Karls Erdbeerhof Warnsdorf

Unser Ausflug zu Karls Erlebnis Dorf in Warnsdorf

Durch zwei liebe Mädels, die ich bei Instagram kennen- und schätzengelernt habe und dessen Tagesabläufe ich verfolge, bin ich darüber gestolpert, auch mal

Karls Erlebnis-Dorf in Warnsdorf

zu besuchen. Das Foto, was die liebe Jenny bei Instagram gepostet hat und ihr Text dazu, haben mich angesprochen und so setzten wir unser Vorhaben heute morgen in die Tat um! #instaverbindet

Wir nutzen gerade die freien Montage meines Mannes, die er dank der Partnerbonus-Monate nach der Elternzeit hat und schauen uns an diesen Tagen gerne mal neue Ausflugstipps an. öffnungszeiten

Ich hatte im Internet nachgeschaut und gesehen, dass der Hof bereits um 8 Uhr morgens seine Tore öffnet. Mit einem kleinen Kind, dass häufig um 6 Uhr ausgeschlafen hat, kommen uns solche Öffnungszeiten sehr entgegen.

Leider gab es heute morgen hier auf unserer Baustelle noch etwas mit einem Handwerker zu klären, sodass wir erst um 9 Uhr starten konnten. Von Hamburg – Bergedorf nach Warnsdorf bei Ratekau sind es laut Navi 77 km und eine Stunde Fahrt.

Hunde erlaubt
Hunde erlaubt

Als wir den Parkplatz erreichten und einen ersten Blick auf den Hof werfen konnten, war ich schon positiv überrascht. Habe ich doch ein Faible für Bauernhäuser und Deko-Krams. Als wir dann den Bauernmarkt, die Halle betraten, verschlug es mir fast die Sprache. Ich guckte nach links und rechts und wusste gar nicht, wo ich zuerst hinlaufen sollte. Wir entschieden uns für rechts und somit für einen ersten Gang durch die Halle.

Soweit das Auge reicht…

….gibt es etwas zu gucken.

Ich war im Paradies.

Fischerhemden, maritime Deko, Süßigkeiten, Geschirr und vieles mehr. Mann und Kind hinter mir hätte ich beim Stöbern fast vergessen. Waren wir doch auch gerade dabei, die Kajüte für den kleinen Matrosen zu planen! maritime Kleidung

Ich bremste mich aber, denn wir wollten mit dem kleinen Mann ja erstmal den Outdoor-Bereich besuchen. Vor allem die Ziege, die ich ihm seit einigen Wochen in bester Manier sprachlich vormache. 😉 Da ich in Sichtweite keinen Ausgang fand, fragte ich eine sehr nette Mitarbeiterin und wir erhielten sogar einen Lageplan.

Also auf, ganz ans andere Ende der Halle. Vorbei an Erdbeersekt, Marmeladen, vielen Leckereien und noch mehr Deko-Artikeln. Ihr könnt zuschauen, wie die Marmeladen eingekocht oder Kuchen gebacken werden. Frisches Brot, eingelegte Gurken und Aufstriche sind auch vertreten.

Vorbei an einem süßen Speisen- und Cafe-Bereich, alles mit viel Liebe dekoriert, erreichten wir den hinteren Ausgang. Hier gibt es Sitzgelegenheiten, auf denen ihr euren Kaffee und Kuchen genießen könnt, während ihr euren Kindern beim spielen zuschaut. Genau daneben gibt es nämlich schöne Spielmöglichkeiten.

Unser Weg führte uns weiter, vorbei an dem Traktor-Bahnhof. Hier könnt gegen einen Preis von 2 Euro pro Person (Kinder bis 90 cm sind frei), eine vorgegeben Runde auf einem der Traktoren fahren. Wirklich eine witzige Idee!

 

Nun zog es den Kleinen direkt zu dem Bobby Car – Parkplatz! Ich glaube, hier bleibt wohl jedes Kind hängen. Eure Kleinen können sich hier einfach eines schnappen und ein wenig herum düsen. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Bobby Car gingen wir in den Stall und der kleine Matrose hat endlich zum ersten Mal echte Ziegen und Esel gesehen. Ziegen ansehen

Nach einem kurzen Plausch mit der Tierpflegerin flanierten wir weiter, vorbei an vielen, süß gemachten Stellen, an denen es nicht nur für die Kleinen etwas zu gucken gibt. Ein altes Toiletten-Haus aus Holz, ein Ratten-Gehege, einem Parcour mit kleinen Baggern, auf denen kleine Bauarbeiter/innen sitzen können, Go-Karts, einem Bauwagen mit Filmvorführung, wieder zum Startpunkt. Hier gibt es für die Kinder noch eine Kartoffelsack-Rutsche und eine Feuerstelle für Stockbrot.

Für den kleinen Matrosen mit seinen 15 Monaten reichte es nun erstmal an neuen Eindrücken und wir huschten nun nochmal schnell zurück zur Markthalle. Ich hatte mir ja vorher schon einen Überblick verschafft und wusste nun, was in den Einkaufskorb wandern soll.

Gesagt getan. Deko Ahoi mehr meer Anker

Unsere (Aus)Beute

  • ein frisches Brot
  • 3x Erdbeermarmelade
  • 3x Pflaumenmus
  • eine Ahoi-Tasse
  • 2 maritime Deko-Schilder
  • 3 Gusseiserne Anker – Haken
  • 2 Stück Kuchen und 2 kg Erdbeeren für zu Hause

Gerade von den tollen gusseisernen Artikeln für den Garten hätte ich noch mehr kaufen können. In der Halle gibt es übrigens noch eine Bonbon-Manufaktur, in der man zuschauen kann, wie Bonbons hergestellt werden und es gibt einige Möglichkeiten, zu werkeln. Kinderstühle können bemalt oder Steine gesucht werden.

Unser Fazit

Da ich völlig ohne Erwartungen zu Karls Erlebnis-Dorf gefahren bin, wurde ich positiv überrascht. Der Eintritt ist frei und die Anlagen und das Angebot wesentlich größer als ich gedacht hatte.

Wer möchte und einen starken Willen hat, kann diesen hübschen Hof und die süßen Ideen für die Kinder also besuchen, ohne einen Euro auszugeben. Aber lasst euch gesagt sein, das klappt höchstwahrscheinlich nicht! Das gut ausgewählte Angebot aus Mischung von Bauern- und Landmarkt ist einfach zu verlockend.

Als wir gegen 11 Uhr Karls Erlebnis-Dorf wieder verließen, füllte es sich zunehmends. Und das auf einem Montag! Solltet ihr einen Besuch planen und kein Fan vieler Menschen sein, erscheint am Besten zeitig! Über den Tag verteilt, bietet der Hof verschiedene Programme für die Kinder und je nach Jahreszeit ändert sich wohl auch das Angebot und die Dekoration.

Wir hatten einen schönen Vormittag und wenn der kleine Matrose etwas älter geworden ist, kommen wir ganz sicher wieder!

Habt ihr Ausflugstipps für uns, im Umkreis von maximal 100 km von Hamburg? Dann schreibt sie mir bitte unbedingt in die Kommentare! Wir freuen uns und werden euch über unsere Besuche und Ausflüge berichten. Bis zum nächsten Mal!

 

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