Warum Probiotika so wichtig sind - nicht nur für Kinder und Hunde

Darmsanierung und Probiotika – für Kinder und Hunde

Hunde und Menschen haben viel gemeinsam. Nicht nur, dass sie die Gleichen Krankheiten bekommen können, sondern auch ähnliche Behandlungen. Zum Beispiel:

Antibiotika und Probiotika

Warum ich euch das erzähle? Nur durch meine Arbeit mit den Hunden und noch BEVOR ich Mutter wurde, habe ich im Laufe der Jahre gelernt, was Probiotika sind und warum man sie einnehmen sollte. Dazu aber gleich mehr.

Im Laufe der letzten 10 Jahre habe ich viele Hunde kennen lernen dürfen. Ein Thema, welches JEDER Hundehalter kennt, taucht da immer wieder auf.

Durchfall. Dieses Thema, sowohl für den Hund, als auch für den Halter sehr unangenehm, kann sich über Tage hinziehen und verschiedene Ursachen haben. Da der Magensaft von Hunden sogar Knochen zersetzen kann, liegt Durchfall also nicht daran, dass sie etwas „Altes“ gegessen haben. Ist ausgeschlossen worden, dass der Hund etwas Giftiges oder für ihn Unverträgliches gefressen hat, liegt meist ein Virus, Bakterien oder eine Entzündung vor.

Warum Probiotika so wichtig sind - nicht nur für #kinder und #hunde - #darmsanierung #gesundheit #mamalebenHäufig verabreicht der Tierarzt dem Hund dann ein Antibiotikum. Manchmal ist das ausreichend und alles pendelt sich wieder ein. Manchmal geht der „Zirkus“ danach aber erst richtig los und der Hund neigt über Wochen, teilweise über Monate, zu einem unschönen Kot-Absatz.

Was hat das Ganze nun mit Kindern zu tun? Bitte gebt mir noch einen Augenblick, dazu komme ich gleich.

Viele Ärzte, egal ob ein Tierarzt oder ein Human-Mediziner, klären die Patienten nicht darüber auf, dass nach der Einnahme und Abschluss eines Antibiotikums, die Einnahme von

Probiotika

ratsam sein könnte. Genau darauf möchte ich hinaus. Dies gilt bei Hunden genauso wie für uns Menschen.

Egal ob Kind oder Erwachsene. Bei Hunden fällt einfach auf, dass viele Hunde nach der Einnahme eines Antibiotikums noch Wochen oder sogar Monate, eine gestörte Darmflora haben. Ich weiß nicht wieso, aber das wird häufig so hingenommen. „Hunde haben das halt mal“. Da wird das Futter umgestellt, teure Schonkost gekauft, die Blutwerte gecheckt und und und…

Versteht mich bitte nicht falsch. SELBSTVERSTÄNDLICH gehört eine komplette und ordentliche Diagnostik beim (Tier)-Arzt dazu. Worauf ich aber hinaus möchte ist Folgendes.


Durch die Einnahme eines Antibiotikums, egal ob beim Hund, bei uns oder unseren Kindern, verändert sich die Darmflora.


Das kann gravierende Folgen haben. Eine davon sind mögliche

Magen-Darm-Beschwerden.

Diese Beschwerden können sofort auftreten, aber auch erst Wochen später. Dann bringen wir sie häufig nicht mehr mit der Einnahme des Antibiotikums in Verbindung. Um unsere Darmflora nach so einer Einnahme und Veränderung zu unterstützen und ihr zu helfen, wieder in den Ursprungs-Zustand zurück zu finden, ist die Einnahme von Probiotika einen Versuch wert. Das gilt nicht nur für Hunde, sondern ganz genauso für uns selbst und unsere Kinder!

Probiotika bauen die Darmflora wieder auf, stärken und schützen sie. Eine gesunde Darmflora ist ein wichtiger Faktor für unsere Gesundheit.

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Ist ein Antibiotikum unumgänglich, lasse ich mir von meiner Tierärztin direkt Probiotika für den Hund aushändigen. Wir erhalten dies in Form eines Pulvers, abgefüllt in einem Glas-Röhrchen. Das Pulver gebe ich dann einfach über das Hundefutter.

Erst nach vollständiger Beendigung der Einnahme des Antibiotikums, beginnt man mit der Einnahme von Probiotika.

Auch bei unserer Kinderärztin war es überhaupt kein Problem, sich Probiotika notieren zu lassen. Diese sind nicht verschreibungspflichtig und ihr könnt sie jederzeit in der Apotheke erwerben. Für uns Menschen lösen wir das Pulver in Wasser auf und trinken es. Oft können wir unseren Körper mit einfachen Mitteln unterstützen. Hier findet ihr auch einen Tipp zum Thema Wachstumsschmerzen.

Arzt ansprechen

Also egal, ob für:

  • euren Hund beim Tierarzt,
  • euch selbst beim Hausarzt oder
  • euren Kindern beim Kinderarzt,

sprecht den entsprechenden Arzt nach der Verschreibung eines Antibiotikums direkt mal auf die anschließende Einnahme von Probiotika an oder lasst euch in der Apotheke eures Vertrauens beraten. Bisher habe ich noch keinen Arzt erlebt, der dem missfallend gegenüberstand. Ganz im Gegenteil. Auch Ärzte sind nur Menschen und vergessen mal, die Patienten auf so eine Möglichkeit hinzuweisen.

Es ist allemal einen Versuch wert. Im besten Fall, spart ihr weitere Tierarzt-Kosten oder erspart euch selbst und euren Kindern mögliche Magen-Darm-Beschwerden.

Das Immunsystem unserer Kinder sollte besonders geschützt werden, ebenso ihre Darmflora. Sind hier also Medikamente mal unausweichlich, sprecht mit eurem Kinderarzt über das Thema.

Anmerkung. Ich bin KEINE Ärztin und berichte euch hier von meinen Erfahrungen im Umgang mit diesem Thema. Im Zweifelsfall sucht immer einen Arzt auf und fragt diesen um Rat.

Kanntet ihr schon das Thema Probiotika oder war dies gerade neu für euch?

 

 

 

Ein Gedanke zu „Darmsanierung und Probiotika – für Kinder und Hunde

  1. Ein toller Beitrag! Als Ärztin sehe ich das genauso, Probiotiken sind wichtig. Leider ist Magen-Darm Beschwerden sind eine Nebenwirkung von Antibiotika. Als ich Kind war, ich habe häufig Probiotiken bekommen und ich sollte viel Kefir trinken, das enthält nämlich auch Probiotiken. Probiotiken sind auch Bakterien, welche zu unseren normalen Flora gehört und hilft die schädliche Bakterien fern zu halten. Wenn wir sie mit Antibiotika auch entfernen können die agressiver Bakterien da Platz nehmen. Also beim Antibiotika Einnahme Kefir und Yoghurt trinken ☺️

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