Ein Video von Aktion Mensch zum Thema Inklusion "Komm mit mir auf den Mars"

Inklusion beginnt bei uns Erwachsenen – Aktion Mensch von Anfang an

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Inklusion kann vieles bedeuten. Im Normalfall geht es darum, „besondere“ Kinder, also Kinder mit einer Beeinträchtigung, als „normal“ anzusehen, sie in unseren und den Alltag unserer Kinder zu integrieren. Hier sehe ich schon das erste Problem. „Normal“. Was ist denn normal und wer legt das fest? Geht ein Junge mit einem Zopf in den Kindergarten, wird er wahrscheinlich mehr angestarrt, als ein Kind mit einer Geh-Beeinträchtigung.

Woran liegt das? An uns Eltern. Inklusion und Toleranz JEDEM gegenüber, fängt bei uns Erwachsenen an.

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Eine beeindruckende Begegnung

Kürzlich hatte ich eine kurze Begegnung, die mich so sehr gerührt und lange beschäftigt hat.

Ich saß in meinem Auto und stand an einer roten Ampel. Ein Mann meines Alters überquerte vor mir die Straße. Er rollte seinen Rollstuhl mit seiner Muskelkraft über die Straße. Soweit so gut. Einen Rollstuhlfahrer sieht man öfter mal und jedes Mal macht es mich nachdenklich, welche Geschichte sich hinter diesem Schicksal verbirgt. Dieses Mal jedoch rollte neben ihm ein kleiner, gesunder Junge, vielleicht 3 Jahre alt, auf seinem Dreirad. Von der Optik würde ich sagen, es waren Vater und Sohn. Während der Vater seinem Rollstuhl Schwung gab, schaute er immer wieder nach dem Jungen und sie sprachen miteinander.

Ich sah den beiden zu und mir schossen vor Rührung die Tränen in die Augen. Das Vertrauen und die gute Beziehung zueinander waren offensichtlich. Ich war tief beeindruckt von den Beiden. Dieser Vater kann seinem Kind nicht sofort hinterher springen, wenn es auf die Fahrbahn fährt, während er nach seinem Kind schaut, muss er sich selbst noch fortbewegen. Vertrauen.

„Lieber Vater im Rollstuhl, falls du das irgendwann liest, ihr Beide habt mich sehr beeindruckt“.

Der Situation schaute ich vielleicht eine Minute zu, aber sie hing mir noch stundenlang nach und auch heute, einige Tage später, berührt sie mich immer noch. In dem Moment dachte ich, Inklusion fängt bei uns Erwachsenen an. Nur wenn wir unseren Kindern vermitteln, dass der Anblick von Menschen die anders und gleichzeitig normal sind, können sie zu toleranten und emphatischen Erwachsenen werden.

Aktion Mensch

hat ein wundervolles Video herausgebracht. Bitte gönnt euch diese 90 Sekunden und lasst euch verzaubern.

 

Machen Unterschiede morgen noch einen Unterschied? Zukunft ist das, was wir daraus machen! #VonAnfangAn

Habt ihr auch schon Mal Situationen erlebt, die eigentlich banal sind, aber euch auf irgendeine Art und Weise beeindruckt oder gerührt haben?

 

 

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