Hilfe bei Sodbrennen, das hat mir in der Schwangerschaft geholfen

Mein Tipp gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

Was hilft gegen Sodbrennen?

Während der Schwangerschaft stellen sich bei vielen Frauen einige Beschwerden ein und ich war ja auch nicht mehr die Jüngste mit meinen 39 Jahren. Angefangen mit starker Übelkeit im ersten Trimester ging es bei mir ab dem 4. Monat los mit Sodbrennen und starkem aufstoßen. Das kannte ich bis dato ja gar nicht und war völlig verwirrt, womit ich es nun eigentlich zu tun hatte.

Bis zum Mittag war meistens alles in Ordnung. Mehr oder weniger. Gott sei Dank, denn so konnte ich am Vormittag noch meiner Arbeit nachgehen und die Bewegung währenddessen tat mir auch sehr gut.

Nach dem Mittagessen stellte sich dann das Sodbrennen ein. Anfangs hatte ich Test weise einige Lebensmittel weggelassen. Irgendwo hatte ich gelesen, man solle möglichst keine Stärke zu sich nehmen, also ließ ich Kartoffeln weg. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt immer einen richtigen Heißhunger auf sie hatte. Am liebsten gestampft.

Es hieß weiter, kein fettes, schweres Essen.  So etwas habe ich eh selten zu mir genommen. Allerdings esse ich immer recht große Portionen und die lagen dann wie ein Stein im Magen.

Auch der Tipp,  „auf Nüssen oder Mandeln kauen“, brachte mal so gar nichts!

Konnte ich meine Beine nach dem Essen hochlegen, musste ich zwar aufstoßen, aber die Schmerzen die normalerweise damit einhergingen, hielten sich so in Grenzen.

Ging das Liegen jedoch mal nicht, weil ich in einem Lokal oder bei Freunden eingeladen war, nahm alles seinen Lauf. Mein Bauch blähte sich immer mehr auf und war abends doppelt so groß aus wie am morgen. Ich hatte Druckschmerzen und wollte nur noch liegen. Die Luft wollte überall raus und jeder Rülpser war eine Erleichterung.

Wer noch nie echtes Sodbrennen hatte, kann sich nicht vorstellen, WIE unangenehm das ist!

Ich war sehr eingeschränkt und mochte kaum noch irgendwo hingehen. Einladungen am Morgen gingen noch recht gut, aber Einladungen ab nachmittags habe ich nicht mehr annehmen können. Nach einigen Wochen hatte ich dann raus, was mir gut tut und was ich besser sein lassen sollte. Die Beine hochlegen zu können, tat immer gut und so fühlte ich mich Zuhause am wohlsten.

Zum Glück war ich über den Winter schwanger. Ich denke, dass das mit ein Grund ist, warum ich zumindest von Wassereinlagerungen im Körper völlig verschont geblieben bin.

Leider erst Anfang des 8. Monats, schlug meine Schwägerin vor, ein basisches Bad zu nehmen. Das hätte bei ihr gut geholfen und auf den Rat einer 4-Fach-Mama hörte ich gern.

Noch nie hatte ich von basischen Bädern gehört, aber mich sofort belesen und mir am nächsten Tag besagtes Bad bzw. Pulver, einfach mal gekauft. Der Preis ist absolut in Ordnung und war einen Versuch wert.

Das basische Bad

Bad eingelassen, angegebene Menge des Pulvers eingefüllt und mit meiner Bauch-Kugel ins Bad gestiegen. Allein das war ja schon herrlich. Die basischen Salze sollen in die Haut eindringen und so die Säure im Körper binden oder ausschwemmen. Quasi den PH Wert des Körpers wieder ins Gleichgewicht bringen. Ich war doch sehr skeptisch.

Aber es ist ja nun mal Fakt, dass unsere Haut ein großes Organ ist und so auf jeden Fall in der Lage, Dinge zu transportieren. Dadurch war das Prinzip verständlich für mich.


Habt ihr übrigens keine Badewanne, soll das Ganze auch mit einem Fußbad funktionieren!

Das hat mir gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft geholfen


Fazit

Ihr werdet es nicht glauben, aber nach jedem Bad hatte ich einige Tage Ruhe von meinem Sodbrennen. Ich habe ca. 1x die Woche gebadet und bin damit sehr gut durch die letzten Monate meiner Schwangerschaft gekommen. Hätte ich das mal eher gewusst. Aber besser spät als nie, nicht wahr?

Ob es bei euch funktioniert, kann ich natürlich nicht sagen. Jeder Körper ist anders. Auch wenn ihr nicht schwanger, sondern einfach nur vom Sodbrennen geplagt seid, ist es sicher einen Versuch wert!

Ihr findet das Pulver für basische Bäder in Drogerien oder auch hier bei Amazon. *Affiliate Link

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