Vorteile eines Shampoobars

Shampoo Bar und Naturkosmetik für die Haare im Vergleich

Seit ich Mitte 2016 zum ersten Mal einen Shampoo Bar testen durfte, bin ich fasziniert von dieser Art des Haare Waschens. Seit dem versuche ich, immer mehr Pflege- und Kosmetik-Produkte auf Naturkosmetik umzustellen. Ohne chemische Zusätze und wieder zurück zu natürlichen Inhaltsstoffen.

Beim ersten Waschen hatte ich meine Haare noch zu sehr verwühlt und das Kämmen hinterher war gar nicht so einfach. Danach war mir klar, dass das Zerwühlen und große aufschäumen mit dem Shampoo Bar gar nicht nötig ist.

Man reibt ein paar Mal mit dem Bar über seine Hände oder direkt über die Haare und es entfaltet sich ein wenig Schaum, der absolut ausreichend ist.

Leider ist der besagte Shampoo Bar nicht ganz günstig. Ca. 15 Euro plus Versand, liegt man bei ca. 20 Euro. Nun dachte ich mir, probiere ich mal einen günstigeren Bar aus und bestellte mir einen für die Hälfte der Kosten.

Die Vorteile eines Shampoobars
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Einmal Haare gewaschen und das Ding zur Seite gelegt. Nie wieder. Für kurze Haare oder zum Hände waschen mag das ausreichend sein, aber für längere oder lange Haare, absolut ungeeignet. Schon beim waschen fühlte sich das Haar schwer an. Hinterher konnte ich es kaum kämmen, so schlimm waren die Kletten. Das Haar-Gefühl schwer und matt, schnell wieder fettig.

Danach kaufte ich bei meiner Lieblingsdrogerie DM Produkte der Marke Alverde. Normalerweise habe ich mit Alverde gute Erfahrungen gemacht. Ich nutze zum Beispiel den Lidschatten der Marke. Ich kaufte also Shampoo und Spülung in einer Plastikflasche, von der ich ja eigentlich weg wollte.

Beim Haare waschen war alles noch ganz ok. Es schäumte nicht besonders, aber gut. Duft fast null. Haare ließen sich aber danach sehr gut kämmen! Leider bot sich mir kein besonders gutes Haar-Gefühl. Zwar nicht so schlimm wie beim günstigen Shampoo Bar, aber auch nicht so gut wie beim Premium Shampoo Bar.

Es nützt ja nichts, ich bestellte mir 2 meiner Lieblings-Bars aus Österreich und bis zur Lieferung überbrückte ich mit Alverde. Die letzten Tage vor der Ankunft zog ich aber das Haare waschen richtig  hinaus und lebte lieber noch einen Tag mit fettigen Haaren (Pferdeschwanz sei dank), anstatt nochmal ein anderes Produkt nutzen zu müssen.

Als die Shampoo Bars endlich ankamen, war das Haare waschen eine richtige Wohltat! Schaum, angenehmer, dezenter Duft, leichtes kämmen und ein tolles, leichtes, weiches Haar-Gefühl.

Ich muss dazu sagen, mit einem Shampoo Bar komme ich knapp 3 Monate aus, mit ca. 3x Haare waschen die Woche. Dadurch, das ich sehr lange Haare habe, muss ich öfter über die Haare reiben. Ich denke, mit kürzeren Haaren kommt man sogar länger aus. Daher ist der Preis gerechtfertigt.  Vorteile eines Shampoobars

Dazu kommt, es ist Naturkosmetik.

  • Vegan
  • ohne Tierversuche
  • mit Bio-Ölen, die auch eure Kopfhaut pflegen
  • kein Verpackungsmüll

Sie werden in einem Mini-Jute-beutel geliefert, in dem ihr sie aufbewahren könnt. Kein Plastikmüll. Und auf Reisen ist dieses kleine Teil natürlich ein Traum. Es benötigt wenig Platz, kein Gewicht und ihr müsst keine Flaschen und Utensilien mitschleppen. Der perfekte Reisebegleiter.

Absolute Kaufempfehlung! Und dies ist KEINE bezahlte Werbung, sondern nur meine Meinung und Erfahrung, die ich gerne in die Welt hinaustrage, um mehr von euch dazu anzuregen, auf große Firmen und Plastikflaschen ein kleines Stück weit zu verzichten.

Falls ihr euch jetzt fragt, wo ich meinen Shampoo Bar bestelle: bei der lieben Alena von MyNatureCosmetic, die sich auch noch sehr für den Tierschutz einsetzt. Also eine WinWin-Situation für alle Beteiligten. 🙂

Interessieren euch solche Beiträge? Soll ich mehr natürliche Produkte vorstellen?

 

2 Gedanken zu „Shampoo Bar und Naturkosmetik für die Haare im Vergleich

  1. Ganz oft wird bei Shampoo Bars eine saure Rinse empfohlen. Machst Du das auch? Ich bin gerade erst mit meiner Haarseife gestartet, denke aber, dass meine Haare die saure Rinse (Apfelessig mit Wasser gemischt) und einer anschließenden kalten Dusche brauchen.

    1. Witzig, das mit dem Essig kenne ich noch aus meiner Kindheit. Da hat meine Mama oder meine Oma das ab und zu mal bei mir gemacht. Aber zu deiner Frage. Nein, ich mache das nicht. Ich wüsste jetzt auch nicht wieso. Wir können dazu aber gerne mal Alena von MyNatureCosmetic befragen. Sie hat ja u.a. Shampoobars entwickelt. Ich muss ihr eh nachher antworten und werde deine Frage mal aufgreifen!

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