Hochzeitsreise USA – Roadtrip Westküste

Veröffentlicht von Mamaleben am

Unsere Hochzeitsreise verbrachten wir an der Westküste der USA.

Hochzeitsreise USA Westküste

Nach unserer Hochzeit in Las Vegas starteten wir von dort unsere Rundreise an die Westküste der USA. Wir hatten lediglich die ersten 2 Nächte in Las Vegas gebucht, damit man in Ruhe ankommen und alles planen kann.

Staudamm in Las Vegas

Hoover Staudamm

Am ersten Tag haben wir in geheiratet, uns noch den Hoover Staudamm und Lake Mead angeschaut und den Tag entspannt ausklingen lassen.

Las Vegas bei Tag macht nicht soviel Valley of Fire Spaß und durch den Jet Lag ist man leider sehr früh morgens hellwach. Am zweiten Tag kam uns das zugute.

Wir haben sehr früh morgens das Hotel verlassen. Schon verrückt, wenn manche Spieler noch an den Tischen sitzen, es draußen aber schon hell wird.

Man kommt sich vor wie an einem Sonntag früh um 7 Uhr auf der Hamburger Reeperbahn.

Unser Ziel war der

Valley of Fire Nationalpark

der ganz in der Nähe liegt. Wir waren sehr früh morgens dort und hatten daher das Glück, anfangs ganz alleine dort zu sein. Und von den Temperaturen war es auch noch angenehm. Die Landschaft ist schon beeindruckend. Der Rundgang dort ist ca. 1 km lang. Gar nicht soviel, aber es langt, für einige tolle Bilder und um die Aussicht zu genießen.

Nationalpark Nevada

Danach schauten wir uns noch wenig in Las Vegas auf dem Strip um. Man denkt, man schaut sich mal eben ein paar Hotels an. Weit gefehlt. Jedes Hotel ist so groß und enthält irgendwelche Attraktionen, Geschäfte, Einkaufszentren und natürlich, Spieltische. Wir haben uns die Füße wundgelaufen und lediglich eine Handvoll geschafft.

Durch das extrem frühe aufstehen, sind wir auch entsprechend früh wieder ins Bett.

Bevor wir am nächsten Tag zur nächsten Station losfuhren, suchten wir uns bereits per Netbook, welches uns immer auf Reisen begleitet, das nächste Motel mit WLAN heraus und buchten die nächsten ein bis zwei Tage. So hatten wir einen Zielpunkt, die Sicherheit eines warmen Bettes mit Frühstück und konnten das Navi programmieren.

Hochzeitsreise USA – unsere Route:

  • Death Valley Nationalpark
  • Übernachtung haben wir in Bishop eingelegt  leere Straße USA
  • Yosemite Nationalpark
  • San Francisco
  • Santa Cruz
  • Los Angeles
  • San Diego – U.S.S. Midway Museum
  • zurück nach Las Vegas

Insgesamt 4.000 km Fahrt!

Das Navi zeigte uns zur ersten Station 434 km an!

Death Valley Nationalpark Badwater Basin Schild

Durch den Death Valley Nationalpark kann man ewig fahren, ohne ein weiteres Auto zu sehen und hofft, nur nicht liegen zu bleiben…  Man sollte sich auf jeden Fall vor so einer Fahrt genügend Wasser ins Auto laden. Man weiß nie, was passieren kann. Die Landschaft ist karg und es ist heiß. Wir haben angehalten und mitten auf der Straße Fotos gemacht. Schon sehr beeindruckend.

Motel in Bishop

Unser Mietwagen vor dem Motel im schönen Bishop

Death Valley Salzwüste

Salzwüste

In der Salzwüste haben wir noch einen Zwischenstopp eingelegt. Auf unserem Weg nach San Franciso hatten wir noch eine Zwischenübernachtung in dem süßen Städtchen Bishop. Kennt ihr die Serie „Man in Trees“? SO sah es dort aus.

Wunderschön. Rundherum schaut man auf die Berge und viel grün. Am nächsten Morgen an der Tankstelle dachte ich noch „Das ist die wohl schönstgelegene Tankstelle, an der ich jemals war“.

Unser Weg führte uns nun weiter durch den

Yosemite Nationalpark

Straße und Berge Die Landschaft veränderte sich zusehends. Die karge Wüste haben wir hinter uns gelassen. Die Berge erhoben sich vor uns, es wurde grüner und idyllische Seen kreuzten unseren Weg.

Es war atemberaubend schön!

Anstrengend wurde es, als es immer weiter bergauf ging. Das Auto hatte gut zu tun, der Luftdruck veränderte sich und plötzlich sieht man Schnee auf seiner Höhe und steht trotzdem im T-Shirt daneben.

ich vor den Bergen im Yosemite

Wir fuhren durch bis Oakland und dort übernachteten wir. Es ist günstiger, als in San Francisco zu übernachten. Am nächsten Morgen packten wir wieder unseren Koffer ins Auto und starteten im Berufsverkehr, rüber nach

San Francisco

Wir waren wieder früh dran. Vor uns erhob sich die Großstadt. Nach dem tollen Naturschauspiel, das wir gerade erst

San Francisco Bridge hinter uns gelassen hatten, schon irgendwie beklemmend. Aber wir waren auch gespannt, was uns erwartet.

Innenleben San Francisco Bridge

Pfeiler von innen

Am Ausgangspunkt an der San Francisco Bridge angekommen, machten wir die üblichen Touristen Fotos.

Noch waren wir ganz alleine und konnten herumalbern. Danach ging es runter zum Pier 39.

Seelöwen Pier 39

Wir buchten für Nachmittags eine Überfahrt nach

Alcatraz

Alcatraz in San Francisco

Alcatraz

Das wollte ich unbedingt sehen. Ich finde es so spannend, auf den Spuren von alter Geschichte zu laufen. Das war in Rom schon so beeindruckend.

Bis zum Nachmittag fuhren wir noch etwas in San Francisco umher. Es ist eine wirklich sehr schöne und interessante Stadt, in der man sicher mehrere Tage verbringen kann. Wir hatten jedoch nur diesen einen eingeplant.

Alcatraz war, wie ich es mir erhofft hatte. Sehr interessant. Man erhält Kopfhörer und kann so in seiner Sprache bei den einzelnen Punkten etwas zu der Geschichte erfahren. Beklemmend war es natürlich auch. Der Gedanke, dass hier Menschen viele Jahre eingesperrt waren und diese große Stadt direkt

Hof im Alcatraz Gefängnis in San Francisco

Hof von Alcatraz

vor Augen hatten, ist schon merkwürdig.

Der Besuch hat sich aber absolut gelohnt!

Wir sind dann am selben Tag noch weiter die Küste runtergefahren bis nach Santa Cruz. Dort hatten wir ein sehr nettes Motel. Santa Cruz hat etwas. Bekannt ist es wohl als Surfer- und Studentenort.

Unser Weg führte uns dann über eine weitere Zwischenübernachtung in Lompoc weiter runter, nach

Los Angeles

Seelöwen bei Santa Cruz

Seelöwen in Freiheit

Vorbei an den Seehunden. Wunderschön, diese in Freiheit zu sehen. Es war kühl und diesig. Von wegen tolles Wetter in L.A. Wir wollten eigentlich einige Tage in Los Angeles bleiben und buchten 5 Nächte.

Wir schauten uns die Hollywood Hills an und düsten ein bißchen in L.A. herum. Santa Monica Pier, Muscel Beach, Walk of Fame. Alles war stressig und voll von Autos in dieser Großstadt.

am Strand von Santa Monica

human flag am Muscle Beach

„human flag“ am Muscel Beach

 

 

 

 

 

 

Eigentlich hatten wir gedacht, wir machen uns hier ein paar schöne Tage am Strand. Dem war leider nicht so, denn das Wetter war nett, aber nicht warm genug dafür.

Wir entschlossen uns daher, eher wieder aufzubrechen und am Ende ein paar Tage in Las Vegas dran zu hängen. Da konnten wir uns ob des Wetters sicher sein.

So fuhren wir von Los Angeles weiter südlich nach

San Diego – USS Midway Museum

Ich hatte natürlich vorher gelesen, dass dort ein alter Flugzeugträger liegt, der als Museum fungiert.  Die USS Midway. Ich kann nicht erklären wieso, aber ich finde das sehr interessant. So machten wir einen Tagesausflug daraus.

letzte Ausfahrt vor Mexico

Irgendwann zeigt das Autobahnschild „last Exit bevor Mexico“. Gut, hier sollten wir dann wohl mal besser rausfahren.

USS Midway in San Diego Flugzeugträger Museum

USS Midway Museum in San Diego

Das Museum USS Midway hat uns nicht enttäuscht. Es ist eine tolle Kulisse für witzige Fotos. Es stehen etliche Flugzeuge und Helikopter an Deck, in die man sich hineinsetzen kann. Piloten in Rente laufen dort herum und erzählen Interessierten etwas über ihre Einsätze und die Flugzeuge.

Im Helikopter auf der USS Midway

Ich musste alles testen 😉

Man kann sich auf dem ganzen Träger umschauen, es geht verschiedene Ebenen herab und wird dort natürlich auch immer heißer. Teilweise ist es sehr eng und man bekommt eine wage Vorstellung, wie es dort im Hochbetrieb gewesen sein muss.

Alle Räume unter Deck sind so ausgestattet, wie sie es mal waren. Die Kabinen, der Zahnarzt, Wäscherei, ein Operationssaal, Frisör, Kantine etc.

Spielzeug für Kinder Flugzeugträger USS Midway

etwas verstörend…

Das Spielzeug für Kinder hat uns doch ein wenig verstört, aber das ist Amerika…

Nach diesem wirklich sehr interessanten Ausflug, habe wir die Reise zurück nach

Las Vegas

angetreten. Mitten in der Wüste gab es noch ein wunderschönes Outlet. Zurück in Las Vegas haben wir uns dieses Mal nicht am Strip einquartiert, sondern ein Hotel etwa 10 Minuten außerhalb gesucht. In den Hotels am Strip hat uns gestört, dass man kein Frühstück mit buchen kann.

Las Vegas Strip

auf dem Strip

Wir haben uns ein nettes Hotel gesucht, dass ein angeschlossenes Lokal hatte. So konnten wir morgens und wenn wir wollten, auch mal tagsüber zu einem Festpreis essen gehen.

Vormittags nutzen wir die Sonne am Pool. Am frühen Nachmittag wurde dieser vom Schatten überzogen. Es war ja schon Ende Oktober. Der Jet Lag war nach über 2 Wochen natürlich verflogen und so konnten wir die Nachmittag noch am Strip verbringen. Dennoch haben wir es nicht geschafft, uns alle Hotels anzuschauen. Die Zeit hat einfach nicht gereicht.

Eine Hochzeit in Deutschland

mit Freunden und Familie ist sicher sehr schön. Kostet aber auch viel Geld. Wir haben für unsere „Hochzeitsreise USA“, finanzielle Unterstützung erhalten. Anders wäre uns diese Reise nicht möglich gewesen. So haben wir uns, anstatt einer Hochzeitsfeier zuhause, für eine unvergessliche Reise entschieden.

Come back soon Las Vegas

Wir würden immer wieder mit dem Mietwagen in Amerika eine Rundreise starten. Die Hochzeitsreise USA – Westküste, war natürlich etwas besonderes für uns.

Es gibt viel zu sehen und noch viele Ecken, die wir nicht kennen und gern bereisen würden. Im Vergleich hat uns Florida besser gefallen als die Westküste.

Wir sind sehr gespannt, wo es uns künftig noch hinführen wird. Wir möchten unseren Söhnen am liebsten, die ganze Welt zeigen. Mal sehen, was sich umsetzen lässt.

Habt ihr tolle Tipps oder Ziele, für das Reisen mit (Klein-)kindern? Wir sind für Anregungen dankbar. Hier findet ihr den Beitrag zu unserer Hochzeit in Las Vegas.



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