Mamaleben

Von Babyspeck und Bauch weg

Die Überschrift klingt vielleicht etwas reißerisch. „Babyspeck“, wer spricht denn noch so? Und sind damit die süßen, dicken Babybeinchen gemeint oder meint sie allen ernstes die Röllchen der Mama?

Die Überschrift ist so gewählt, dass ihr euch genötigt fühlt, drauf zu klicken und zu schauen, was sich wirklich dahinter verbirgt.

Kurz gesagt, es geht um Informationen zur gesunden Ernährung, Ernährung für Anfänger, um Achtsamkeit, sei gut zu dir! Achtsamkeit hat für mich auch etwas mit gesunder Ernährung und Genuss zu tun.

Mit Babyspeck und Bauch weg, soll sich niemand angegriffen fühlen. Es soll zum Nachdenken anregen und da ihr hier gelandet seid, scheint es geklappt zu haben.

Ich halte nichts von Diäten, mein Wunsch ist es, etwas Aufklärung zu betreiben. Kennst du deine Kalorienbilanz? 

Wie kannst du (vermeintlich!) überflüssige Pfunde, auf gesunde Weise loswerden? Wie bekommt man den Bauch weg?

Was bedeutet gesunde Ernährung? Sei gut zu dir! Mit dem Wissen, wie das funktioniert. Denn nur wenn versteht, wie etwas funktioniert, kann man es umsetzen.

Ich ernährte ich mich schon über 20 Jahre pescetarisch, seit einigen Jahren wir als Familie, fast vegan. Was ist das alles? Ovo-lakto-vege/pescetarisch-vegan?

Triggert dich die Überschrift?

Von Babyspeck und Bauch weg.

Zur Erklärung. Überall wird uns Frauen bereits von klein auf suggeriert, wie wir körperlich auszusehen haben. Ist eine Frau übergewichtig, hat sie im wahrsten Sinne des Wortes, nicht nur ihr Körpergewicht zu tragen, sondern auch oft die Blicke und Vorurteile der Menschen.

Während einer Schwangerschaft nehmen wir zu und hier geht es meist weiter. „Wie viel hast du zugenommen?“

Und kurz nach der Geburt: „Wie viel hast du denn jetzt noch drauf? Wie viel Gewicht ist noch ZU VIEL drauf?“

Ständig geht es ums Gewicht (verlieren) und gerade in jungen Jahren, können die Erwartungen von außen einem ganz schön auf der Schulter liegen.

von Babyspeck und Bauch weg - #gesundeernährung #achtsamkeit #baby

Umso älter ich wurde, umso unwichtiger wurde mir, wie andere mich sehen. Wichtig ist nur, wie ich mich sehe und womit ich mich wohl fühle.

Aber seien wir ehrlich. Ich bin nicht frei von Gedanken und Wünschen, dass ich gerne dieses oder jenes Gewicht wieder erreichen würde.

Tatsache ist, dass ich nach meiner ersten Schwangerschaft soviel abgenommen hatte, dass ich nach 40 Jahren endlich mein Wunsch- und Wohlfühlgewicht hatte. Ich hatte ca. 8 Kilo weniger als VOR der Schwangerschaft. Ungewollt, wahrscheinlich durch den Stress, unterkalorisches Essen und fehlende Mahlzeiten, bin ich ungewollt in das Intervallfasten gerutscht und so purzelten die Pfunde eine ganze Weile weiter.

Leider kann ich das jetzt nach meiner zweiten Schwangerschaft nicht behaupten und im Zuge von Corona und der Gemütlichkeit zuhause, habe ich zur Zeit einfach keine Muße, mir Gedanken um mein Gewicht zu machen. Wir naschen, wir schlemmen, wir bestellen Essen und wir gönnen uns. Dennoch gehört gesunde Ernährung und zum Alltag.

Zuckerfalle – die Dosis macht das Gift

Gleichzeitig machte ich mir beim ersten Kind Gedanken, wie ich meinen Sohn ernähre.

Wie viel Zucker lasse ich ihn konsumieren, wie viel Zucker ist in vermeintlichen Kindersnacks enthalten? Wie kann man die Deklaration lesen und Zucker erkennen?

Getränke sind wahre Zuckerfallen! Bitte liebe Eltern (und auch nicht-Eltern), kauft kein Wasser mit Geschmack, welches auch noch in Plastikflaschen daher kommt. Spart euch das Geld und geht lieber gemeinsam Eis essen.

Ich bin übrigens ein großer Fan von Xylit. Warum, könnt ihr hier nachlesen. 

Hier findet ihr noch ein paar Rezepte, an denen ihr euch richtig satt essen könnt:

Einer der beliebtesten Beiträge überhaupt, ist dieses super schnelle und einfache Nuss-Brot. So lecker und sättigend.

Und hier geht es zu unserer Kombüse, in der auch mal Süßes gezaubert wird.

Hier gibt es keine Anweisungen zum Abnehmen. Seid ihr aber auf der Suche nach leicht umsetzbaren und langfristig einhaltbaren Tipps, wie ihr euch gesund ernähren und vielleicht automatisch das eine oder andere Kilo Gewicht, den vermeintlichen „Babyspeck“, verlieren könnt, dann schaut euch gern um. Vielleicht passt ja etwas davon für euch.