5 Tipps zum Energie sparen im Alltag mit Rechenbeispielen

Veröffentlicht von Mamaleben am

Werbung / Klimawandel, Energie sparen, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Selbstversorgung – diese Worte gewinnen immer mehr Bedeutung. Worten sollten wir Taten folgen lassen und daher habe ich ein paar

Tipps zum Energie sparen

für euch zusammengestellt.


Merken: alles, was Hitze oder Kälte erzeugt, verbraucht viel Energie.


Dieser Leitsatz ist auch der Grund, warum die Nachtspeicherheizungen eingeführt wurden. Früher war der Strom nachts günstiger und so hat die Heizung „vor“gespeichert. Über die Jahre stiegen die Stromkosten immens und in Wohnungen mit alten Nachtspeicherheizungen entwickelten sich hohe Stromkosten.

In unserem Haushalt ist mein Mann ein wahrer Fuchs im Energie einsparen. Ich dagegen erhalte regelmäßig einen Rüffel, wenn ich wieder einmal vergaß, im Badezimmer das Licht zu auszumachen.

Da wären wir auch schon beim ersten, gravierenden Punkt.

Licht und Leuchtmittel bewusst einsetzen

Es lohnt sich, Energiesparlampen anzuschaffen und gegen alte Glühbirnen auszutauschen. So könnt ihr mit nur einer Lampe, die im Schnitt bis zu 75% der Energiekosten einsparen.

  • Beispiel: eine alte Glühbirne mit 60 Watt verbraucht in drei Stunden Brenndauer pro Tag 180 Watt x 365 Tage = ca. 66 KWh x 30 Cent = 19,80 Euro.
  • Eine Energiesparlampe mit 6 Watt kostet in derselben Zeit ca. 2 Euro.

Wir nutzen einige smart-Home Geräte, darunter auch Phillips Hue Leuchten. Diese verbrauchen zum Beispiel im Schnitt nur 10 Watt. Sie werden per Sprache gesteuert und ein netter Nebeneffekt ist, sie können die Farben wechseln. So haben wir zu Halloween die Birne an der Tür ausgewechselt und rot leuchten lassen.

Das Batterien umweltschädlich sind, muss ich nicht erwähnen. Am schlimmsten sind Wegwerf-Batterien. Hier möchte ich an euch plädieren, wenn es schon Batterien sein müssen, nutzt wiederaufladbare Batterien – Akkus, (zum Beispiel eneloops). Auch hier lohnt sich die Investition und ihr könnt die gemütlichen, dunklen Wintertage hell erleuchten.

Nutzt ihr gern Lichterketten, wechselt zu LED-Lichterketten. Diese sind deutlich energiesparender und damit preisgünstiger im Verbrauch als herkömmliche Lichterketten.

Weitere Tipps zum Energie sparen:

Staubsauger

Sehr alte Staubsauger verbrauchten bis zu 2000 Watt. Seit 2014 gibt es eine Verordnung, nach der Staubsauger „nur“ noch bis zu 1.400 Watt verbrauchen dürfen. Seit 2017 greift die nächste Stufe und es sind nur noch bis zu 900 Watt erlaubt.

Nutzt ihr einen alten Staubsauger, lohnt sich ein Blick auf seine Leistung. Fällt er unter den hohen Verbrauch, lohnt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken.

Kühl-/Gefrierkombinationen

Gefrierschränke jeglicher Art, lassen euren (inzwischen digitalen) Stromzähler schneller drehen. Ihr erinnert euch an die oben genannte Regel: alles, was Hitze und Kälte erzeugt, verbraucht viel Energie. Ihr könnt euch vorstellen, dass ein Gefriergerät auf jeden Fall dazugehört.

Wenn nicht unbedingt ein separater Gefrierschrank nötig ist, wechselt zu einer Kühl-/Gefrierkombination. Diese laufen über denselben Kühlkreislauf und sind dadurch effizienter.

Der Herd

Eine mittelgroße Standard (oder Ceran) Kochplatte verbraucht im Durchschnitt 1000 Watt. Damit wären wieder bei 30 Cent pro Stunde bzw. 15 Cent pro halbe Stunde. Diese kommt beim Kochen schnell zusammen.

Das ergibt auf nur einer Platte im Schnitt 4,50 Euro pro Monat.

Mit einem Induktionsherd kann sich der Betrag bei den Gleichen Voraussetzungen halbieren.

Der Fön

Ein Fön erzeugt Hitze und verbraucht im Schnitt 2000 Watt. Damit kostet er pro 15 Minuten Gebrauch 15 Cent.

  • Beispiel: Föhnt ihr euch im Schnitt 4x die Woche a 15 Minuten die Haare, macht das 60 Cent die Woche x ca. 50 (Jahres)Wochen = 30,- Euro pro Jahr.

Elektrokamine

Ich träume von einem Kamin, den wir leider bis heute nicht haben. Als Alternative kam ich auf die Idee, einen Elektrokamin im Wohnzimmer aufzustellen. Das mein Vorschlag abgelehnt wurde, könnt ihr euch vorstellen.

  • Beispiel: ähnlich wie beim Fön. Verbraucht der Kamin 2000 Watt, macht das ca. 60 Cent die Stunde. So ein Kamin kann im kalten Winter locker vier Stunden pro Tag laufen. Das macht 2,40 Euro pro Tag und in nur einem Monat kommt ihr damit auf ca. 70 Euro im Monat. Läuft der Elektrokamin an den Wochenenden länger, bringt euch NUR der Kamin auf ca. 100 Euro pro Monat.

Tipps_zum_Energie_sparenJeder Verbrauch allein für sich, klingt nach wenig. Rechnet ihr aber den Verbrauch aller Elektrogeräte zusammen, kommt eine stattliche Summe pro Monat zusammen. Tipps zum Energie sparen sind daher willkommen und einige können leicht umgesetzt werden.

Habt ihr noch eigene, kreative Ideen, wie wir alle Energie einsparen können? Dann macht mit, beim „Super!Energiesparer gesucht“ – Wettbewerb von e.on. Dort könnt ihr eure Ideen einreichen und mit Glück, einen der tollen Gewinne ergattern.

Auf meinem Pinterest Board findet ihr übrigens alle meine gebündelten Beiträge.

Kategorien: Logbuch

1 Kommentar

Peter · 15. März 2021 um 17:16

Hallo,
gut das Ihr euch gegen den Elektrokamin entschieden habt 🙂
Ich werde jedenfalls bei dem Gewinnspiel mitmachen. Mit welcher Idee könnte ich nur überzeugen???

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