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Was ist Affiliate?

Affiliate – falls ihr Blogger seid oder ein Online-Gewerbe führt, kommt man an diesem Begriff kaum vorbei. Ob man es nun für sich nutzen möchte oder nicht, ist eine andere Sache.

Mamaleben ist zum Beispiel ein Blog, den ich nicht als Hobby führe, sondern durchaus mit einem geschäftlichen Hintergrund. Ich möchte euch nützliche Tipps und auch persönliche Erfahrungen von mir an die Hand geben, aus denen ihr hoffentlich auch mal Nutzen für euch ziehen könnt. Dennoch muss ich auch irgendwie meinen Lebensunterhalt verdienen.

Wie man mit einem Blog Geld verdienen kann, ist ein separates Thema. Affiliate ist jedenfalls ein sehr kleiner Teil davon und diesen Teil möchte ich euch heute mal vorstellen.

Bei Mamaleben gibt es nichts zu verheimlichen, daher erkläre ich euch heute, warum ihr auf vielen Blogs Links zu Verkaufsplattformen findet.

Was ist Affiliate

Ein Affiliate-Programm ist ein Partnerprogramm, von dem der Betreiber des Blogs oder der Webseite eine Provision erhält. Und zwar immer dann, wenn jemand über einen Link auf der Seite des Blogs beim Partnerprogramm etwas kauft.

Zum Beispiel bei Amazon. Ihr findet auf Blogs (auch hier auf meinem) immer mal wieder Links, die euch über ein Produkt zu Amazon leiten. Warum machen Blogger oder Webseiten das?

Wir bleiben mal beim Beispiel von Amazon.

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Dieser Name ist wohl fast jedem ein Begriff, denn: 

  • weltweit gibt es 300 Millionen Amazon-Accounts!
  • davon leben 31,8% in Europa
  • Amazon ist der größte Online-Shop in Deutschland
  • dicht gefolgt von Ebay
  • dann folgen Otto, Tchibo, Zalando und Lidl

Weiter im Beispiel. Klickt ihr über einen der Links auf einem Blog oder in einem Beitrag zu Amazon, schaut euch dort um und kauft etwas, erhält der Blogger, zum Beispiel ich, ca. 3 – 5 % Provision von eurem Netto-Einkaufswert. Das ist nicht viel. Hier macht nur die Masse ein bisschen was aus. Und die Masse bekommt man erst, wenn ihr mindestens im hohen 5 stelligen Bereich von monatlichen Seitenaufrufen seid mit eurem Blog oder eurer Webseite.

Es ist also keinesfalls so, das wir Blogger uns so eine goldene Nase verdienen. Ich habe bisher über das Amazon Partnerprogramm erst ca. 18 Euro eingenommen. INSGESAMT. Aber selbst darüber freue ich mich.

Daher habe ich keine Scheu euch zu bitten, wenn ihr sowieso etwas kaufen wolltet, steigt gerne über einen meiner Links bei Amazon ein. (Ob man Amazon befürwortet oder meidet muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden).

So einen Blog zu führen, die Beiträge zu schreiben, kostet sehr viel (Frei)Zeit, die mir keiner entlohnt. Daher kann ein Blog nur überleben, wenn er auch irgendwie und irgendwann, Einnahmen generiert. Zumindest dann, wenn er nicht nur als Hobby betrieben wird.

An dieser Stelle also ein großes

DANKE an euch!

Amazon war jetzt nur ein Beispiel. Es gibt unzählige Programme, bei denen ihr euch registrieren könnt, um dann mit einzelnen Firmen, die speziell zu euch und eurem Business passen, ein Affiliate-Programm eingehen könnt.

Affiliate-Anbieter sind zum Beispiel:

  • Zanox
  • affilinet
  • belboon

Ihr registriert dort eure Webseite und schaut dann in Ruhe, welche Unternehmen dort registriert sind. Den Firmen, die zu euch passen, stellt ihr dann eine Anfrage für ein Partnerprogramm. Diese prüfen eure Website oder den Blog und schalten euch ggf. frei. Danach könnt ihr deren Werbemittel, Banner, in eure Seiten oder Artikel einbauen. Meist stehen verschiedene Größen an Bannern und Logos zur Verfügung.

Ihr findet wirklich fast jede, größere Firma in einem Affiliate Programm. Ich möchte hier keine Namen nennen, aber egal an welche Firma ihr denkt, sie ist wahrscheinlich irgendwo zu finden. Jede Firma ist nur bei einem Anbieter registriert. Daher lohnt es sich, sich mehrere dieser Programme anzuschauen.

Eine weitere Alternative ist Google Adsense. Auch dort stellt ihr eine Anfrage, hinterlegt eure Webseite und Google prüft, ob sie euch freischalten. Wenn ja, dann könnt ihr einen Anzeigenblock in eure Seite oder Artikel einbauen und es wird die Werbung für den Leser geschaltet, die ihn interessieren könnte. Wenn ich es nicht gerade offline genommen habe, seht ihr so eine Anzeige zum Beispiel rechts unten in meiner Sidebar.

Es gibt auch die Möglichkeit, wenn ihr selber ein Produkt vertreibt, Affiliate-Anbieter zu fungieren. Egal ob es um etwas Materielles oder eine Dienstleistung geht, diese über ein Affiliate-Programm von Anderen bewerben zu lassen. Das bietet sich natürlich an, wenn ihr in einem Bereich tätig seid, wo man auf Networking mit Gleichgesinnten angewiesen ist.

Ein Coach kann sein Webinar so zum Beispiel von Unternehmen oder Bloggern bewerben lassen, die aus seinem Bereich kommen und dieselbe Zielgruppe ansprechen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig Licht ins Dunkle bringen?! In diesem Sinne, erfolgreiches Affiliate 😉


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