Einkaufswagenschutz – ich liebe ihn!

Veröffentlicht von Mamaleben am

Einkaufswagenschutz.

Klingt erstmal komisch oder? Aber er ist eine tolle Erfindung und schützt mein Kind vor – nennen wir es mal beim Namen – ekligen Dingen, die sich so am Einkaufswagen befinden.

Ich weiß, man kann und soll sein Kind nicht vor Allem schützen. Mir geht es auch nicht um normalen Schmutz oder Dreck. Wir leben immerhin mit 2 Hunden zusammen, ich arbeite mit Hunden und ich komme sicher nicht so oft zum putzen, wie ich sollte oder wollte.

Dreck, Hundehaare und Staub finde ich also gar nicht wild. Ich darf auch stolz behaupten, dass der Kleine mit seinen 2 Jahren bisher (und trotz Kaiserschnitt) erst einmal krank war!

Die These, dass Kinder weniger anfällig sind, wenn sie mit Hunden zusammen leben, kann ich daher nur voll unterstützen. Aber das ist ein anderes Thema.Einkaufsschutz für Babys und Kleinkinder

Ekligkeiten des Alltags

Was mir ein Graus ist, sind Gegenstände, die bereits viele Menschen angefasst haben.

  • Knöpfe im Fahrstuhl
  • Türklinken
  • Einkaufswagen

Bei dem Gedanken, wo diese Hände direkt vorher vielleicht waren, schüttelt es mich. Jeder wischt sich mal den Schnief von der Nase, kratzt sich an unschönen Stellen oder hat vorher selber irgendwo eine Klinke berührt und ist daher einfach nur der Überträger. Es hat ja schon seine Berechtigung, dass sich dort wo viele Menschen aufeinander treffen, Krankheiten oder andere Dinge, schneller übertragen.

Warum der Einkaufswagen-Schutz so toll ist für KleinkinderWir Erwachsenen können das meist gut ab und im Laufe des Lebens lässt es sich nicht vermeiden. Das ist mir ja auch klar und ich bin auch keine Mama, die ständig mit Sagrotan hinter ihrem Kind her läuft. Ich möchte aber so lange es irgendwie geht vermeiden, dass der Kleine krank wird.

Vor dem Supermarkt fasst also jeder mit seinen Händen diese Einkaufwagen an, danach im Supermarkt wird etliches angefasst, an der Kasse Geld zusammengesucht und der Einkaufswagen wieder weggestellt.

So, nun kommen wir mit unserem Kind oder sogar noch Baby, das grabscht fröhlich am Einkaufswagen herum und steckt sich danach seine Finger in den Mund. Oder noch besser, es lutscht direkt den Einkaufswagen ab. Allein bei dem Gedanken bekomme ich eine Gänsehaut.

Muss doch nicht sein oder? Händchen halten beim einkaufen

Durch Zufall habe ich diesen Schutz entdeckt. Für knappe 20 Euro. Es ist ein Beutel, der einfach aus sich herausgekrempelt wird und dann diesen Einkaufswagenschutz ergibt. Er wird einfach vorne über die Stangen gezogen und hinten über den Sitz. Mit dem kleinen Gurt kann das Baby gesichert werden. Der muss zwar einmal hinten um die Stangen und dann wieder durch ein Loch gefriemelt werden, aber das klappt ziemlich gut.

Als mein Sohn noch jünger war, lehnte er sich gern zur Seite, da hab ich mit dem Gurt ein super Gefühl gehabt. Dazu hielten wir beim Einkaufen immer Händchen. Es war eine schöne Zeit, als er noch gern (und ruhig) mit mir durch die Märkte geschoben ist. Wir „unterhielten“ uns, er durfte den Kohlrabi halten oder sich die Gegend anschauen und mit den Menschen flirten.

So hat uns der Einkaufswagenschutz schon zu einem bekannten Möbelhaus begleitet, durch verschiedenen Super- oder Großmärkte. Er liegt bei uns im Auto und ist immer griffbereit. Ich liebe ihn!

Inzwischen, mit 2 Jahren, gehen wir auch viel ohne den Schutz einkaufen und ich bin froh, wenn ich ohne viel Theater wieder schnell aus dem Markt raus komme. 😉 Für die Zeit nach der Baby-Schale, war er perfekt für uns.

Falls ihr nun gespannt seid, wo es ihn gibt. Hier findet ihr ihn bei Amazon. Und aktuell ist er sogar gerade im Angebot!



3 Kommentare

Nira · 8. Januar 2019 um 1:41

Ich werde mir für Kind 2 auch so einen Einkaufswagenschutz zulegen. Man wird insgesamt weniger vorsichtig bei den nachfolgenden Kindern und eine gute Immunisierung ist mir auch wichtig („Dreck“ ist jederzeit willkommen, solange das Kind fit ist), aber ich muss mein Kind wirklich nicht diese Haltestangen oder Türklinken ablecken lassen – und ja,… meine Tochter hat das auch getan. Ich hab kein Problem, wenn sie auf dem Fußboden spielt, auf der Erde, den Hund küsst,… aber die Anzahl und vor allem die Art der Erreger auf solchen Gegenständen ist schon ziemlich gruselig und kann kaum mit sonstigem Dreck mithalten.
Den Kohlrabi dürften viele Leute mit Handschuhen in der Hand gehabt haben, wenige ohne, es gibt Hygiene-Vorschriften – aber wo müssen selbst die kränksten Menschen sich noch hin schleppen, während sie lieber nur mit ihrer Seuche im Bett blieben? Genau – in den Supermarkt…

Mir zumindest tun die armen Schweine leid, die nach mir meinen Einkaufswagen in die Hand bekommen, wenn ich mal wieder völlig verseucht, hustend und niesend zum Einkaufen muss, weil man ja schlecht 2 Wochen die Familie von Pizzabringdienst ernähren kann.

    Mamaleben · 8. Januar 2019 um 7:35

    Vielen Dank für deine Rückmeldung! Ja, genauso geht es mir auch. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, wie ich selbst einen Wagen hinterlasse, wenn ich krank bin. Auch da hast du Recht und ich gehe trotzdem einkaufen. Schon übel und man darf gar nicht drüber nachdenken. 😉 Wir dürfen uns nicht verrückt machen, so ist die Welt nun mal, aber gerade bei den Kleinsten ist der Gedanke schon unangenehm. Ich fand das Teil jedenfalls toll und wir haben es viel genutzt. Alles Liebe für Kind 2!

Christine · 8. April 2018 um 23:50

Alles ganz schön und gut. 🙃 Wenn es für euch ok war bzw. ist.

Ich würde mir a Bissal blöd vorkommen wenn ich mein Kind in so einen „Sack“ stecke um es vor möglich krankmachenden Keimen zu „schützen“ und ihm dann einen Kohlrabi in die Hand zu drücken den sehr wahrscheinlich auch schon seeeehr viele Personen in der Hand hatten. 😏
Ich bin der Meinung den Kindern immer wieder klar zu machen dass manches so richtig „Bääää“ ist und Händwaschen nach dem Einkaufen wichtig ist, besser.
Aber jeder so wie er es für richtig hält. 🤷🏽‍♀️

Und zum anderen 1kg DRECK im Jahr braucht jedes Kind um ein gesundes Immunsystem zu entwickeln. 😅

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