Mamaleben
Wie finde ich einen Babynamen
In der Werft

Jungennamen finden

Welcher Jungenname für mein Baby

Wie finde ich den richtigen und vor allem, einen hübschen und passenden Jungennamen für mein Baby?

Mädchen-Mamas, nicht verzagen! Da ich eine Jungs-Mama geworden bin, schreibe ich hier der Einfachheit halber mal über die männliche Namensgebung. Selbstverständlich lässt sich das Ganze auch auf ein Mädchen übertragen.

Wäre es bei uns ein Mädchen geworden, hätte ich gerne den Namen oder zumindest eine Variante des Namens meiner Großmutter genutzt, weil sie einer der tollsten Menschen war, die ich je kennengelernt habe. Dasselbe gilt zwar auch für meinen Opa, aber seinen Namen möchte ich einem Kind in der heutigen Zeit nicht zumuten. Daher fiel diese Möglichkeit leider weg.

Während der Schwangerschaft muss man(n) und Frau sich ja erstmal klar werden, ob man wissen möchte, welches Geschlecht das Baby hat. Den Kopf hatte ich ja schon voll damit, wie es wohl sein wird, mit 40 Mama zu werden und wie das hinterher alles mit meiner Selbständigkeit und der Elternzeit laufen wird?

Ich hatte schon immer im Gefühl, dass ich einen Jungen bekomme. Ich kann nicht sagen, woran das lag, ein Bauchgefühl kann man ja nicht erklären. Als bei meiner Ärztin dann die Bestätigung kam, haben wir uns sehr gefreut. Genauso wäre es natürlich bei einem Mädchen gewesen. Nun hatte ich es schwarz auf weiß, denn sein Kopf war an dem Tag nicht zu sehen, dafür haben wir aber ein Ultraschallbild seines sehr deutlich zu erkennenden Unterteils ;-D Wir werden also Eltern eines Jungen.

Wenn man endlich weiß, woran man ist, ist das schon aufregend und es grenzt vor allem auch die Suche und die Einkäufe etwas ein 🙂

Somit mussten wir uns also namenstechnisch NUR noch für eine Richtung entscheiden. NUR… denkt man…

Das Einzige, was wir beide wussten, der Name soll kurz sein. Wir haben einen recht langen Nachnamen und das ist beim (Unter)Schreiben anstrengend genug.

So sind wir vorgegangen

Zuerst habe ich ein wenig gegoogelt. Das war recht ernüchternd und ich habe nichts dolles gefunden, was mir gefällt. Gerne hätte ich einen nordischen Namen gehabt. Es gab einen Namen, der mir irgendwie im Gedächtnis geblieben ist.

„Jole“.

Um es gleich vorweg zu nehmen, Jole ist es NICHT geworden.

Ich schrieb also eine Liste mit einigen Namen auf, die ich halbwegs gut fand. Aussortiert wird später. Erstmal Brainstorming!

Hier mal einige „unserer“ Namen:

  • Joel
  • Noel
  • Nico
  • Erik
  • Jarn
  • Jolan
  • Jona
  • Jole
  • Tate
  • Lou(is) Auflistung Jungennamen
  • Jesse
  • Nick
  • Mick
  • Noha
  • Michel
  • Luca
  • Jo
  • Jaris
  • Theo
  • Ben
  • Sam
  • Piet
  • Max

Danach übergab ich diese Liste meinem Mann, der einfach mal Häkchen für OK/Vielleicht setzen sollte und einen Strich für NEIN. Ich glaube, es hat keine 20 Sekunden gedauert, da war auch schon die halbe Liste durchgestrichen! Also auf NEIN gesetzt.

Mein geliebter „Jole“ viel ebenfalls dem Strich zum Opfer. Danach hieß es immer: „Jooooole, kommst du mal….“ Klingt doch doof. Also habe ich mich gefügt, zumal wir rausgefunden haben, dass Jole geläufiger ist für Mädchen als für Jungen.

Es blieben dann noch 6 Namen auf der Liste über. Diese schrieben wir jeweils auf einen Zettel und legten sie vor uns auf den Tisch. Da ließen wir sie laaaange liegen. Und immer wieder guckt man drauf, sagt sich den Namen im Zusammenhang mit unserem Nachnamen. Oder wir haben den Namen im Zusammenhang mit Sätzen gesagt. Wenn einer für uns wegfiel, haben wir den Zettel entfernt. So dezimierte es sich immer mehr.

Die 6 Jungennamen lauten:

  • Nico
  • Erik
  • Michel
  • Theo
  • Nick
  • Mick

Erik klang uns irgendwie mit der Zeit zu hart. Obwohl mir das Nordische daran so gefällt. Theo gefiel mir irgendwie doch nicht so recht. Aus Nick und Mick wird schnell Nicky und Micky. Das fanden wir beide dann nicht ganz so schön. Michel und Nico gefielen uns.

Dann haben wir überlegt, wie es im Alter für ihn sein wird. Michel ist süß für ein Kind, aber als gestandener, großer Mann? Nicht unmöglich, aber immer mehr kristallisierte sich Nico heraus. Zumal er selbst ja später ein „Nic“ als Rufname daraus machen könnte, falls ihm Nic(k) besser gefallen würde als Nico.

Und obwohl wir uns sogar im Krankenhaus NACH der Geburt immer noch nicht ganz sicher waren, wurde es  „Nico“. Da ich euch den Namen in der Rubrik „Besatzung“ ja schon mitgeteilt habe, ist er auch kein Geheimnis.

Egal welche Statur er mal bekommt, welche Haarfarbe, welchen Beruf. Groß oder klein, Freigeist oder gestandener Geschäftsmann. Wir finden, der Name passt zu jedem Kind und jedem Erwachsenen. Er ist kurz, schlicht und irgendwie zeitlos.

N I C O

Welche Namen standen denn bei euch so auf der Liste? Und welche sind es geworden?

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