Ein Baby mit 40

Veröffentlicht von Mamaleben am

Mama mit 40

Klingt irgendwie komisch oder? Mama mit 40. Heute möchte ich euch davon erzählen, wie es ist, mit 40 zum ersten Mal Mama zu werden bzw. geworden zu sein. Eine späte Mama also. Ab wann ist Frau eigentlich „spät“? Wo genau ist der Umbruch von „normal“ zu „spät“? Wer legt das fest?

Janet Jackson ist aktuell schwanger mit ihren 50 Jahren. Ute Lemper bekam ihr 4. Kind mit 47. Ich weiß, wenn man die Zahlen hört, klingt das irgendwie beklemmend.  Ich hatte mir auch mal gesagt: „ein Baby mit 40 Jahren möchte ich nicht mehr bekommen“. Es kam anders und ich bin sehr dankbar dafür. Ich bin mir inzwischen sogar nicht mal sicher, ob unsere Kinderplanung abgeschlossen ist.

Jede Frau muss doch selber wissen, wie viel Lebenszeit sie noch mit ihrem Kind verbringen möchte. Und manchmal macht das Leben einem ja auch einen Strich durch die Rechnung und Frau hatte einfach keine Chance, vorher eine Mutter zu werden.

Auch für mich ist irgendwo eine Grenze erreicht, bei der ich es nicht mehr „schön“ finde, wenn eine Frau so spät Mutter wird. Nicht aus Sicht der Mutter, sondern aus Sicht des Kindes. Umso älter man bei der Geburt ist, umso früher wird man sein Kind allein in der Welt zurück lassen müssen. Dieser Gedanke macht mich immer sehr traurig. Aber ich hoffe, dass ich genau wie meine Großeltern, über 90 Jahre alt werde.

Besser spät als nie

Spät gebärend, was für ein blödes Wort!

Meine eigene Mutter galt vor 40 Jahren mit ihren damals erst 28 Jahren! schon als spät Gebärende. Verrückt oder? Was bin ich dann heutzutage?

Aber heute ist vieles anders. Mütter und Väter sehen mit 40 immer noch „hipp“ aus oder sind „Hipster“, fahren Skateboard, tragen geflochtene Zöpfe, sind einfach jung geblieben. Zumindest fühlen wir uns so. Früher sah man schon mit 30 irgendwie „alt“ aus. Kennt ihr Fotos von euren Eltern oder Großeltern in eurem Alter? Sie sahen doch damals schon älter aus als sie waren oder?

Es hat sich alles irgendwie verschoben. Es heißt, “ das heutige 30 ist das neue 20″. Wenn das auch für 40 und 30 gilt, wäre das ja schön. Dann bin ich also erst 30 😉 schöne Vorstellung. Wen interessiert schon das biologische Alter. Aber ganz so einfach ist es ja leider nicht…

Wie kam es dazu, dass ich erst so spät Mama wurde?

  • Als 20 jährige wollte ich keine Kinder!
  • Mit 25 habe ich gesagt, ab 30 kann ich ja mal darüber nachdenken.
  • Die 30 überschritten, habe ich gesagt, ein paar Jahre habe ich ja noch!
  • Mit 35 habe ich gesagt, ich möchte keine Kinder!
  • dann plötzlich: Mama mit 40

Der Gedanke ließ mich nie so richtig los. Oft habe ich mich gefragt, ob ich die Entscheidung gegen ein Kind bereuen würde. Aber auf der anderen Seite, weiß Frau ja nicht, was sie verpasst.

Mein Mann hat mich geheiratet, obwohl er wusste, dass ich keine Kinder möchte. Das rechne ich ihm hoch an. Das Thema kam dennoch immer mal wieder auf. Als ich dann 38 wurde, haben wir gesagt, wir lassen es einfach mal drauf ankommen. Soll doch das Schicksal entscheiden.

Baby mit 40. Ängste, Sorgen, aber das war es wert

 

Überraschung!

Ein Jahr später war es dann plötzlich soweit. Gerade als ich mir gesagt hatte, wir lassen das jetzt, es soll halt nicht sein. Und dann kam es doch völlig überraschend.  Das die Periode mal ein paar Tage später einsetzt, war inzwischen auch normal. In dem Alter steuert man ja auch langsam auf die Menopause zu und da sind Verschiebungen in den Zyklen ganz normal.

Ich fühlte mich jedenfalls krank und als dann plötzlich die starke Übelkeit dazukam, wusste ich es. Es schoss mir plötzlich in den Kopf und ich wusste es. Irgendwie wollte ich es noch nicht ganz wahrhaben und habe noch eine Woche gezögert, bis ich meine Ärztin für einen Termin anrief. Die bat mich, vorher einen Test zu machen.

Gesagt, getan, positiv! ein Baby mit 40

Am Abend habe ich dann auch meinen Mann darüber informiert, der aus allen Wolken fiel. Es hat eigentlich niemand mehr damit gerechnet. Ich war zu diesem Zeitpunkt ca. 39,5 Jahre alt. In Zahlen klingt das ganz schön alt, um zum ersten Mal Mama zu werden….

Die Woche darauf bestätigte mir die Ärztin dann alles. Es war ein merkwürdiges Gefühl. Schon Freude, aber es überrollte mich jetzt auch alles.

Alles wird sich verändern! Babyexpress - ein Junge

  • Verliere ich meine Kunden?
  • Wie läuft das finanziell? Wenn ich nicht arbeite, verdiene ich kein Geld!
  • Bekomme ich überhaupt Elterngeld?
  • Wo soll das Baby schlafen? In der Wohnung ist nicht genug Platz.
  • Wir brauchen ein weiteres Auto! Smart und Hundemobil reichen nicht.
  • Wovon sollen wir bloß leben?
  • Klappt das mit unseren Hunden?
  • Werde ich eine gute Mutter? Ich könnte doch schon fast Oma sein….
  • Wie wird mein Umfeld reagieren?
  • Schafft mein Körper das?
  • keine 10 Pferde bekommen mich in einen Geburtsvorbereitungskurs!

Das Umfeld

Wir informierten als erstes die Großeltern. Meine Schwiegereltern waren bereits 4-fache Großeltern. Da ist Enkelkind Nummer 5 nicht mehr ganz so aufregend. Aber es ist das erste ihres Sohnes, also doch irgendwie etwas Besonderes. Ich bin ein Einzelkind und meine Eltern haben nicht mehr damit gerechnet, noch Großeltern zu werden. Die Freude war riesig!

Meine Freunde informierte ich nur, wenn ich diese persönlich traf. Alles andere zögerte ich bis zuletzt heraus. Ich kann nicht erklären, wieso. Einem Freund erzählte ich sogar erst 4 Wochen vor der Geburt von meiner Situation! Nämlich, als er mir zu meinem Geburtstag gratulierte. Meinem 40. Geburtstag! Zum Glück sind Männer nicht nachtragend….

Kunden informierte ich nach und nach über die Situation. Gefreut haben sich wirklich alle für mich. Manche musste ich leider ziehen lassen, andere haben die Pause ohne mich geschafft und sind mir treu geblieben. 

Als endlich alle informiert waren und so gut wie jeder bescheid wusste, ging es mir langsam besser mit der ganzen Situation. Auch die finanzielle Belastung habe ich mit meinem Mann besprochen. Es würde ungewohnt für uns beide werden. Wir haben seit 12 Jahren getrennte Kassen sowie ein gemeinsames Konto. Nun muss ich lernen, mehr von ihm abhängig zu sein und er muss sich damit arrangieren, mehr Kosten zu übernehmen. Das lag mir schon sehr auf der Seele. Aber als auch das geklärt war, fiel mir ein Stein vom Herzen.

Nun konnten wir uns wirklich freuen! Wie wir inzwischen wussten, auf unseren „Mini-Mann“.

Mein Körper mit 40

Mein Körper hat die ganze Schwangerschaft sehr gut mitgemacht. Ich habe weder Dehnungsstreifen, noch Wassereinlagerungen oder Übergewicht behalten. Das alles hat mir vorher schon Kopfzerbrechen gemacht.

Auch wenn Frau stolz sein kann auf die Leistungen ihres Körpers und die eventuellen Dehnungsstreifen mit Würde getragen werden (was bliebe auch anderes übrig), so sehr wünschte ich mir, davon verschont zu bleiben. Ich hatte Glück und denke, die Gene spielen eine Rolle, die Beschaffenheit der eigenen Haut natürlich und ich glaube, ein großer Vorteil war, dass ich vor der Schwangerschaft recht ordentliche Bauchmuskeln hatte.

Mein Bauch war blieb während der Schwangerschaft recht klein und die Ärztin erklärte mir, dass die Muskeln da durchaus eine Rolle spielen. Sie halten quasi das Wachstum des Bauches nach vorne im Zaum. Und durch den relativ kleinen Bauch poppte weder mein Nabel noch kamen Streifen ans Licht.

Da soll mal einer sagen, mit 40 sei Frau körperlich zu alt für eine Schwangerschaft!

Kurz vor der Geburt

Inzwischen war Winter und die Geburt des Kleinen war nur noch ca. 3 Monate entfernt. Noch ca. 2 Monate arbeiten für mich. Ich war eh nur an 4 Tagen halbtags unterwegs. Daher war das alles noch gut zu schaffen. Mein Bauch war nicht sooo groß. Aber dennoch freute ich mich, als ich die letzten 4 Wochen zuhause genießen durfte.

Der Bauch drückt ja schon sehr, auch auf die Blase und der Rücken schmerzte fürchterlich. Außerdem muss Frau stäääändig Pipi. Nun gab es 4 Wochen Kuschelzeit mit meinen Hunden. Das letzte Mal alleine. Liegen, kuscheln, relaxen, schlafen. Schlafen… was war das nochmal?

Ich wurde genau am 29.2.2016 40 Jahre alt! Ein Schaltjahr UND ein runder Geburtstag. Und das noch auf einem Samstag! Es sollte eigentlich eine große Feier werden, aber ich mochte nicht feiern. Das Sodbrennen machte mir zu schaffen und im Liegen war mir am Wohlsten.

Nach der Geburt

Unser Sohn wurde am 29.3., also genau einen Monat nach meinem 40. Geburtstag, per Wunsch-Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Ich war also bei der Geburt 40 stattliche Jahre alt. Unfassbar!

(M)ein erstes Baby mit 40

Rückenprobleme hatte ich bereits vor der Schwangerschaft. Daher machte mir der Rücken zum Ende hin doch sehr zu schaffen. Ich konnte manchmal kaum aufstehen. Zum Glück war ich vor der Schwangerschaft körperlich und sportlich auf einem guten Niveau. Ich glaube, dass mir das schon sehr geholfen hat. Die Strapazen des Kaiserschnitts haben mein Sohn und ich gut weggesteckt.

Der Stress hinterher, die Gewöhnungsphase, das Kennenlernen, das war schon alles sehr aufregend und schön. Der Schlafentzug macht mir auch heute, nach 7 Monaten, immer noch zu schaffen. Aber ich habe mich gut daran gewöhnt. Die latente Müdigkeit ist weniger geworden.

Ob man als späte Mama bessere oder schlechtere Nerven hat, mehr oder weniger Ruhe, ich glaube, das lässt sich nicht pauschal sagen. Ich behaupte, das hängt vom jeweiligen Charakter der Mutter ab. Ich bin zufrieden und glücklich und das überträgt sich ganz sicher auch auf das Baby. Mein Sohn hat mich „entschleunigt“.  Vom späten Mutterglück, wie ich zum ersten Mal Mama mit 40 Jahren wurde. #mamaleben #kinderwunsch #geburt #schwanger #schwangerschaft

Rückblickend bedauere ich, dass ich nicht 10 Jahre früher schon ein Baby bekommen habe. Dann hätte ich 10 Jahre mehr Lebenszeit mit meinem Sohn gehabt. Aber hätte ich dann DIESEN Sohn bekommen? Genau diesen? Der mich jeden Tag anlächelt und mir damit fast die Tränen in die Augen treibt? Ich denke nicht.

Daher hat alles im Leben seinen Sinn.

Es sollte genau SO sein, zu DIESEM Zeitpunkt, um mir DIESES Kind zu schenken.

Lasst euch nicht von eurer Umwelt entmutigen. Uns fehlen vielleicht ein paar Jahre Lebenszeit am Ende. Aber es bleibt hoffentlich noch genug Zeit, damit auch wir späte Mamas noch eine Chance haben, unsere Enkel kennen zulernen.

Wenn ihr unsicher seid, ob ihr den Strapazen in „unserem Alter“ noch gewachsen seid, lasst euch gesagt sein:

Ja! Ihr schafft das und jedes graue Haar ist es wert!!

Habt ihr Lust zu sehen, wer Mama mit 40 wurde und sich hinter diesem Text versteckt, findet ihr uns unter „Besatzung“. Ich freu mich, dass ihr hier seid und möchte mich bedanken, dass ihr mir so wundervolle Kommentare und eure Geschichten mitgeteilt habt. Jede Einzelne geht mir unter die Haut. VIELEN DANK <3


Nachtrag, Januar 2019. Fast 3 Jahre später: die Wenigsten wussten, dass unser Kinderwunsch trotz meines Alters nicht abgeschlossen war. Nun, mit fast 43 Jahren muss ich der Realität langsam ins Auge blicken und traurig und schweren Herzens, von diesem Kinderwunsch Abschied nehmen. 


Wunder geschehen

Nachtrag, September 2019. Trotz und gegen alle Statistiken, bin ich auf normalem Wege nochmal schwanger geworden, mit 43 Jahren und nach 1,5 Jahren „Versuchszeit“. Der ET ist auf den Tag genau derselbe wie bei meinem ersten Sohn und fällt auf den April 2020. Das heißt, ich werde genau 4 Wochen vorher, wieder in meinem Schaltjahr, 44 Jahre alt werden. Nun müssen wir dieses verrückte Wunder erstmal verarbeiten…


37 Kommentare

Kamil Zurawski · 22. Oktober 2019 um 13:30

Ich habe es mehrmals gelesen… Macht Mut!!! Aber… Ich bin 42 und meiner Frau 37. Wir haben immer noch Zweifel ob wir das Kind haben möchten, da wir in Hamburg ganz allein sind. Keine Familie. Alle sind sehr Weit weg von hier. Ich komme aus Polen und meine Frau aus Peru. Wer wird uns dann helfen? Wer kann uns dabei unterstützen? Es gibt so viele Fragen und Ängste. Und die Zeit läuft. Aber wenn ich lese was Du geschrieben hast, habe ich irgendwie das Gefühl dass wir es schaffen. Danke Dir!!! LG

    Mamaleben · 23. Oktober 2019 um 8:04

    Lieber Kamil, vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung! Ich kann euch nur sagen, es wird anstrengend, aber es wird sich alles finden! Ihr werdet mit etwas so kostbarem bezahlt. Wenn dein Sohn/deine Tochter seine Händchen um deinen Hals legt und sagt, du bist der beste Papa… da ist alles andere egal. Ohne Familie ist natürlich eine andere Herausforderung, ABER auch das wird zu schaffen sein. In Hamburg haben wir das Glück, 25 Std die Woche in der Krippe oder Kita bezahlt zu bekommen. Es gibt jede Menge Projekte, zum Beispiel „Leih-Omas“. Ältere Frauen, die auch keine Enkel haben oder ihre sind weit weg und die sich gern etwas einbringen würden. ODER, schaut doch mal bitte beim Notfallmütterdienst vorbei! Die haben übermorgen, jetzt am Freitag den 25.10. Tag der offenen Tür in ihren Räumen in Hamburg und können sicher viele Fragen beantworten.

    Traut euch! Denn wer weiß, ob es überhaupt klappt. ich drücke euch jedenfalls alle Daumen und würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust. Liebe Grüße und toi toi toi

Sabine · 5. März 2019 um 9:29

Ein fröhliches Hallo, auch wenn der Post schon einige Jahre alt ist. Ich bin über Recherchen auf Deinen Beitrag gestoßen und habe ihn mit Spannung gelesen. Ich werde dieses Jahr 40 und wollte bislang nie Kinder, ich kann aktuell nicht mal sagen, ob ich Kinder möchte. Ganz sachlich: Ich meine ich habe keinen Bezug zu Kinder. Ich bin da leider auch ziemlich rationaldenkend und führe mir auf, auf was ich dann verzichten müsste, sehe das also alles ziemlich negativ. JEDER sagt, ‚Du bekommst dafür ja auch einen „Gegenwert“ ‚…Mein Partner ist aktuell 45 und er wollte schon immer Kinder haben. Trotz meines Nichtkinderwunsches bauen wir uns eine gemeinsame Zukunft auf. Ich „plage“ mich mit dem Gedanken, soll ich oder soll ich nicht und stelle mir die Frage, ob ich es später mal bereuen werde, es nicht getan zu haben. Umgekehrt stelle ich mir auch die Frage, ob ich es bereue, es doch getan zu haben, eben weil man doch viel dafür aufgibt, gerade als Frau wohl noch mehr als der männliche Part. Wenn ich in die leuchtenden Augen meines Freundes schaue, wenn er die Kids von Freunden beobachtet, blutet mein Herz. Ich nehme ihm seinen Lebenstraum, wenn ich keinem gemeinsamen Kind zustimme. Ich bin hin und her gerissen. Wann weiß man, dass man es will oder nicht nur tut, weil es der Partner unbedingt will? Du sprichst mir mit Deinen Fragestellungen aus der Seele, welche Risiken damit verbunden sind, aber bezüglich des Alters hast Du mir den gesundheitlichen Aspekt schon mal positiv zugesprochen, aber alle anderen Zweifel bleiben… Ich wollte mal hier mein Herz ausschütten, manch anderer Frau geht es vielleicht ganz ähnlich. Wie ist denn Dein aktueller Stand? Hat es mit einem zweiten Kind noch geklappt? Sei ganz lieb gegrüßt, Sabine

    Mamaleben · 5. März 2019 um 9:46

    Liebe Sabine, vielen Dank für deine Rückmeldung und „Herz ausschütten“. Deine Bedenken kommen mir SEHR bekannt vor! Mir war lange klar, dass ich keine Kinder haben wollte, weil mir jeglicher Bezug fehlte. Meinem Mann war das anfangs klar, aber dann kam der Wunsch in ihm doch wieder hoch und umso älter ich wurde, haben wir es halt mal probiert. Das es dann doch noch mit 39 geklappt hat, war eine große Überraschung und die Gefühle ziemlich überwältigend. Ich bin selbständig und hatte Angst, alles aufgeben zu müssen und wie du schon sagst, was man alles „verliert“.

    Jetzt im Nachhinein kann ich dir nur sagen: machen! Die Gefühle, die du mit Kind haben wirst, kannst du dir jetzt nicht vorstellen. Das ist eine Liebe, die einfach überwältigend ist und was dir ein Kind zurückgibt, lässt sich schwer in Worte fassen.

    Es hat sich gezeigt, dass man alles hin bekommt, wenn man etwas möchte. Natürlich gibt es keine entspannten Wochenenden mehr, an denen man sich mehrere Serien-Staffeln reinzieht. Dafür guckst du Ice Age mit anderen Augen. Wenn in dir auch nur ein Funken des Gefühls ist, das du es dir doch vorstellen kannst, dann probiert es. Keine Zeit mehr verlieren, denn die Statistiken sprechen leider sehr gegen euch! Aufgrund eures beiden Alters! Es zählt nämlich nicht nur das Alter der Frau.

    Falls es dich interessiert, ich verlinke dir hier nochmal zwei meiner Beiträge, die vielleicht ein bißchen widerspiegeln, welche Gefühle sich entwickeln. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich auf dem Laufenden hältst, wie es sich bei euch entwickelt. So oder so, alles Liebe für dich!

    Oder besser, wenn du auf das Schlagwort Privates klickst, findest du alle privaten Beiträge zu dem Thema. https://www.mamaleben.de/tag/privates/

    Liebesbrief an meinen Sohn zum 1. Geburtstag oder Mein Abschied vom Kinderwunsch

Bettina Wilke · 27. Dezember 2018 um 23:49

Hallo ihr lieben
Ich bin ebenfalls 40 und Mutter einer tollen 15 jährigen und eines liebevollen 12 jährigen. Beide aus erster Ehe.
Mein Mann hat drei Kinder, 20,17 und 10 ebenfalls aus erster Ehe.
Jeder würde sagen: super, 5 gesunde Kinder. Perfekt. Jetzt könnt ihr an euch denken. Unsere Ehe und unser Leben sind perfekt. Aber der Gedanke von einem gemeinsamen Kind lässt uns einfach nicht in Ruhe!
Ich wollte das einfach mal erzählen. Keine richtige Ahnung warum. Ich kann dieses Thema einfach nicht entgültig abschließen. Es kommt immer wieder hoch.
Wünsche allen Mutties eine wundervolle Zeit. Es geht so schnell vorbei, gestern waren sie noch im Kindergarten, und morgen machen sie ihren Führerschein und das Abi. Wahnsinn!

    Mamaleben · 28. Dezember 2018 um 8:55

    Liebe Bettina, vielen Dank für deine Worte. Es tut gut, einfach mal die Gedanken von anderen Frauen zu lesen. Und vielleicht lasst ihr einfach das Schicksal entscheiden? So haben wir es damals gemacht. Zwar schon etwas gezielt, aber doch recht locker. Daher war die Überraschung nach fast einem Jahr doch sehr groß, weil ich nicht wirklich mehr damit gerechnet hatte. Nun ist der Wunsch nach einem 2. Kind im Gegensatz zu damals, sehr groß und ich bin ja schon wieder etwas älter. Ob wir dieses Glück also nochmal haben dürfen, ist wirklich ungewiss. Ich drück euch alle Daumen und es würde mich freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust. Und vielleicht hältst du mich ja mal auf dem Laufenden 😉 Alles Liebe für euch alle!

Nika · 24. Dezember 2018 um 21:58

Tausend Dank für diesen tollen Artikel. Ich wurde mit 34 zum ersten Mal Mama, die kleine ist nun 1 Jahr alt und immer wieder kommen mir Gedanken, ob ich nicht schon früher eines hätte bekommen sollen. Dann denke ich an die Wunderlampe und einen Dschini, der mir einen Wunsch erfüllt und ich würde mir wünschen, die Zeit einwenig zurück zudrehen, nur ein paar Jahre. Aber dann wieder kommen genau diese Gedanken, die du hier beschreibst: Bekomme ich dann genau dieses Kind? Was wäre, wenn sie an einem anderen Tag geboren wäre, in einem andern Jahr, welche Charaktereigenschaften hätte sie dann?
Meine Tochter ist perfekt für uns, so wie sie ist. Ich war so gerne schwanger, mir ging es so gut. Jetzt wo sie da ist, genießen wir jede Minute miteinander, gerne hätten wir noch ein zweites. Ich Stille sie noch und habe noch keinen Zyklus, also wer weiß.

Dein Artikel hat mich sehr berührt, im positiven Sinne.

Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest. Nika

Hersu · 22. Dezember 2018 um 6:55

Hallo, ich werde in 2 Monaten 40 und bin mit unserem 2. Kind in der 4. Woche! Unsere Tochter wird im Januar 7. Bei uns kam auch das Leben dazwischen… viele ungeplante Ereignisse. Aber, ich bin so froh und weiß, wir bekommen das hin. Es ist, genau wie unsere Tochter, ein Wunschkind.
Wenn ich lese, dass viele so “spät“ (wie war das, Zeit ist relativ) noch Mama geworden sind, bestärkt es mich nur.

    Mamaleben · 22. Dezember 2018 um 7:03

    Vielen Dank für deine schöne Rückmeldung und herzlichen Glückwunsch!!! Von Herzen alles Gute für die Schwangerschaft und es würde mich wahnsinnig freuen, wenn du hier mal wieder vorbei schaust. Es liegen dann 7,5 Jahre zwischen deinen Kindern, das hat sicher, genau wie alles im Leben, auch Vor- und Nachteile. Aber ich denke, die Vorteile überwiegen immer. Ich freue mich für euch! Ich weiß nicht, ob uns das Glück dieses Wunders nochmal vergönnt sein wird. Zur Zeit sieht es eher schlecht aus.
    PS, heute gibt es gerade etwas für Babys in meinem Adventskalender zu gewinnen (Oben im Hauptmenü zur Zeit). Liebe Grüße und alles Gute für euch!

    Johanna · 26. Februar 2019 um 15:26

    Liebe Hersu,
    meine Name ist Johanna – ich arbeite für ein TV-Magazin und wir möchten einen Beitrag zu Schwangerschaft ab 40 machen. Wenn du Interesse hast, mit uns Kontakt aufzunehmen, melde dich doch gerne unter johanna.vandreike@mazandmore.de oder telefonisch unter 030 2591 70758. Ich freue mich sehr über eine Antwort. Beste Grüße! Johanna

Hasenmutti · 15. Oktober 2018 um 17:27

Dein Text ist wirklich sehr ermutigend und ich finde es richtig und wichtig, dass es solche Texte gibt.
Ich kann jede Frau bzw. jedes Paar verstehen, dass noch kinderlos ist, dass man es auch an bzw. über 40 Jahren noch versucht. Ich konnte mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen und hätte gewiss auch alles getan, um dieses Glück zu erleben.
Eines möchte ich jedoch betonen – ganz liebevoll – 40 ist nicht das neue 30. Nur weil wir jünger aussehen, als vielleicht die Generationen vor uns, ist unser Körper 40 Jahre alt und befindet sich bereits im alterstypischen Abbauprozess. Da darf man sich nichts vormachen.
Ich bin 39 und meine Kinder sind 12 und 9 Jahre alt. Wie gesagt, ich würde auch jetzt noch versuchen schwanger zu werden, wäre mir dieses Glück nicht früher zu Teil geworden. Habe aber schon seit Jahren keinen weiteren Kinderwunsch mehr. Genau genommen seit 9 Jahren. ICH fühle mich auch zu alt für ein Kind. Was gewiss auch daran liegen mag, dass meine Kinder bereits „groß“ sind. Denn, was ganz viele vergessen oder verdrängen – es bleiben keine Babys, es werden Schulkinder und Teenager, irgendwann junge Erwachsene. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er glaubt, dem noch in einem Alter gewachsen zu sein, in dem andere schon wieder „frei“ sind.
Alles hat Vor- und Nachteile. Jede Biografie ist anders. Nicht alles lässt sich planen.
Ich wünsche allen das Glück, welches sie sich ersehen.
Passt gut auf euch auf.

    Mamaleben · 16. Oktober 2018 um 9:28

    Hallihallo, vielen Dank für deine liebe und ausführliche Rückmeldung! Besonders toll finde ich den Satz „Jede Biografie ist anders, nicht alles lässt sich planen“. Mit dem Wissen von heute würden wir in jüngeren Jahren vielleicht manche Dinge anders machen, aber ich bin der Meinung, alles ist für etwas gut und so hatte sicher alles irgendwie seinen Sinn. Vielen Dank für deine Wünsche! Dir und deinen Kindern auch alles Liebe und es würde mich freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust. <3

Tanja · 25. August 2018 um 20:28

Ich hatte noch nie so sehr das Bedürfnis einen Kommentar zu schreiben, wie nach Deinen Zeilen.
Kurz ein paar Worte zu mir. Ich bin 39 und mit 38 das erste Mal Mama von einem süßen Jungen geworden und mache mir seit einigen Wochen Gedanken und Sorgen darüber, dass ich eine alte Mama bin.
Mir hat Dein Beitrag so unendlich gut getan, ganz besonders wurde es mir warm ums Herz bei Deinem Gedanken: „Aber hätte ich dann DIESEN Sohn bekommen? Genau diesen?“. Du hast ja so recht und mir so sehr damit geholfen.
Mein Verlobter und ich möchten auch noch ein zweites, da werde ich min. 40 Jahre alt sein. Vielen, vielen Dank für Deine Mutmachenden Worte.
Jetzt möchte ich dir noch von Herzen alles gute Wünschen. Würde mich sehr freuen bald lesen zu dürfen, dass das Mamaglück ein 2. Mal zu dir gekommen ist ❤.

    Mamaleben · 3. September 2018 um 10:56

    Liebe Tanja, ich hatte dir noch gar nicht auf deinen wundervollen Kommentar geantwortet und das möchte ich unbedingt noch machen. Dein Kommentar hat mich sehr berührt und wahnsinnig gefreut! Ich sehe, welche Beiträge angeklickt werden, aber nur durch eure Rückmeldungen erfahre ich, wie meine Beiträge ankommen und welchen Sinn sie haben. Jemandem Mut zu machen oder euch Zuspruch zu geben, ist für mich das Größte.

    Ich freue mich sehr für dich über die Geburt eures Sohnes und auch, dass du den Weg hier auf den Blog gefunden hast. Vielleicht schaust du ja mal wieder vorbei und wir bleiben auf dem Laufenden, wie es bei unseren „Projekten“ läuft 😉 Auch für euch alles Liebe und 1000 Dank!!

Librasun · 21. August 2018 um 11:38

Hallo Du unfassbar positive Person <3

Ich habe Deinen Text ganz aufmerksam gelesen und mir geht das Herz auf bei soviel Zuversicht, Ehrlichkeit, Offenheit und Liebe, die in diesen Zeilen steckt. Jede Frau – wie ich z.b. – die dieses Abenteuer noch bzw. nochmal wagen möchte, fühlt sich bestärkt in ihrem Vorhaben. Ich werde nächsten Monat 39 und möchte so gerne noch ein Drittes. Wenn ich Deinen Erfahrungsbericht lese, dann gibt es nichts mehr, was dagegen sprechen würde. Ich wäre dann mindestens 40 – wenn es in nächster Zeit klappen sollte und dann sowohl eine junge, als auch eine reifere Mutter sein. Die Vorstellung, dass meine älteste Tochter dann beinah schon so alt sein wird, wie ich damals war als ich sie bekommen habe, ist zwar seltsam, aber sie zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Dieses Kind würde zwei zauberhafte große Schwestern haben, die immernoch für ihn/sie da wären, wenn die "alte Mutter" 😉 es vielleicht nicht mehr ist oder sein kann!
Deine schönen Worte machen Mut und dafür danke ich Dir von Herzen. Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass auch Baby Nr. 2 sich ganz bald auf den Weg macht. Es bekommt eine ganz, ganz tolle Mama. <3

    Mamaleben · 22. August 2018 um 15:21

    Liebe Librasun, ich habe schon ein paar nette Rückmeldungen erhalten, aber noch keine hat mir vor Rührung die Tränen in die Augen getrieben. Bis deine kam! Ich danke ganz toll für diese tolle Rückmeldung und den Zuspruch. Ich bin so gerührt und hoffe es auch. Leider seit 9 Monaten erfolglos. Aber noch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für euer Vorhaben und würde mich wahnsinnig freuen, wenn du hier öfter vorbeischaust und ich wieder von dir lese. Und mit Glück erfahre, dass alles bei euch geklappt hat. Das wäre wundervoll! <3 Und der Gedanke, dass ein Kind einer älteren Mom seine älteren Geschwister dafür noch lange um sich hat, wenn die Eltern irgendwann nicht mehr da sind, ist wirklich beruhigend. Das fällt bei mir leider weg. Alles Liebe! Janin

    Jane · 2. Mai 2019 um 0:06

    Wow, toller Bericht! Ich hatte lange Pech mit den Männern und nun einen tollen Mann an meiner Seite. Mir macht allerdings gerade mein Job einen gehörigen Strich durch die Familienplanung. Ich hab innerlich schon gekündigt und es ist keine Option da zu bleiben. Mit einem neuen Job in naher Zukunft sieht es aber gut aus! Da kommen dann aber noch andere Gedanken hinzu. Ich bin noch ein paar Wochen 37. Schwere Entscheidung und das beschäftigt mich gerade sehr. Zum Einen das Gewissen, wegen des Jobwechsels, zum Anderen die Frage, klappt das alles noch mit 38/39?
    Mich lassen gute Gene hoffen. Meine Ma war 39, für damalige Verhältnisse schon spät und väterlicherseits fehlt mir eine ganze Generation. Meine Oma ist mit 43 Jahren das erste mal Mutter geworden, und sie hat zwei Kinder bekommen!
    Darauf kann ich mich natürlich nicht verlassen. Macht aber Hoffnung. Zudem verhüte ich bewusst nicht mehr hormonell und bekomme meine Tage sehr regelmäßig.

    Ich hoffe einfach, nicht die falsche Entscheidung zu treffen.
    Danke für deinen Bericht, auch einige Kommentare sind toll!
    Zudem wünsche ich dir viel Kraft und trotzdem positive Gedanken wegen des zweiten unerfüllten Kinderwunsches.

    Viele Grüße
    Jane

      Mamaleben · 3. Mai 2019 um 10:50

      Hallo meine Liebe, ich danke dir sehr, dass du dir die Zeit für diese nette Rückmeldung genommen hast!

      Ich glaube, in jeder Lebenssituation gibt es etwas, dass gerade gegen ein Kind sprechen würde. ABER ich kann dir sagen, alles lässt sich irgendwie lösen. In deinem Alter habe ich mir genau dieselben Fragen gestellt und bereue jetzt, dass wir nicht eher mit dem Projekt Kind gestartet sind. Wie du schon sagst, du weißt nicht, ob es überhaupt noch klappt oder auch ein Jahr dauer kann. Das mit deiner Oma ist ja der Knaller und macht mir ein klein bißchen Hoffnung 😉

      Ich wollte nie Kinder, aber wenn man erstmal weiß, wie toll es ist… Da du einen tollen Mann an der Seite hast, traut euch! Es ist anstrengend, man ist müde, aber es ist das schönste Gefühl auf der Welt und ganz sicher keine falsche Entscheidung <3

      Ich danke dir auch sehr für deinen Zuspruch!

      Alles Liebe für euch und vielleicht schaust du ja mal wieder rein 😉

Maci · 27. Juli 2018 um 11:11

Hallo,
ich bin 44, habe 2 wunderbare Zauberkinder 12 und 14 ….. mein Neffe ist mit 12 vor 5 Wochen verunglückt…..soviel zum Thema Lebenszeit…..mann sollte es anders betrachten.
Ich wünsche mir seit ca. 3-4 Jahren noch ein Baby…..was wäre der Mensch ohne Kinder ….
Ü 40 gebärende gab es schon seit Menschengenken…..und ich denke das sie früher weniger verurteilt wurden wie heute…..
Jeder Mensch hat seine Zeit für etwas hier zu erledigen….. und NIEMANDEM steht es zu zu urteilen bzw. beurteilen WANN das stattfinden sollte…..
Soviel zu den Neidern die sich nur über andere das Maul zerreissen können…..um ihrem langweiligen Leben Sinnlosen Sinn zu geben…..
Auch die Kinder die geboren werden haben ihre Zeit und den Zeitpunkt zu dem sie geboren werden……
Mädels ……. bekommt Kinder wann ihr es für richtig haltet und nicht wann Frauenärtze Wissenschaftler Forscher Familie Freunde es für richtig halten….
Danke ….. und ich wünsche euch gesunde und fidele Kinder
glg

    Mamaleben · 27. Juli 2018 um 11:46

    Liebe Maci, der Verlust eures Neffen tut mir wahnsinnig leid. Diesen Schmerz, ein Kind zu verlieren, können wohl nur die Wenigsten nachvollziehen. Unvorstellbar.

    Ich glaube nicht, dass die Leute neidisch sind, die ü40 Moms verurteilen. Ich denke, ihnen ist entweder das Glück eines Kindes verwehrt geblieben oder sie sind selbst jung Eltern geworden und sehen Dinge anders. Aber es gibt sicher auch welche, die einfach verurteilen weil das ihre Grundeinstellung ist. Diese Spezies gibt es ja überall.

    Ich drücke dir und uns alle Daumen, dass wir das Wunder nochmal erleben dürfen! Bei mir, mit 42 wird es auch nicht einfacher. Alles Liebe für euch und ganz viel Kraft für den Verlust

5fach · 22. Mai 2018 um 20:17

Hallo ich bin eine 40 jährige
Mutti von 5 wunderbaren Kindern (17,13,9,4 und 1)habe sie alle in unterschiedlichen altersabschnitten bekommen ich finde es nach dem 30 zigsten Geburtstag Kinder zu bekommen gar nicht verkehrt man hat ein ganz anderes bewust sein Ich habe es so empfunden bereue keines sind alles Wunsch kinder ! Denke muss wirklich jeder selbst entscheiden das einzige unsere Eier sin d irgendwann aufgebraucht und das kind aufgrund des alters kann eine Behinderung haben ! Ansonsten jeder wie er möchte und drauf scheiss…. was andere denke n Kinder sind das tollste LG und viel Glück für baby Nr 2

    Mamaleben · 23. Mai 2018 um 7:54

    Vielen Dank für die tolle und aufmunternde Rückmeldung von dir! Mit 4 Kindern hattest du sicher schon alle Hände voll zu tun und jetzt noch die Freude eines Babys dazu, wahnsinn. Da tobt ja das pure Leben bei euch. 🙂 Ganz toll, dass du so entschieden hast und lieb von deinen Kindern sprichst. Alles Liebe für euch und toll, dass du hier warst! <3

Maximilian · 22. Mai 2018 um 9:26

Ich bin stolz mit 36 Mutter geworden zu sein. Ich hatte mich ausgetobt. Alles war perfekt. Mein Mann war 45 als unser Sohn zur Welt kam. Wir hatten auch viel Gegenwehr. Zwei Menschen mit Behinderung bleiben lieber alleine ohne Kind ihr schafft das nie. Jetzt sind schon drei Jahre rum. Und wir haben es toll gemeistert. Trotz Behinderung und spätem Alter.

    Mamaleben · 22. Mai 2018 um 10:11

    Hallo meine Liebe! Vielen Dank, dass du uns teilhaben lässt. Es freut mich sehr, dass ihr euer Leben zu Dritt meistert und alles prima klappt. Dein runder Geburtstag müsste dann ja bald vor der Tür stehen 😉 Dafür wünsche ich dir auch schon mal alles Gute!

X · 16. April 2018 um 21:33

Erm…Wieso fehlen dir Lebensjahre? Rauchen und trinken verkürzen das Leben bewiesenermaßen. Haben all die rauchenden und trinkenden Eltern ihre Statistik zum Vergleich angeboten? Ich bin 37 und leider finde ich deine Begründung weltfremd. Ich lebe nicht im Mittelalter. Dein armes Kind, wenn es von dir hört du wirst nicht solange da sein wie die Raucher, Alkoholiker etc.
Was für eine Einstellung? Seltsam????

    Mamaleben · 18. April 2018 um 8:42

    Hallo „X“, du scheinst den Artikel missverstanden zu haben. Mir persönlich fehlen keine Lebensjahre. Einfache Rechnung: werde ich 80 Jahre alt, habe ich im besten Fall 40 gemeinsame Jahre mit meinem Kind. Wird eine Mama, die bereits mit 20 Mutter geworden ist, ebenfalls 80, hat diese 60 gemeinsame Lebensjahre mit ihrem Kind. Das ist Fakt und hat nichts mit deinem Vergleich zu tun.

Nessy · 7. April 2018 um 23:24

Vielen Dank für diesen tollen und ermunternden Beitrag! 😊 Ich befinde mich gerade in der Zweifel-Phase, ob ich jetzt mit 39 zum ersten Mal Mama werden möchte… Am meisten schrecken mich die gesundheitlichen Risiken ab…

    Mamaleben · 8. April 2018 um 7:15

    Liebe Nessy, ich danke dir für deine Rückmeldung! Nur durch eure Kommentare weiß ich, wie ein Beitrag ankommt. Ich war genau wie du, sogar sehr lange in der Zweifel-Phase und mochte Kinder nicht mal. Aber ich habe immer gedacht, es muss ja etwas dran sein, dass alle so schwärmen. haha im Nachhinein ziemlich verrückt, ich weiß. Falls du dich dafür entscheidest vergiss nicht, es kann ja auch noch einige Zeit dauern bis es klappt. Und sollte etwas nicht so schönes passieren, wirst du sicher an deiner Entscheidung zweifeln. Aber versuche positiv zu denken! Wenn es dir körperlich gut geht und alles klappt und dann auch dem Baby gut geht, wirst du wie ich, SO FROH über die Entscheidung sein. Du wirst mit ganz neuen Gefühlen belohnt, die einem auch mal Angst machen können, aber das Leben lebenswert machen. Klingt jetzt alles sehr kitschig, aber so hab ich es empfunden.
    Es kommen dann noch die kurzen Nächte dazu, an denen man echt an sich zweifelt, aber auch das überstehen wir.

    Mein Sohn ist gerade 2 geworden, schläft erst seit einer Woche durch! Aber es macht jeden Tag einfach nur Spaß mit ihm. Es stört nicht, früh aufzustehen und seine leuchtenden Augen wenn er etwas tolles sieht, unbezahlbar.

    Ich hoffe, ich konnte dir etwas Mut machen und verrate dir noch etwas. Ich bin gerade 42 geworden und ich hätte gerne noch ein Kind. Obwohl ich selbst sehr stark „Rücken“ habe und das während der Schwangerschaft kaum auszuhalten war und obwohl ich jetzt auch sehr große Angst habe, dass etwas nicht glatt laufen könnte bei dem Baby. Denn nun weiß ich, was ich zu verlieren habe. Aber ich weiß eben auch, was ich gewinnen könnte und das Risiko ist es dann doch wert.

    Alles Liebe für dich und ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn du hier mal wieder vorbei schaust oder mich mal auf dem Laufenden hältst, wie es bei dir so weitergeht….

      Nessy · 14. August 2018 um 18:11

      Ganz lieben Dank für die Antwort! Mein Mann und ich haben uns entschieden, ein Kind zu bekommen! 😃 Obwohl es noch nicht soweit ist, ist die Vorfreude schon sehr groß!
      Ich drücke dir feste die Daumen, daß es mit dem zweiten Kind wunderbar läuft und alle gesund und fit sind!
      Alles Liebe und Danke!

      PS. Ich hatte früher auch „Rücken“, aber seit der Ernährungsumstellung nach Dr. Anne Fleck geht’s meinem Rücken super, trotz Bürojob.

    Smoe · 3. Juli 2018 um 18:35

    Schöner Artikel! Ich wurde kurz nach meinem 43. Geburtstag erstmals Mutter und hatte eigentlich schon nicht mehr damit gerechnet…mit allen Ängsten und Sorgen. Wenn man sich im Vorfeld über die persönlichen Konsequenzen klar ist, kann man ja auch einiges abklären lassen oder eben auch nicht. Ich kann nur bestätigen, alles hat seine Zeit und es fühlt sich gut und richtig an.

      Mamaleben · 4. Juli 2018 um 7:25

      Liebe „Smoe“, vielen Dank für die schöne Rückmeldung! Es tut immer gut zu hören, dass man nicht alleine ist. Ich freue mich sehr für dich! Wir haben aktuell einen Kiwu und sollte es wirklich nochmal klappen, wäre ich auch 43 beim 2. Kind. Aber das Ganze wäre aufgrund meines Alters ja schon ein kleines Wunder. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielen Dank das du hier bist und vielleicht schaust du ja mal wieder rein. Würde mich sehr freuen. Lieben Gruß, Janin

Nadine Hoppmann · 14. Januar 2017 um 21:14

Liebe Janin,
ein ganz toller, ehrlicher und sehr persönlicher Text. Danke

    Mamaleben · 22. Januar 2017 um 10:09

    Vielen Dank liebe Nadine, darüber freue ich mich wirklich sehr!

Heike (amberlylia) · 2. Dezember 2016 um 12:43

Toll geschrieben hast du das 👍 Und obwohl erst mein letztes Mäuschen so spät kam, finde ich mich in der ein oder anderen Textzeile wieder. Deine Zeilen machen Mut – derer, die noch überlegen oder zweifeln. Bin gespannt auf deine nächsten Zeilen.

    Mamaleben · 2. Dezember 2016 um 12:53

    Vielen Dank! So tolle Rückmeldungen sind mir sehr wichtig. 🙂

Janine · 25. November 2016 um 6:58

Was für ein ermutigende Text! Vielen Dank dafür!

    Mamaleben · 25. November 2016 um 8:03

    Vielen Dank liebe Janine! Solche Rückmeldungen machen Mut, weiterhin so persönliche Texte zu verfassen.

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