Baby Atmungsmonitor Nanny für (m)ein besseres Gefühl

Veröffentlicht von Mamaleben am

Werbung | Als mein erster Sohn 2016 geboren wurde, wusste ich leider nicht, dass es so etwas wie einen Atmungsmonitor gibt.

Was versteht man darunter?

Die Kurzfassung: ein Atmungsmonitor ist ein Gerät zur Überwachung der Atmung bei schlafenden Babys. Er dient zum Beispiel, zur Prävention bzw. Vermeidung des plötzlichen Kindstods.

Der Atmungsmonitor Nanny

besteht aus einer Sensor-Matte mit der Größe 30 x 50 cm, die mit einem kleinen Empfangsgerät per Kabel verbunden ist. Die dünne Matte wird unter die Babymatratze gelegt, ca. auf Brusthöhe des Kindes.

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Das Empfangsgerät hängt bei uns außen am Beistellbett. Es gibt lediglich einen An-und Ausschalter sowie drei kleine Lämpchen.

Die erste Lampe zeigt kurz an, ob die Batterie im Gerät noch in Ordnung ist und beim Einschalten ertönt ein kurzer Pieps, während die Batterie geprüft wird.

Die obere der drei Leuchten blinkt grün. Zumindest sollte es so sein, während das Baby im Bett liegt und atmet. Die grüne Lampe blinkt, wenn alles in Ordnung ist. Man könnte jetzt denken, dass das Blinken mich beim Schlafen stört. Aber das Gegenteil ist der Fall, denn es beruhigt mich! Zeigt es mir doch, dass mein Baby ruhig und gleichmäßig atmet.

Das Gerät gibt einen optischen Ton (rot blinkendes Licht) sowie einen lauten Alarmton von sich, wenn die Atmung aussetzt oder die Atemfrequenz sinkt. Durch den lauten Alarmton wird das Baby geweckt, welches vielleicht nur „vergessen“ hat zu atmen und die Bezugspersonen können reagieren.

Die Handhabung

Die Atmungsüberwachung von Monitornanny, ist ganz simpel in der Handhabung. Ist die Sensormatte positioniert, das Kabel verbunden und das Gerät eingeschaltet, kann die Atmungsüberwachung beginnen.

Ihr könnt wählen zwischen dem Normalpaket, welches eine Matte und ein Gerät enthält oder dem Doppelpaket. Das enthält ein Gerät, aber zwei Sensor-Matten.

Wir haben die zweite Matte im Kinderwagen liegen. Planen wir längere Ausflüge, klicke ich einfach das Empfangsgerät am Bett ab und verbinde es mit der Matte am Kinderwagen. Hier ist wichtig zu wissen, dass die „Nanny“ nur funktioniert, wenn der Kinderwagen steht. Bei Bewegung des Wagens werden diese vom Monitor dem Baby zugeordnet und wiegen einen in falscher Sicherheit.

Ihr solltet nur daran denken, dass Gerät kurz zu deaktivieren, bevor ihr das Baby aus dem Bett nehmt. Es ertönt sonst für einige Sekunden ein Piepsen. Die Zeit reicht, um das Gerät dann auszuschalten. Macht man dies nicht, geht das Piepsen in einen lauten Alarmton über.

Der plötzliche Kindstod

Schon direkt nach der Geburt, enthält man noch im Krankenhaus einen Flyer, wie das Baby zu schlafen hat. Den Gleichen Flyer gibt es dann auch nochmal bei der U3 von der Kinderärztin ausgehändigt.

  • im Schlafsack, ohne Decke
  • im eigenen Bett, aber im Zimmer der Eltern
  • kein Spielzeug im Bett
  • rauchfreie Umgebung
  • schlafen NUR auf dem Rücken

All diese Vorgaben dienen der Vermeidung des plötzlichen Kindstods. Als ich noch ein Baby war, lautete die Empfehlung damals noch, Bauchlage. Ich habe als Baby also sehr viel auf dem Bauch geschlafen.

Natürlich möchte niemand von uns ein Risiko eingehen und doch verunsichern diese Vorgaben enorm.

Dennoch habe ich mich beim ersten Kind nach kurzer Zeit dazu entschieden, unseren Sohn im Familienbett schlafen zu lassen. Oben auf Kopfhöhe, umrandet mit Handtüchern, sodass nichts über ihn rutschen kann. Ich hatte einfach solche Angst, nicht mitzubekommen, wenn seine Atmung im Bettchen aussetzt.

Jetzt bei meinem zweiten Sohn, klappt das Schlafen im Beistellbett prima. Allerdings schläft er auch sehr gut auf dem Bauch und manchmal sogar ruhiger. Findet er auf dem Rücken nicht in den Schlaf und ächzt, drehe ich ihn auf den Bauch und er schlummert. Aber dann sitze ich vorm Bett und denke: „Mist…“ Nun liegt er so, wie es nicht sein soll. Also drehte ich ihn wieder zurück. Alles doof.

Mein Fazit zum Atmungsmonitor

Werbung | der Atmungsmonitor für Babys, mein Fazit. #baby #sicherheit #kindstod #geburt #wochenbett #säugling #ersteslebensjahr Ich schlafe wesentlich beruhigter und das ist ein tolles Gefühl. Auch tagsüber, schalten wir das Gerät bei jedem Schläfchen des Babys ein und teilweise stellen wir noch unser Babyphone auf, um ihn auch mal sehen zu können. Es kam schon vor, dass ein Beinchen im Gitter hing.

Der Preis von 139,- Euro für das Einzelgerät ist super investiert, wenn man bedenkt, für welchen Einsatz es da ist und um was es geht. Übrigens wird die Matte laut Hersteller auch auf einigen Entbindungsstationen eingesetzt.

Der Atmungsmonitor Nanny ist ein zertifiziertes Medizinprodukt.

Ihr investiert in die Sicherheit eures Kindes sowie in beruhigte Nächte. Daher gibt es hier von mir eine klare Kaufempfehlung.

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Kategorien: Erstes LebensjahrLogbuch

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