Wir haben jetzt einen Kleingarten – und nun?

Veröffentlicht von Mamaleben am

Seit Ende Juni 2019 besitzen wir einen Kleingarten! Total spontan, fast 30 km von unserem Wohnort entfernt und trotzdem sind wir voller Tatendrang.

Wie kam das? Durch verschiedene Umstände breitete sich bei uns immer mehr der Wunsch nach etwas Eigenem aus. Nach einem Kurzurlaub an der Ostsee im April, keimte der Wunsch nach einem eigenen Ferienhaus auf. Genau gegenüber unserem Ferienhause und nur ca. 700 Meter von der Ostsee entfernt, waren Baugrundstücke zu verkaufen. Wir holten uns Informationen ein, wiegten alles ab und entschieden uns dagegen. So aufregend es gewesen wäre, so hoch wäre auch die Verschuldung und die lange Anfahrt von knapp 1,5 Stunden.

Wir haben jetzt einen #kleingarten - wie kam das und was kommt nun? Die Verwandlung.... #schrebergarten #parzelle #garten #gärtnern Mein Mann sprach schon öfter von einem Kleingarten. Seine Eltern besitzen seit 20 Jahren einen, ich musste mich erst an die Vorstellung gewöhnen, in einer Parzelle zu sitzen. Plötzlich hieß es, der Garten genau neben den Schwiegereltern wird frei. Hier wurde es zum ersten Mal realistisch. Zum Glück klappte es mit diesem Garten nicht, denn wir wussten zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, was uns wichtig ist.

Meine Schwiegermama bekam also das ok, sich gerne mal umzuhören, wo etwas frei wird.

„Gucken kann man ja mal“

Oft höre ich, dass zukünftige Gartenbesitzer Monatelang auf ihren Kleingarten warten müssen. Es werden Mails an Vorstände der Kleingärten geschrieben, man lässt sich auf die Warteliste setzen etc.

Bei uns lief es anders. Durch das große Glück, dass Schwiegereltern bereits ihren Garten dort haben und viele Leute kennen, inklusive den Vorstand, dauerte es nicht lang. Nach und nach wurden uns zu verpachtende Grundstücke angeboten und wir schauten uns verschiedene an.

Anfangs verliebten wir uns in einen Kleingarten, der völlig verwildert und seit Jahren nicht gepflegt wurde. Kniehoch stand das Gras, ein 5 Meter hoher Kirschbaum mitten auf dem Grundstück. Für 500 Euro hätten wir den Kleingarten direkt vom Vorstand bekommen, ohne Vorbesitzer dazwischen. Wir haderten eine ganze Weile, aber entschieden uns dann dagegen. Die Parkplatzsituation vor dem Grundstück machte mir von Anfang an Sorgen, direkt in einer Kurve, mit einem Kleinkind. Wir schauten also weiter.

Es hieß, ein Grundstück genau am Fluss ist frei. Das bedeutet zwar Idylle am Fluss, aber auch der letzte Kleingarten in dem entsprechenden Weg. Also immer die Schlepperei aller Dinge bis zum Ende des Weges. Das Wasser steht auch recht hoch und bei starkem Regen läuft das Wasser gern mal über das Grundstück. Dazu noch kein Zaun zum Wasser und keine schöne Terrasse. Also auch hier sagten wir nein. ABER…

…uns sprach ein Gartenbesitzer dieses Weges an, dass der erste Garten im Gang zu verkaufen sei. Die Vorbesitzer können nicht mehr. Wir warfen einen Blick auf das lange nicht mehr gepflegte Grundstück und waren uns einig.

Dieser Kleingarten wird es!

Das Haus machte einen guten Eindruck, die überdachte Terrasse war seitlich ausgerichtet und wir sahen in dem Garten viel Potenzial, uns ausleben und unsere Wünsche umsetzen zu können. So hinterließen wir einen Zettel und nach 2 Tagen übermittelte uns Schwiegermama die Preisvorstellung. Gebongt!

Direkt nach unserem wunderschönen Sylt-Urlaub fand die Schätzung und Übergabe statt. Die Schätzung übernimmt der Vorstand nach bestimmten Vorgaben und diese fiel zu unseren Gunsten aus. Denn sie lag 2.000 Euro höher als wir vereinbart hatten. Jetzt hatten wir erst recht ein gutes Gefühl und sind voller Tatendrang.

Das Grundstück ist zur Straße hin mit einer riesigen Hecke gesäumt. Insgesamt ist der Kleingarten bzw. die Pflanzen des Gartens auf wenig Arbeit ausgelegt. Alles nur gründe Stauden, Hecken und Bodendecker. Also nicht gerade das, was ich mir unter einer blühenden, bunten Oase vorstelle. Die Laube muss renoviert, Hecken entfernt, eine Terrasse angelegt und neue Pflanzen gesetzt werden. Aber genau das sprach uns an. Hier können wir walten und einfach das umsetzen, was wir möchten.  Wir haben jetzt einen #kleingarten - wie kam das und wie geht es nun weiter? #schrebergarten #garten #gärtnern #gartenideen

Wir sind nun seit 4 Wochen richtig am Ackern und haben schon unglaublich viel geschafft. Ein Grund für die Entscheidung war unser Sohn. Wir möchten ihm einen Garten ermöglichen, indem er sich ausleben kann und wir uns gleichzeitig zurücklehnen können und genießen, ihm zuzuschauen.

Natürlich ist diese Vorstellung durch die aktuelle Arbeit noch etwas entfernt, aber mit jedem Handgriff kommen wir dem näher.

Das Haus ist von innen fast fertig renoviert und kann bald eingerichtet werden. Entsprechende Hecken sind gekürzt und sogar entfernt worden, heute werden Sichtschutz-Zäune gesetzt. Das Spielhaus für den Kleinen wurde bereits geliefert und wird der nächste Punkt auf unserer to-do-Liste.

Wenn ihr Lust habt, mal bei uns vorbeizuschauen, findet ihr uns hier bei Instagram unter @Bonazagarten

Künftig gibt es hier auf dem Blog auch den einen oder anderen Beitrag zum Thema Haus & Garten.

 

Kategorien: unser Kleingarten

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