3 Tipps bei Verstopfung in der Schwangerschaft

Veröffentlicht von Mamaleben am

Verstopfung ist nicht gerade ein sexy Thema und egal wie ich es aufsetze, es bleibt, was es ist. Sehr unangenehm. Mich ärgert bereits, dass ich in dieser Schwangerschaft schon 3x Antibiotika einnehmen musste. Damit nicht genug, stört nun auch noch diese Trägheit im Darm.

Ich möchte hier das Rad nicht neu erfinden und ich werde auch keine Geheimnisse mit euch teilen, sondern meine drei kleinen Helferlein vorstellen, die mir ein wenig Erleichterung verschaffen. Im wahrsten Sinne des Wortes…

Selbstverständlich gilt das Ganze hier nicht nur für

Verstopfung in der Schwangerschaft,

sondern auch für Menschen, die nicht schwanger, aber trotzdem dankbar für Tipps und Hinweise sind.

Vorab möchte ich sagen, im „normalen“ Leben, also außerhalb der Schwangerschaft, kenne ich die Problematik von mir selbst nicht. In der ersten Schwangerschaft war ich völlig überrumpelt von den ganzen Wehwehchen, die sich während einer Schwangerschaft so einstellen und mir bis dahin, völlig unbekannt waren.

Nicht nur

  • Verstopfung, auch
  • die starke Übelkeit,
  • bleierne Müdigkeit und später getoppt vom
  • Sodbrennen,
  • neben den starken Rückenschmerzen.

Schwanger sein ist toll oder? 😉 Natürlich. Wir nehmen ja alles in Kauf, für diese kleinen Wunder, aber jammern und glücklich sein gleichzeitig, schließt sich ja nicht zwingend aus.

In der ersten Schwangerschaft habe ich noch versucht, mir mit den üblichen Trockenfrüchten, Abhilfe gegen die Verstopfung zu schaffen. Aber es brachte gleich null.

Inzwischen sind genau vier Jahre vergangen und man lernt ja nie aus.

3 Tipps zur Abhilfe

Tipp 1

Müsli bzw. Haferflocken. Das ist alles? Fast. Dazu gleich mehr. Ich habe sofort einen Unterschied gemerkt, als ich mein Frühstück wieder von Brot auf Müsli/Porridge/Haferflocken umgestellt habe. Bitte nutzt kein fertig gemischtes Müsli, die enthalten meist zuviel Industriezucker. Viel günstiger ist es, einfache Haferflocken zu kaufen (zart oder grob) und dann mit Früchten, Nüssen oder Samen nach Belieben, zu mischen. Schnell gemacht, viel günstiger und sehr gesund. 2 einfache Hilfsmittel gegen Verstopfung, nicht nur in der #schwangerschaft #schwanger #gesundheit #tipp #mamaleben

Das Wichtigste aber, es ist treibend! Ihr müsst natürlich keine teuren Chia-Samen benutzen, aber falls ihr welche da habt, gebt gern 1-2 Teelöffel in das Müsli und lasst sie einige Minuten mit einweichen. Sie quellen gut auf und unterstützen den „Treib-Effekt“ noch etwas.

Wer absolut kein Müsli herunter bekommt, kann übrigens auch 2 Teelöffel Chia-Samen in Mandelmilch einweichen, etwas Süßen oder ein Stück Banane dazu und dann wie einen „Shot“ auslöffeln. Hauptsache, der treibende Effekt gelangt in euren Körper. Hier gibt es im Netz viele Rezepte zum Thema Chia-Pudding.

Tipp 2 

Xylith, vielen vielleicht eher bekannt durch die Marke „Xucker“ (unbezahlte Werbung). Das Xylith gibt es auch von anderen Herstellern, ich nutze aber meistens das von Xucker. Es kann 1:1 wie üblicher Zucker benutzt werden und hat keinen Nachgeschmack.

Obwohl ich meinen Kaffee normalerweise OHNE Zucker trinke, habe ich in der Schwangerschaft wieder angefangen, morgens 2 Teelöffel Xucker in meine Tasse Kaffee zu mischen (ja, ich trinke morgens Kaffee!). Wenn man es mag, könnt ihr auch Tipp 1 und 2 kombinieren und auch noch einen Teelöffel Xucker in euer Müsli geben.

Warum? Xylith hat eine leicht abführende Wirkung. Falls ich es irgendwie nutzen kann, nehme ich auch nachmittags nochmal 1-2 Teelöffel Xylith zu mir. Ihr braucht hier übrigens keinerlei Bedenken haben, auch nicht während der Schwangerschaft. Ganz im Gegenteil sogar! Es gibt einige, faszinierende Studien, welche positiven Auswirkungen Xylith auf Mutter und Kind hat.

Tipp 3

Magnesium. Ob jemand Nahrungsergänzung zu sich nehmen möchte oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Dennoch gibt es gute Gründe, die dafür sprechen, vor allem während einer Schwangerschaft!

3 einfache Tipps gegen Verstopfung (nicht nur) in der #schwangerschaft -  #magnesium #baby #geburt #schwanger #gesundheit #ernährung #veganMagnesium „beruhigt“ den Bauch, die Muskeln und kann zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung beitragen. Überdosiert werden, kann mit Magnesium nicht. Im schlimmsten Fall, bzw. im Besten was diesen Tipp betrifft, wirkt Magnesium abführend!

Ihr könnt mit der Einnahme von Magnesium also doppelt punkten. Ihr tut eurer Gesundheit etwas Gutes und helft eurem Darm, aktiv zu werden.

Das waren meine drei Tipps. Einfach umzusetzen, recht effektiv und alle drei können problemlos miteinander kombiniert werden. Falls ihr noch weitere Tipps habt, schreibt sie gerne in die Kommentare!


1 Kommentar

Katrin M. · 17. Dezember 2019 um 12:39

Danke für Artikel, ich freue mich immer, wenn ich nicht die Einzige mit solchen Problemen bin 🙂
Magnesium hatte mir mein Frauenarzt auch schon empfohlen, ich werde jetzt aber definitiv noch Xucker ausprobieren! 😉

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