Wunder geschehen – Schwanger mit 43 Jahren

Veröffentlicht von Mamaleben am

Vor ziemlich genau 3 Jahren schrieb ich einen ähnlichen Beitrag. „Ein Baby mit 40“, der bis heute zahlreich gelesen wird. Dies zeigt mir, wie groß das Interesse an ü40-Schwangerschaften ist und niemals hätte ich damals damit gerechnet, nochmal schwanger mit 43 werden zu dürfen.

Es war damals irgendwie verrückt, 4 Wochen nach meinem 40. Geburtstag, zum ersten Mal Mutter zu werden. Es war surreal, alles veränderte sich. Die Schwangerschaft war alles andere als schön und ich entschied mich für eine Sectio. Am Ende wurde ich mit der Liebe meines Lebens belohnt.

Oft fragte man uns in den Monaten nach der Geburt, ob noch ein Kind folgen soll. Ich antwortete immer etwas wehmütig: „Wenn ich vorher gewusst hätte, wie toll es ist, hätte ich gerne drei Kinder gehabt“.

Aber mit 40 Jahren war die Vorstellung irgendwie absurd. Dennoch stellten wir uns ab und zu vor, dass es schon schön wäre, noch ein zweites Kind zu haben. Was mich davon abhielt, direkt mit dem Versuch zu starten, war die Vorstellung, die Zeit nicht mehr exklusiv mit meinem Sohn verbringen zu können. Ich war nicht bereit, meine Zeit auf zwei Kinder aufzuteilen, ich wollte sie komplett mit ihm verbringen. Klingt irgendwie verrückt, oder?

Nach ca. 1,5 Jahren änderte sich das langsam. Wir waren (sind!) so verliebt in unser Kind, dass wir öfter davon sprachen, zwei von diesen kleinen Monstern haben zu wollen. Wunder geschehen manchmal eben doch - Schwanger mit 43, ohne "Hilfe". #schwanger #ü40 #mamaleben #schwangerschaft #baby #geburt #kindermode

Wir entschlossen uns, es einfach zu versuchen. Monate vergingen, ein Jahr. Ein Besuch in der Kinderwunsch-Klinik folgte, wir entschieden uns jedoch GEGEN eine Behandlung. Alle Statistiken sprachen gegen uns, mein Alter rückte immer wieder in den Vordergrund und ich versuchte, mich von unserem Kinderwunsch zu verabschieden.

Wir verkauften das alte Baby-Bett, viel Baby-Kleidung, den Kinderwagen, Activitiy-Decke und ähnliches. Dennoch ließen wir es noch ein paar Monate laufen. Ich wollte abschließen, mich mit dem Gedanken anfreunde, keine weiteren Kinder zu haben und dankbar zu sein, für dieses eine, besondere. Welches an sich ja schon ein kleines Wunder war.

Mein Mann war tatsächlich derjenige, der das Jahr noch nutzen wollte. Mit einer Schwangerschaft gerechnet haben wir nach 1,5 Jahren nicht mehr wirklich. Aber plötzlich war es da, dieses Gefühl.

Schwanger mit 43

Meine Periode kam fast immer pünktlich, nun blieb sie aus. Aufgrund meines Alters redete ich mir ein, dass dies auch mit meinem Alter zutun haben könnte. Ab 40 Jahren verändern sich die Dinge. Genauso wie die Sicht auf die Pränatal-Diagnostik.

Aus einem Tag wurden mehrere und ich war fast sicher. Als ich den Teststreifen sah, musste ich trotzdem tief Luft holen. Ein Gefühl zwischen Freude, Unglauben und Angst machte sich breit.

Es dauerte ein paar Tage, bis ich es schaffte, meinen Mann zu informieren. Der Termin bei meiner Ärztin war noch eine Woche hin. Frühstens in der 6. Woche kann man auf dem Ultraschall überhaupt etwas sehen.

Der Termin stand an, der dortige Test fiel ebenfalls positiv aus. Ich hatte aber schon von Beginn an Angst, vor einer Eileiterschwangerschaft. Es war für mich einfach so verrückt, schwanger mit 43 Jahren zu sein. Die Ärztin sah eine Fruchthöhle, aber ein Dottersack war nicht richtig zu erkennen. Sie gab sich alle Mühe, aber als sie dann noch etwas anderes entdeckte, war eine Eileiterschwangerschaft leider nicht auszuschließen.

Es war Freitag und sie informierte mich über mögliche Risiken. Sie bot mir an, eine Überweisung ins Krankenhaus auszustellen, falls ich es unbedingt sofort wissen wollte und riet mir, bei Bauchschmerzen oder Blutungen SOFORT ins Krankenhaus zu fahren.

Wir einigten uns darauf, nach dem Wochenende, direkt am Montag erneut einen Ultraschall zu machen. Ich bin ihr so dankbar für diese Mühe und den kurzen Zeitabschnitt. Das Wochenende war wirklich nicht schön, aber wir konnten nicht ändern, falls es nicht gut ausgehen sollte.

Überraschung! Ohne "Hilfe" mit 43 Jahren nochmal #schwanger - #schwangerschaft #baby #ü40 #pregnant Der Termin am Montag verlief gut. Ultraschall, Fruchthöhle, Dottersack UND ein schlagendes Herzchen. Sie schaltete kurz den Ton für mich ein und ich hörte das Herz unseres Babys. Unfassbar, ein kleines, schlagendes Herz und die Hoffnung, es nicht zu verlieren.

Noch immer ist alles unwirklich und beängstigend. Mein Mann sagt manchmal, Vorfreude sehe anders aus. Ich freue mich, aber ich habe Angst, mich zu sehr zu freuen, denn es kann einfach noch zu viel passieren.

Trotz und vor allem, gegen alle Statistiken bin ich schwanger mit 43 geworden. Das birgt aber auch einige Risiken. Nun bin ich in der 8. Woche und dieser Beitrag hier wird erst online gehen, wenn Woche 12 geschafft ist. Mich plagen Übelkeit, Müdigkeit und auch schon wieder ein wenig, das lästige Sodbrennen.

Nicht immer gehen Wünsche in Erfüllung, aber dennoch möchte ich euch, Frauen mit Kinderwunsch, evtl. ü40, Mut machen. Es ist eine Gratwanderung, zwischen Hoffnung und den Statistiken ins Auge zu sehen.

Ich habe daher meine Gedanken zur „späten Mutterschaft in der Gesellschaft“ nochmal zusammengefasst.

Falls hier „späte Mamas“ oder Papas mitlesen, outet euch gern mal. Ich würde mich freuen. Alles Liebe!


Kleiner Nachtrag aus Mai 2020. Meinen Sohn habe ich Mitten in der Corona-Krise bekommen, welche Gedanken und Ängste mich plagten, könnt ihr hier nachlesen.

Wer mag, hier findet ihr nun auch meinen Geburtsbericht sowie ein Update dazu, wie unterschiedlich das Schlafverhalten meiner zwei Kinder war/ist.


Dieser Beitrag hier ist nun ca. 10 Monate online und ich bin überwältigt, welche Rückmeldungen ihr hier gebt. Ich versuche, auf jede zu antworten. Leider gelingt mir dies nicht immer zeitnah. Ihr könnt aber sicher sein, ich lese jede Rückmeldung und manchmal steigt mir sogar ein Tränchen ins Auge. Ich danke euch!

Kategorien: Logbuch

114 Kommentare

Elena · 28. September 2020 um 20:47

Hallo ihr Lieben.
Wie schön, so viele Gleichgesinnte zu treffen – und der „Ausgangsbericht“ ist so warmherzig… Ich glaube wirklich, dass eine Austauschplattform für uns Ü40-Mamis ganz schön wäre.
Herzlichen Glückwunsch zu euren Kindern!
Auch ich habe ein Corona-Kind bekommen, unser 4. Mädchen, mit 43. Die anderen Töchter sind 12, 6 und 4 Jahre alt. Mein Mann und ich wollten stets viele Kinder haben, aber nach der Geburt von unserer Großen hat meine Mutter auf mich eingeredet, wie schlimm es wäre, die Liebe zu teilen, und das – bei einer finanziell unsicheren Situation (wir beide sind selbstständig). Ich war ihr damals komplett hörig, so ist unsere Erste die langen Jahre Einzelkind gewesen.
Es hatte schon seine Vorteile, das muss man zugeben. Ein sehr geregelter Tagesablauf, viel Zeit zum Vorlesen und Erklären; viele Besuche von Ballett, Puppentheater und Kino…
Aber etwas fehlte, und irgendwann kam der Tag, an dem mein Mann und meine Tochter nach einem weiteren Baby fragten. Immer häufiger. Und ich willigte ein.
Schnell schwanger geworden – und das mit 37! Die Schwangerschaft verlief super. In dieser Zeit trennte ich mich von meiner Mutter und meinem Stiefvater. Es wurde unerträglich: Sie redeten unserer Großen ein, dass eine späte Schwangerschaft ihre Mutter umbringt oder hässlich macht, oder aber das sicher Eltern nur das jüngste Kind lieben würden. Sie wünschten mjr den Tod des Ungeborenen oder „zumindest“ eine schwere Behinderung. Es gab noch ein paar Sachen, aber schon das alleine reichte, damit meine Familie einen Schlussstrich zieht. Auch unsere damals 6-jahrige Tochter. Sie wollte nichts mehr von diesen Großeltern. Wir haben das letzte Mal vor 7 Jahren miteinander gesprochen.
Die Geburt von unserer Zweiten war mehr als spontan. Schnell, leicht, und dieses Mädchen war so super, dass wir uns sagten: Wir wollen mehr!
Und ich wurde wieder sehr schnell schwanger. Ein Junge. Wieder eine problemlose Schwangerschaft. Nur dass der Kleine sich immer seltener bewegt hat. Mein FA meinte, es sei okay so, er hätte wohl keinen Platz in meinem Bauch. Und eines Tages kamen die Wehen, ich, mein Mann und die Jüngste (wir konnten keinen Babysitter finden) fuhren zum Kreißsaal. Und da stellte sich heraus, dass sei Herzchen nicht schlägt. Das war 6 Stunden, nachdem ich ihn das letzte Mal sich bewegen gespürt habe. Ich, Blödie, dachte zuerst, dass die Ärztin versuchen wird, ihr herauszuholen und zu reanimieren, aber man hat mir erklärt, dass es nicht geht. Es war so unfassbar schlimm und tut immer noch weh.
Aber nach 3 Monaten Pause bin ich im ersten Übungsziklus wieder schwanger geworden. Bitte werft es mir nicht vor, wie so viele Bekannte von mir. Ich wollte kein Kind ersetzen, aber ich habe eins gebraucht. Mein ganzer Körper, und Herz, und Hände dehnten sich nach einem Baby.
Es war eine Schwangerschaft voll Ängste und Panik vor jeder Untersuchung bereitete ich mich auf das Schlimmste vor. War alles gut, bis zum Jahrestag unseres Sohnes: Da überwies mich der FA sofort ins Klinikum: Schwangerschaftscholestase, sehr stark ausgeprägt, lebensgefährlich fürs Baby.
Und so kam unsere 3. Tochter zur Welt. Auch spontan, mit wehenlösenden Mitteln.
Danach wollte mein Körper irgendwie nicht mehr. Innerhalb von 2 Jahren bin ich 2 Mal schwanger geworden, beides spontane Fehlgeburten zu Hause. Nach der 2. FG (14 SSW) bekam ich Gebärmutterentzündung und Sepsis, musste eine Weile ins Krankenhaus und zur Ausschabung.
Und danach war nichts mehr. Nur sehr, sehr schwache und kurze Mens. Aber regelmäßig. Sprach ich (mehrere!) Frauenärztinnen darauf an, hieß es stets: „Was wollen Sie? Sie sind schon zu alt.“ Schließlich bekam ich letztes Jahr doch eine Gebärmutterspiegelung, nach der mir die FÄ mitteilte: „Es war alles in Ordnung. Aber Sie stecken schon mitten in der Menopause.“ Wir waren sehr traurig, ich habe die erste Tage durchgeheult. Irgendwann beruhigten wir uns und dachten, ach, was soll’s, wir haben drei gesunde Töchter, das reicht. Wir sortierten Babysachen, packten weg, was eventuell für unsere zukünftige Enkelkinder schön wäre. Und dann bin ich im gleichen Monat schwanger geworden!!! So ein Glück!
Es war eine total schwere Schwangerschaft. Ich hatte zwei fürchterliche Koliken (es stellte sich heraus, dass ich Gallensteine habe), Gastritis, musste mich knapp drei Monate (auch über Weihnachten) nur von Haferflocken und Bananen ernähren, hatte Reflux… Und es stellte sich bei der Feindiagnostik heraus, dass meine Plazenta nicht sehr gut funktioniert. Das Baby entwickelte sich ab der 23. SSW kontinuierlich schlechter. Ich war 2 Monate im Krankenhaus, dann für 2 Wochen entlassen (durfte den 4. Geburtstag meiner Jüngsten mit feiern), und dann – Sektio in der 37. SSW. Unser Mäuschen wog nur 1900 g, hatte wahnsinnig kleine rote Flüsschen. Sie lag zwei Wochen auf der Frühchen Station – Gott sei 5bekam sie schon davor Lügenreife, also hatte sie „nur“ längere Probleme mit Frühchen-Gelbsucht, konnte Zucker nicht halten, hatte Trinkschwäche. Leider hatte ich ab dem 4. Monat keine Milch mehr, deswegen ist sie ein Flaschenkind. Aber – Toi, Toi,Toi – gesund und fröhlich, hat alles aufgeholt.
Mein Mann fragt, ob wir vielleicht ohne Verhütung weiter machen. Schließlich sei die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, gering. Aber ich habe irgendwie totale Angst. Weiß nicht, wie es mit der Geburt wird, wenn die vorherigeein Kaiserschnitt gewesen ist. Habe Angst vor meinen Ängsten, wenn man nachts mit den Händen auf dem Bauch liegt und flüstert: „Mäuschen, bitte, bewegt dich!“ Diese Angst, auf sie Toilette zu gehen und plötzlich zu bemerken, dass man blutet…
Und dann ist da noch was. Ich habe meine Selbstständigkeit aufgegeben und studiere auf Lehramt. Es geht sehr, sehr schwer. Weil ich nachts immer noch 3 Mal aufwache, um die Kleine zu Windeln und ihr Milch zu geben. Oft möchte sie ab 4 Uhr nicht mehr schlafen, da spiele und erzähle ich mit ihr. Und tagsüber ist Haushalt, die anderen Drei, mit denen gelernt, gespielt und gekocht wird. Ich komme mit dem Studium nicht voran. Meine Schwiegermutter und Schwanger/Schwägerinnen lachen mich aus, weil ich schon seit 6 Jahren studiere, und die FÄ sagte beim ersten Treffen nach der Geburt: Das ist Ihr letztes. Mehr zu bekommen wäre falsch.
Was würdet ihr mir raten?
Verzeiht bitte für so einen langen Kommentar.

    Mamaleben · 30. September 2020 um 18:09

    Hallo du Liebe, vielen Dank erstmal, dass du dir die Zeit genommen hast, uns deine Geschichte mitzuteilen. Das du mit deiner Familie brechen musstest, tut mir sehr leid, aber unter den von dir berichteten Umständen, hätte ich es wohl genauso gemacht. Unmöglich, einem Kind solche Sachen zu erzählen und überhaupt schlecht, über das eigene Kind zu sprechen. Schade, aber euch geht es wahrscheinlich besser damit.

    Deine Verluste tun mir wahnsinnig leid! Ich kann mir nicht vorstellen, welch ein Schmerz es sein muss, das Herzchen nicht mehr schlagen zu sehen, auf das man sich so sehr gefreut hatte. Das ist auch bei mir eine große Angst. Hier macht dir niemand einen Vorwurf, du würdest ein Kind ersetzen wollen. Ein Kinderwunsch ist nicht rational, sondern sitzt tief. Ganz egal, ob man nur ein oder bereits 2 oder 4 Kinder hat.

    Ich habe übrigens zwei Flaschenkinder, das spielt gar keine Rolle! Auch nicht für die Bindung. Und ich hatte nach meinem Kaiserschnitt eine Spontangeburt. Auch das ist absolut möglich! Natürlich wird vorher die innere Narbe überprüft, ob diese ok aussieht. Es sollte nach einem Kaiserschnitt mindestens ein Jahr dazwischen liegen, bevor eine Spontangeburt möglich ist. Bei mir waren es 4 Jahre.

    Bei dem was du UND DEINE KINDER, allerdings in den letzten zwei Schwangerschaften durchgemacht habt, würde ich mir eine weitere Schwangerschaft wohl nicht zutrauen. Zu groß wäre die Angst, nicht nur das Baby, sondern auch DICH zu verlieren! Aber ob ihr das angeht oder nicht, liegt einzig und allein in eurer Entscheidung! Es ist deine und die deines Mannes, der hinter dir stehen muss. Denn er muss am Ende alles auffangen, wenn du ausfällst.

    Alles andere findet sich! Ich hätte auch sehr gern noch ein drittes Kind, aber mich schreckt eine weitere Schwangerschaft tatsächlich ab. Wieder alles von vorn…puh.

    Ich hoffe, du/ihr findet euren Weg und auch einen Weg, um damit glücklich zu werden! So oder so, genieß deine Kinder! Du klingst nach Herzblut-Mama und das ist toll.

Cornelia · 19. September 2020 um 17:16

Hallo ihr Lieben

Toll, dass ich diese Seite finden durfte!
Danke, dass ihr mir Mut macht, es sind zum Teil unglaubliche Lebensgeschichten dabei, ich möchte euch aber auch etwas von dem Mut zurück geben.

Ich war jahrelang in einer Beziehung (gefangen) wo wir uns nicht zu 100% auf ein Kind einlassen konnten/wollten, das war damals kein Problem für mich, ich konnte mir ein Leben ohne Kind auch gut vorstellen.
Dann kam alles anders…
Mit 38 verliebte ich mich in einen anderen Mann, beendete meine Beziehung, führte zwei Jahre eine Fernbeziehung und wanderte dann zu meinem Mann aus.
In der Zwischenzeit war ich 40, mein Mann wünschte sich sehnlichst ein Kind, ich war nicht abgeneigt aber halt nicht mehr sooo jung, wir ließen es einfach darauf ankommen, drei Monate später war ich schwanger, die Schwangerschaft verlief unkompliziert und neun Monate später wurde ich Mama von einem kleinen Sohn, ein unglaubliches Gefühl dass ich fast verpasst hätte! Nach einem Jahr haben wir beschlossen es nochmals zu versuchen, da wir unserem Sohn gerne ein Geschwisterchen geschenkt hätten, ich würde mit 42 sehr schnell wieder schwanger! Doch dann hatte ich eine Blutung in der 10. Woche, im US schlug das Herzchen noch, nach zwei Wochen schonen und Progesteron dann der Schock, MA das Herzchen hatte aufgehört zu schlagen, AS in der 12. Woche…
Das ist jetzt ein gutes Jahr her, wir versuchen es weiter. Seit damals schwanke ich zwischen ‚ein Wunder haben wir einen Sohn, lass es gut sein‘ und ‚ein zweites wäre schon schön‘.
Ich bin jetzt 43 und irgendwie wollte es nicht mehr klappen, grad heute hab ich wieder meine Mens gekriegt. Daher habe ich auch nach ‚Chancen Schwangerschaft mit 43′ gegoogelt und bin hier gelandet!
Die Seite hat mich echt berührt und die ehrlichen Kommentare Mut gemacht, auch sonst habe ich viel gelesen, mit 43 besteht die Chance noch schwanger zu werden, man soll ’nur‘ ein bisschen Geduld mitbringen. So werden wir es weiter versuchen und hoffentlich diese Chance finden!

Alles Gute allen die auf ihr kleines Wunder hoffen!

    Mamaleben · 20. September 2020 um 10:47

    Liebe Cornelia, vielen Dank für deine Geschichte! Ich finde es unglaublich, wie viele Frauen schon den Weg hierher gefunden haben und es berührt mich sehr, das ihr euch die Zeit nehmt, um hier zu kommentieren. Dein/Euer Verlust tut mir wahnsinnig leid! Ich drücke dir alle Daumen, dass ihr noch ein zweites Wunder erleben dürft. Toll das du hier bist und vielleicht schaust du mal wieder vorbei! Liebe Grüße an alle hier! <3

Sprutz · 1. September 2020 um 11:14

Ich bin mit 40 zum 2. Mal Mutter geworden. Beim ersten Kind war ich 36. Das 2. kam nach 2 Fehlgeburten in diesem Jahr Ende April, auch ein Corona-Baby ;-). Ich bin so glücklich darüber, dass unser Wunsch nach einem 2. Kind in Erfüllung gegangen ist <3. Und ich dachte auch schon häufiger, dass ich auch eigentlich Lust auf noch mehr Kinder gehabt hätte.
Ich bin auf diesen Artikel durch den Ikea-Kura-Bett-Hack gestoßen und fühlte mich "angetouched". Alles Gute für dich und deine Familie!

    Mamaleben · 4. September 2020 um 8:16

    Huhu und vielen Dank für deine Rückmeldung! Es ist ja auch mal sehr interessant zu wissen, über welche Beiträge oder Suchworte ihr eigentlich hier bei mir landet 🙂 Deine Verluste tun mir leid und ich freue mich sehr, dass auch euer Wunsch nach einem zweiten Kind, in Erfüllung ging! Alles Liebe und schön, dass du den Weg hierher gefunden hast!

Johanna · 8. August 2020 um 9:41

Hallo, ich bin gerade auf diese tolle Seite gestoßen und das Lesen Eurer Geschichten tut sehr gut. Ich habe am Montag erfahren, dass meine SS nicht intakt ist. Ich bin in der 6. Woche. Also noch sehr früh, worüber ich dankbar bin, denn ich hatte auch bereits eine FG in der 16. Woche und das war ganz furchtbar. Im Juli bin ich 42 geworden, habe zwei wundervolle Töchter von 9&11 und an weitere Kinder habe ich zwar ab und zu gedacht, den Gedanken aber nie bis zum Ende verfolgt. Von dem Vater der beiden Mädchen bin ich getrennt. Mit 38 hatte ich einen Partner, mit dem ich es ebenfalls versucht habe, aber ich wurde nicht schwanger. Jetzt, kurz vor meinem 42. Geburtstag konnte ich es kaum glauben, zumal wir nur zwei Mal nicht verhütet haben. Wahnsinn und doch nahm die SS kein gutes Ende. Dennoch hat es etwas in mir entfacht und meine beiden großen Mädels haben sich auch bereits gefreut. Ob ich es noch mal probiere, lasse ich mir offen. Es tut aber gerade sehr gut, Eure Geschichten zu lesen.
Alles Liebe aus Hamburg

    Claudia · 23. September 2020 um 10:31

    Hallo.
    Ich bin jetzt 44 Jahre.
    Habe seit anderthalb Jahren wieder eine neue Partnerschaft und wir wünschen uns gemeinsam ein Baby.
    Ich war im Januar schon mal schwanger aber habe es leider in der 8 ssw.verloren und im August nochmal das selbe wieder in der 8ssw.verloren.
    Ich habe schon 2 wunderbare Mädchen von 9 und 14 Jahren.
    Nun meine Befürchtung ist das ich vielleicht doch schon zu alt bin.
    Der Frauenarzt meinte zwar es steht nichts im Wege das ich schwanger werden kann,aber irgendwie will das Baby nicht in meinem Bauch bleiben was mich sehr draurig macht.
    Habe heute wieder meine Regel bekommen und bin wieder sehr niedergeschlagen.
    Ich werde nun bald 45 Jahre und habe Angst das es dann zu spät ist.
    Mein verlobter lässt sich jetzt im Oktober mal untersuchen.
    Sorry das ich nur negatives schreiben kann.

      Elena · 28. September 2020 um 20:58

      Hallo Claudia.
      Es tut mir so leid, dass deine Hoffnungen immer wieder zerplatzen… Dass du bereits zwei Mal schwanger geworden bist ist allerdings ein gutes Zeichen. Eine gute FÄ hat mir mal gesagt, nachdem sie mich untersucht hat: „Sie sind gesund, aber etwas älter. Wenn es ihnen nichts ausmacht, 3-5 m Fehlgeburten zu bekommen, werden Sie irgendwann ihr jüngstes Baby auf dem Arm halten.“
      Die Fehlgeburten tun so unglaublich weh. Aber wenn du, dein Mann und deine Kinder hinter dir stehen, dann rate ich dir, immer wieder zu probieren. Den Spruch mit „Lassen Sie schon los, dann werden Sie schwanger“ hast du garantiert schon gehört, nicht? Ich habe ihn gehasst. Aber er stimmt. Erst nachdem ich aufgegeben habe, schwanger werden zu wollen, bin ich es geworden.
      Ich wünsche dir viel Erfolg und, falls es nicht klappen sollte (wovon ich nicht ausgehe), trotzdem viel Glück und Zusammenhalt in deiner Familie

Malou · 24. Juli 2020 um 8:50

Durch ständiges Suchen im Internet nach Gleichgesinnten bin ich auf diese wunderbaren Seite gestossen und bin sehr glücklich darüber, dass ich nicht alleine mit diesem „Problem“ bin. Kurz zu mir: Ich werde nächsten Monat 43 Jahre und habe 3FG hinter mir. Jeweils zwei in der 5+6 SWW und die letzte vor einem Jahr in der 10SSW. Es hat furchtbare Spuren hinterlassen das sich nur die Frauen vorstellen können, die das selbst durchlebt haben. Seit letztes Jahr sind wir in einer Kinderwunschklinik. Habe 2 Insemitationen hinter mir die leider negativ verliefen. Von den Ärzten bekommt man immer die selbe Antwort, das Alter aber auch das eigentlich alles in Ordnung ist sowohl bei meinem Mann wie auch bei mir und das es eine Laune der Natur ist (kann diesen Spruch nicht mehr hören). Wir haben uns dann an eine Klinik in Spanien gewendet und waren letztes Jahr im Herbst zu einem Erstgespräch vor Ort. Es war alles sehr angenehm und professionell. Wir haben uns daher für eine Eizellenspende entschieden. Leider klärt man Frauen nicht oder zu wenig auf, dass es eben auch an der Eizellenqualität liegen kann. Dieses Jahr im April wollten wir eigentlich den Transfer machen, leider ist uns Corona zu vor gekommen und wir konnten nicht nach Spanien reisen. Das war natürlich wieder ein Rückschlag denn ich hatte schon die ganzen Medikamente (die sehr teuer sind) eingenommen. Wieder mussten wir warten und ich war voll mit Hormonen. Die Komunikation zwischen Spanien und Deutschland ist auch nicht die Beste und man steht mit seinen Gefühlen und Ängsten alleine da. Das Sexleben hat sich leider bei meinem Mann und mir auch zum negativen verändert, denn wenn man immer nach der Fruchtbarkeit geht also nach Plan, verliert man irgendwann die Lust. Nun gibt es einen neuen Termin für die Eizellenspende und zwar nächsten Monat (6. August) Wieder ist das grosse bangen, können wir fliegen? gibt es bis dahin nicht wieder einen Lockdown? Medikamente habe ich wieder eingenommen und bin dadurch noch nervöser. Leider hat sich nur eine Eizelle befruchten lassen von 20. Dieser Gedanke macht mir grosse Sorgen, warum nur eines obwohl ich bis zu 5 Blastos garantiert bekomme? Das bedeutet, wenn dieser versuch nicht klappt muss wieder eine neue Spenderin gesucht werden und das ganze beginnt von vorne, mit den vielen Medikamenten, emotionalen….. Eigentlich sollte ich mich auf den 6. August freuen aber ich habe grosse Angst und am liebsten würde ich alles stornieren. Leider haben wir mittlerweile sehr viel Geld bezahlt… Ich berichte gerne wieder, wenn wir zurück aus Spanien sind und ich hoffe so sehr mit einem positiven Ergebnis. Viele liebe Grüsse an Euch

    Kathleen · 8. August 2020 um 7:04

    Hallo liebe Mamis, ich habe Euere Kommentare gelesen und ich möchte mein SS-Erfahrungsbericht so gern teilen: Ich bin jetzt 43 und hatte 2013 eine ICSI aus der 20 Eizellen entnommen und befruchtet wurden. Eine ist bei der Befruchtung kaputt gegangen. Die anderen wurden einer Polkörperbiopsie unterzogen. Das Ergebnis war, dass 11 Eizellen Genveränderungen aufzeigten, aber 8 gesund waren. Eines wurde sofort zurückgeführt, die s anderen 7 wurden als Blastozysten eingefroren. Ich wurde nicht schwanger. Wir waren übrigens seit 2009 in der Kinderwunschklinik. Irgendwann hatte ich auf einmal das Gefühl, ich sei soweit und bin für einen Kryotransfer (alles total surreal) in die Klinik. Zurückgeführt wurden zwei Eierchen. Und ich war doch mit 38 tatsächlich schwanger von einem Mädchen. Heute ist sie 5. 8 Monate nach der Geburt habe ich noch einen Transfer von zwei Eierchen machen lassen. Dieses Mal hatten sich beide eingenistet, aber eines habe ich in der 9. des verloren. Das andere war ein Junge, den ich mit 39 bekommen habe. Dann waren es noch drei, die in der Uniklinik eingefroren waren. 2018 habe ich dann noch einen Jungen bekommen. Ein Ei lag ganz allein in der Uni und es hat mir keine Ruhe gelassen. Jetzt bin ich 43 und meine Frauenärztin meinte ich sei zu alt. Trotzdem war ich vor zwei Tagen in der Uni und habe das letzte kleine süße Baby abgeholt. Nun bin ich mal gespannt, ob es geklappt hat. Ich habe auch großen Respekt vor einer Schwangerschaft und auch ein bisschen Angst.@

      Mamaleben · 8. August 2020 um 7:50

      Hallihallo, vielen Dank für deine Geschichte! Es ist ja toll, dass es diese Möglichkeiten gibt. Leider bezahlt die Kasse das ja nicht mehr, bei einem Alter über 40 soweit ich weiß. Ich finde die Aussage deiner Ärztin zu deinem Alter schon irgendwie anmaßend. Man möchte doch gut beraten und unterstützt werden. Als wir zur Beratung in der KiWuKlinik waren, fragte ich die Ärztin auch, bis zu welchem Alter sie Frauen behandelt und sie meinte, bis ca. 45 Jahre. Das hängt natürlich auch von der Frau ab. Ich drücke dir sehr die Daumen, dass dein letztes Baby auch noch den Weg zu euch findet! Ich hätte einerseits selber gern noch ein Drittes, aber ich mochte nicht gern schwanger sein und das alles nochmal zu durchleben, puh. Toll ist in deinem Fall ja auch, dass du zumindest sicher sein kannst, dass keine Gen-Veränderungen vorliegen. Ich drück dir die Daumen und danke dir sehr für deine Geschichte! Vielleicht magst du mal wieder vorbeischauen! Liebe Grüße, Janin

Dreamy · 21. Juli 2020 um 13:03

Ich bin überglücklich, gerade diese Seite entdeckt zu haben😊ich bin 45 und mein Partner und ich wünschen uns seit mittlerweile 3 Jahren ein Kind. Wir waren bereits vor 2 Jahren und vor einem Jahr schwanger, leider sind beide Schwangerschaften in der 8. Woche zu Ende gegangen… ich nehme seit 1 Jahr Vitamine für eine bessere Eizellenreifung und habe die Hoffnung auf ein Baby noch nicht aufgegeben. Es wäre meine erste Schwangerschaft. Ich hab bereits 3 Ärzte ‚verbraucht‘, weil ich den Satz ‚Naja, Sie sind über 40‘ nicht mehr hören konnte. Ich weiß wie alt ich bin. Und vielleicht ist es schwerer, aber so viele von euch schreiben, dass es geklappt hat. Wir haben uns bisher gegen eine künstliche Befruchtung entschieden, weil wir abgesehen von den Kosten einfach nicht in diese Maschinerie möchten. Mich würde interessieren, wie die Erfolreichen unter euch geschafft haben, nicht den Mut zu verlieren?

    Anna · 28. Juli 2020 um 12:52

    Hallo. Mein Partner ist 32- ich 41. Wir haben auch versucht ein Kind zu bekommen. Dafür habe ich Hormone vom FA bekommen, die für mich ziemlich heftig waren und nix brachten. Es kam der Gedanke Kinderwunschklinik auf, den ich aber nicht verfolgt habe, weil ich mir dachte, das wird mir zu stressig. Außerdem glaube ich an Gott und dachte mir, wenn Gott will werde ich noch einmal schwanger.
    Es tat sich aber nichts. Ich habe es dann dabei belassen, mein Kinderbettchen, Kleidung, Stuhl usw. Abgegeben und fast schon abgeschlossen mit einem Kind. Stattdessen habe ich mir 2 Katzenkinder zugelegt, die ich mit sehr viel mütterlicher Hingabe pflege und „hutsche“.
    Lacht nicht: vor 7 Monaten blieb meine Regel plötzlich aus und ich wurde schwanger.
    Ich habe mich riesig gefreut, zumal mein erstes Kind nun schon 17! Jahre alt ist.
    Meine Vermutung ist: dadurch, das ich mich nimmer verrückt gemacht habe und diesbezüglich ganz entspannt war und auch noch die 2 kleinen Katzen habe, hat sich mein Körper darauf eingelassen und nun soll das kleine Mädchen kurz vor meinem 42. Geburtstag das Licht der Welt erblicken…
    Mein Rat an alle, die Eltern werden wollen:
    Macht euch bloß nicht verrückt, glaubt ein wenig, das alles gut wird und schafft euch ein junges Tier an, in welches ihr all eure Liebe steckt. Das hilft unheimlich sich zu entspannen und Muttergefühle zu entwickeln und dann klappt das auch eher mit dem schwanger werden…
    Ich bin mir sehr sicher, das die Muttergefühle bezüglich der kleinen katzen bewirkt haben, das ich noch einmal s schwanger werden durfte und: es entspannt unglaublich…
    Alles Gute Wünsche ich und viel Erfolg…
    Viele Grüsse

      Judith · 15. September 2020 um 8:53

      Hallo!
      Es ist wirklich schwierig positive Berichte über späte Schwangerschaft zu finden. Ich bin 43 und in der 8ten Woche schwanger. Diese Schwangerschaft war eine riesen Überraschung. Wir haben bereits 3 Kinder (16,13,8). Was die Verhütung angeht waren wir eher nachlässig und haben gedacht wir passen halt auf. Jetzt freuen wir uns natürlich riesig. Bisher verläuft alles gut und zeitgerecht und ich möchte nicht immer diese negativen Statistiken und Prognosen lesen, sondern einfach positiv bleiben. Natürlich erwische ich mich immer wieder mit Gedanken an Fehlgeburt und Fehlbildungen, aber meine extreme Übelkeit und Müdigkeit helfen mir daran zu glauben, dass alles gut wird. Davon bin ich nämlich überzeugt!!!
      Bitte Daumen drücken und positiv bleiben❤️

        Mamaleben · 15. September 2020 um 10:04

        Hallo Judith, ist das schön, mal so eine schöne Geschichte zu lesen. Wir hier drücken dir alles, für eine wunderschöne Schwangerschaft und eine komplikationslose Geburt! Ich bin nun 44 und mein Sohn 5 Monate. Und weißt du was? Obwohl wir „eigentlich“ komplett sind, keimt noch die Überlegung, ob ein drittes möglich wäre. Aber wir sind dankbar wie es ist und so ein friedliches Baby zu haben. Alles Liebe für dich und toll, dass du den Weg hierher gefunden hast! Vielleicht schaust du ja mal wieder vorbei – es würde mich sehr freuen! Liebe Grüße, Janin

Mimi · 13. Juli 2020 um 13:12

Durch Zufall bin ich vorhin auf diese Seite gestoßen und konnte nicht aufhören zu lesen. Es ist unheimlich traurig aber irgendwie tröstlich wie viele Frauen hier ein ähnliches Schicksal wie ich teilen. Mit 29 J nach 2,5 Jahren Dauerversuch verlor ich mein erstes Kind in der 11 ssw. Ein Jahr später das nächste in der 20 Ssw. Beides absolute Wunschkinder, mir hat es nicht nur das Herz sondern mich selbst zerrissen. Ein Jahr lang war ich danach in Therapie, kann mich nicht daran erinnern was sonst so um mich herum passiert ist, ich war innerlich tot, hab funktioniert aber nicht mehr als das. Fünf Jahre hab ich insgesamt gebraucht um mich überhaupt auf den Gedanken schwanger zu sein einzulassen. Mit 35 wurde ich tatsächlich Mutter einer gesunden Tochter. Nervlich war es eine sehr aufreibende ssw aber meine gyn hat mir immer halt gegeben und mir Mut zugesprochen. Ich sage euch sag ist mehr Wert als man denkt! Nun ist meine Tochter 8, kinderwunsch bei uns kein Thema, alles verkauft, glücklich das wir es geschafft haben dieses Wunder überhaupt zu erleben und wollten das Schicksal nicht nochmal heraus fordern… Und dann kommt alles anders. Ein schwacher Moment (welch Ironie -vorher jahrelang Geübt) und der Schuss sitzt. Vielleicht ist es schwer zu verstehen aber ich hatte tatsächlich einen Nervenzusammenbruch als ich hörte herzlichen Glückwunsch sie sind schwanger… Ich konnte zwei Tage lang nur durch heulen, vor Angst, Sorgen vor dem was jetzt kommt. Ich bin jetzt fast 43, Risiko war ich schon vorher. Aber nun kommt der Faktor alter noch zu bereits vorhandenem bluthochdruck und eingedchränkter Nieren Funktion hinzu. Meine Ärzte sagen wir schaffen das, aber die Angst bleibt… Freude will sich noch nicht einstellen, -vielleicht Selbstschutz? Ende der Woche hab ich den Termin zum nipt test, und wahnsinnige Angst vor dem Ergebnis. Das Risiko über 40 ist deutlich höher auf gendefekte, aber noch mehr Angst hab ich davor wieder ein totes Kind entbinden zu müssen….

    Mamaleben · 14. Juli 2020 um 8:18

    Hallo Mimi, vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Niemand, außer die Betroffenen, können sich wirklich vorstellen, was es bedeutet, ein totes Kind zu entbinden bzw. ein Kind zu verlieren. Dein/euer Verlust tut mir unendlich leid! Schön, dass es noch mit einem Regenbogen-Mädchen geklappt hat <3 Ich traue mich kaum, dir zu gratulieren, denn wie fiebern sicher alle mit hier und alle Daumen sind gedrückt, dass sich euer kleines Wunder, gesund auf den Weg zu euch macht. BITTE, wenn dir danach ist, schreib uns hier gern nochmal. Wir denken alle an dich und dein Baby!

Florence@hope · 29. Juni 2020 um 11:30

Hallo liebe Mamaleben

Auch von mir zuerst ein grosses Dankeschön dass du uns die Möglichkeit gibts zu Austausch und zur Hoffnung.

Ich 43, geschieden, 3 Kinder 7, 11 und 13 wünsche mir mit meinem neuen Partner und Seelenverwandten den ich mit 40 kennen lernen durfte ein Kind. Wir haben erst gerade angefangen mit „üben“.
Meine Hoffnung ist riesig, meine Angst noch grösser dass es zu spät sein könnte.
Ich habe meine Hormone bei der FA abklären lassen. Resultat: Tendenz eher in Richtung Menopause…. Ihr Kommentar: das könne aber auch varieren mit dem Hormonpegel. Ich sollte wenn dann zur Kinderwunschsprechstunde. Chance sei ganz klein dasses klappt.
Ich möchte es nur auf natürlichem Weg versuchen.

Hat jemand trotz so „scheinbar“ schlechter Prognosen vom FA auf natürlichem Weg ein Kind bekommen?

Ich habe mich nun eingedeckt mit allen Vitaminen, zusätzlich nehme ich jetzt Maca Pulver und Zyklusbalance. Hoffe so meine Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eierlos bin ich ja noch nicht ;-)!

Bei all denen es geklappt hat, habt ihr Tipps?

Gratuliere hiermit auf allen ganz ganz herzlich die so „spät“ noch so ein Wunder willkommen heissen durften, freue mich riesig mit euch.

Alles Gute an Alle

    Jennifer · 3. Juli 2020 um 9:37

    Huhu. Nachdem ich den Blog und die Kommentare dazu gelesen habe, möchte ich auch kurz unsere Geschichte erzählen. Vielleicht macht sie einigen Mut.

    Mein Mann (geboren 1974) und ich (Geburtsjahr 1977) hatten lange einen Kinderwunsch. Jahre lang passierte nichts.. Meine Periode war immer wieder mal überfällig, es kam aber auch jedes Mal eine Blutung. Ich habe mich nie getraut, einen Test zu machen.

    Irgendwann sind wir erst zum Gynäkologen und Urologen. Dort wurde uns wenig Hoffnung auf ein eigenes Kind gemacht, allein aufgrund unseres Alters. Mein Gynäkologe hat mich gar nicht erst untersucht, sondern sofort zu einer Kinderwunschklinik überwiesen. Wir wollten nicht dahin. Monate später hatte sich nichts verändert, wir haben uns eine neue Überweisung ausstellen lassen und sind doch zur Klinik. Es folgten viele Untersuchungen. Immer wieder wurden wir darauf hingewiesen, dass es allerhöchste Eisenbahn wäre. Da war ich mittlerweile 39. Immer wieder wurde gesagt, dass vermutlich die Eizellqualität nicht mehr gut ist. Es folgten Zyklusüberwachungen, Horminstimulationen, auslösen des Eisprungs… Schwanger wurde ich nicht.. Ich versuchte, die Hoffnung nicht zu verlieren, da immerhin immer ein Eisprung stattfand und das Sperma unauffällig war.

    Uns wurde gesagt, dass wir schnellstmöglich heiraten sollen, damit die Kosten für 3 Versuche der künstlichen Befruchtung übernommen würden. Wir wollten nicht wegen einer Behandlung heiraten… Dann lieber selbst bezahlen. Mein jetziger Mann hat mir kurz nach dieser Situation einen Antrag gemacht und gesagt, dass wir so heiraten, wie wir uns das immer vorgestellt haben. Eine Hochzeit auf die Schnelle kam für uns nicht in Frage.

    Dann folgte eine Insemination. Erfolglos.

    Anschließend also eine IVF. Parallel habe ich mich bei einer Heilpraktikerin in Behandlung gegeben.

    Nach der Entnahme der vorher hormonstimulierten Eizellen war ich erst euphorisch… 4 konnten gewonnen werden. Alle sahen gut aus. 4 in einem Alter von nunmehr über 40 war super. Dann kam aber die Ernüchterung : keine einzige Eizelle hat sich befruchten lassen. Für mich brach eine Welt zusammen. Das kommt laut dem Ärzten sehr selten vor und einen Grund konnten sie uns nicht nennen. Wir sollten nun zum Genetiker.

    Zu dem Zeitpunkt waren wir insgesamt gute 10000 Euro los und emotional war ich am Tiefpunkt in meinem Leben angekommen. Wir hatten immer weniger Hoffnung – die Ärzte auch. Nun wurde immer wieder eine Eizellspende im Ausland Thema.. In Deutschland leider verboten. Für eine Adoption waren wir zu alt…

    Ich hatte bereits Kliniken in Polen und Tschechien rausgesucht. Parallel haben wir angefangen, unsere Traumhochzeit zu planen. Manchmal war ich sehr traurig, dass unser Kind nicht die Ringe bringen wird. Das hatten wir uns immer gewünscht.

    Übrigens hatten mittlerweile alle aus unserem Freundeskreis Kinder. Selbst die, die nie welche wollten. Mir kam das so ungerecht vor…

    An dem Tag, als wir das Aufgebot bestellt haben, habe ich das erste Mal zu meinem Mann gesagt, dass ich glaubte, schwanger zu sein. Ich hatte Angst, Hoffnung zu haben, weil in der Vergangenheit immer genau dann die Blutung kam. Dieses Mal nicht…

    Ein paar Tage später beim Gynäkologen bestätigte sich die Schwangerschaft und wir konnten sogar das Herz hören.

    Die Schwangerschaft war völlig unkompliziert. Ich bekam ein Beschäftigungsverbot, weil der Arzt auch kein Risiko eingehen wollte. Es war ja, laut seiner Aussage, unsere letzte Chance. Bei der Geburt war ich gerade 42 Jahre alt geworden.

    Das Ergebnis vom Genetiker kam Wochen nach Feststellung der Schwangerschaft. Es war alles gut. Trotzdem haben wir den harmony Test machen lassen. Auch da war alles super.

    Ich schreibe diese Zeilen, während mein mittlerweile 9 Monate altes Baby nebenan schläft. Er ist kerngesund und das größte Glück für uns. Als I, nur Mut. Versucht es… Trotz schlechter Prognosen! Es kann gut ausgehen! Ich wünsche Euch viel Glück

    Verena · 17. Juli 2020 um 14:55

    Hallo,
    ich habe mit 42 eine gesunde Tochter auf natürlichem Weg bekommen. Wir wollten noch ein Geschwisterchen und ich ließ meine Blutwerte checken, welche insgesamt gut waren. Aber AMH wert lag nur noch bei 0,45 und aufgrund des Progesteronmangels bekam ich Progesteron hochdosiert. Prompt wurde ich im ersten Zyklus damit schwanger. Der eigentlich im Anschluss geplante Clomifem Zyklus war damit gar nicht notwendig. Die Überraschung und die Freude waren riesig. Leider mussten wir die Schwangerscahft in ssw 13 abbrechen: Teisomie 21, ausgeprägter Hydrops fetalis … kaum Überlebenschancen :-(((((

Ella · 29. Juni 2020 um 10:22

Hallo Mamaleben, hallo miteinander,
heute bin ich auf diese wundervolle Seite gestoßen und zum ersten Mal seit meiner Fehlgeburt vor zwei Wochen habe ich Lust verspürt meine Geschichte auch hier zu teilen und vielleicht Ratschläge zu bekommen. Ich werde im Juli 41 alt, ich habe schon eine gesunde Tochter von 8 Jahren. Jahrelang war ich glücklich mit einem Kind und nun doch plötzlich mit 40 überkam mich wie eine Lavine, der Wunsch nach einem zweiten Kind. Zumal ich habe gelesen, dass mit 40 Jahren ca. 10% Wahrscheinlichkeit besteht schwanger zu werden. So habe ich mir im Februar kurz vor Corona Ausbruch meinen Mann gepackt und habe ihm gesagt wir machen jetzt ein Kind. Es hat unglaublicherweise beim ersten Mal direkt geklappt. Die die ersten drei Monate verliefen schon etwas komplizierter als bei der ersten Schwangerschaft: etwas Übelkeit, etwas Schmierbluten. Aber trotzdem haben 12 Wochen überstanden und haben einen Super Trisomietest bekommen. Ich dachte jetzt steht uns nichts mehr im Weg. Wir haben die Nachricht ca. nach 14 Wochen weiter erzählt, Verwandten, auf der Arbeit, meiner Tochter…Und nun in der 18 Woche kam es dann plötzlich zum Blasensprung. Die Ärzte sagten, es ist zu viel Wasser verloren gegangen, der Kleine war noch nicht überlebungsfähig, nun habe ich einfach zusehen müssen, wie sein Herz aufgehört hat zu schlagen. Nun haben wir tortz unglaublicher Trauer mit meinem Mann entschieden, dass wir es noch mal versuchen wollen. Aber jetzt plagen mch bereits unglaubliche Zweifel: was ist wenn es noch mal passiert, es wurde überhaupt kein Grund festgestellt, die Plazenta und das Kind waren völlig unfällig. Das macht doch einen noch mehr wahnsinnig oder? Ich überlege auch ob ich meinen Frauenarzt wechseln soll. Er ist ein netter Mensch. Aber vielleicht hat er doch etwas übersehen oder mich mehr vorwarnen können? Ich habe ihn nach der Fehlgeburt gefragt, was sollen wir beim zweiten Versuch anders machen? Ich habe das Gefühl, aufgrund meines Alters wird es meine letzte Chance sein und noch nach einer Fehlgeburt werde ich bestimmt nicht noch ein mal versuchen. Mein Arzt erwiderte mir jedoch, er würde nichts anderes machen, es hat doch beim ersten Mal alles wunderbar geklappt und dass es zum Blasensprung kam, dann war das halt Schicksal. Ich will mich irgendwie nich damit abfinden. Hat vielleicht jemand ähnliche Situation erlebt? Auf einen Austauch oder Ratschlag würde ich mich sehr freuen.

    Melimum · 1. Juli 2020 um 1:37

    Hallo Ella,
    Mir kamen die Tränen als ich Deine Geschichte las,denn sie erinnerte mich so sehr an meine eigene. Mit 38 wurde ich nochmal gewollt Schwanger. Wir waren sehr glücklich darüber und als die Fruchtwasser Untersuchung auch gut ausging, dachte ich jetzt kann nichts mehr schief gehen (24.SSW). Doch nur 1Woche später bei der Vorsorge Untersuchung wurde kein Herzschlag mehr vernommen. Es war zu wenig Fruchtwasser (hatte aber kein Blasensprung).
    Wir waren Monate hin und her gerissen und meine Angst war sehr groß. Wir endscheiden uns es nochmal zu versuchen und es klappte tatsächlich. Es war nicht einfach und jeder Gang zum FA bereitete mir Sorgen. Doch es ging alles gut und 2016 kam unser kleiner Racker auf die Welt und ließ für uns die Sonne wieder scheinen. Nicht aufgeben… ich wünsche Dir alles Gute !

    Mamaleben · 2. Juli 2020 um 9:31

    Liebe Ella, vielen Dank für das Teilen deiner Geschichte. Euer Verlust tut mir so leid! Wir gehen immer davon aus, dass nach dem 3. Monat alles überstanden wäre, aber eure Geschichten zeigen, dass es leider oft nicht so ist. Jedes Baby ist ein Wunder der Natur. Einen Ratschlag habe ich nicht für dich. Wenn du dich bei deinem Arzt gut aufgehoben fühlst und er dich in deinem Vorhaben unterstützt, ist das doch schon mal sehr gut. Ich denke, den Grund für eine Fehlgeburt bzw. einen Blasensprung zu suchen, ist sicher normal. Aber ob es eine Antwort gibt, kann ich dir nicht sagen. Vielleicht wäre ein Grund-Check in einer Kinderwunsch-Klinik eine gute Idee. Solang man keine Behandlung beginnt, ist das völlig kostenlos und die nehmen ja wirklich alles einmal auseinander. Das Wichtigste ist sicher, ob du und auch dein Mann, nochmal einen Versuch starten möchtet und egal wie es ausgeht, den Weg gemeinsam geht. Ich drücke dir alle Daumen, von Herzen!!

Barbara · 17. Juni 2020 um 16:23

Schön, euch gefunden zu haben. Als 43-jährige mit Kinderwunsch kommt man sich ja oft wie ein Alien vor – um so schöner ist es zu sehen, dass man nicht alleine ist. Viele eurer Geschichten machen Mut, manche auch traurig. Ich habe bereits seit einigen Jahren einen intensiven Kinderwunsch. Eine Trennung und eine Erkrankung in meinen 30ern hat das Kinderthema leider etwas nach hinten verschoben. Mein neuer Partner und ich versuchen seit über 2 Jahren alles, um schwanger zu werden. Gestartet haben wir normal :-). Gefolgt sind Termine in Kinderwunschkliniken und VzO-Versuche. Leider ohne Erfolgt. Dann die Entscheidung: wir versuchen eine künstliche Befruchtung. Der erste Versuch war gleich erfolgreich und wir waren auf Wolke 7. Ich war so unendliche dankbar!!! Als ich in der 8. SSW meinen ersten Termin beim Arzt hatte der Schock: Während er mir den Herzschlag unseres Babys „vorspielte“ erklärte er mir, dass mit dem Embryo etwas nicht stimmt. Leider hatte er Recht und ich hatte eine Missed Abortion in der 10 SSW. Ich bin in ein dunkles Loch gefallen. Auch für meinen Freund war es sehr schwer – er hat allerdings bereits ein Kind aus seiner ersten Beziehung, wodurch es ihm ein bisschen leichter gefallen ist, den Verlust wegzustecken. Nach dieser furchtbaren Zeit folgten weitere IVF / ICSI-Versuche, die alle samt schief gingen. Trotz eines Wechsels der Klinik und der Medikamente passierte jedes mal etwas anderes. Das Beste war da noch ein Versuch, der einfach nicht klappte. Gefolgt von wahrscheinlich vorzeitigem Eisprung, nicht reifen Eizellen und dem Leeren Follikel Symptom. Die Fehlschläge waren schlimm und da es in manchen Fällen nichtmal zu einem Transfer kam, fühlte ich mich auch um meine Chancen „betrogen“. Dazu kam dies ständige Belehrung bzgl. meines doch sehr fortgeschrittenen Alters. Einfach nicht schön! Und das ist auch der Punkt an dem wir aktuell stehen. Ich habe mich mit jedem Fehlschlag ein Stück weit von der Illusion, jemals Mutter zu werden verabschiedet und kann mir mittlerweile auch vorstellen, ohne Kind ein erfülltes Leben zu führen. Aber ganz aufgegeben habe ich die Hoffnung noch immer nicht. Insgeheim hoffe ich auf ein Wunder und darauf, dass es – trotz aller Unwahrscheinlichkeiten – auf einmal spontan klappt. Drückt mir die Daumen. Ich drücke sie euch auch 🙂

    Mamaleben · 2. Juli 2020 um 9:55

    Hallo Barbara, ihr habt ja wirklich einiges hinter euch und das stelle ich mir wahnsinnig anstrengend vor. Emotional und auch finanziell. Wobei letzteres vom Herzen her ja in den Hintergrund rutscht, aber dennoch nicht außer Acht gelassen werden kann. Bei uns sagte mir die Ärztin, dass sie so ca bis 45 Jahren den Wunsch nach einer Kiwu-Behandlung mitgeht, je nach „Verfassung“ der Patientin. Ich drücke dir sehr die Daumen, dass es noch eine große Überraschung gibt und es auf normalen Wege klappt. Es ist sicher gut, eher nicht mehr damit zu rechnen. Ich werde lieber positiv überrascht, als ständig enttäuscht. Alles Liebe!!!

Pia · 16. Juni 2020 um 22:56

Mama mit 42
Nachdem ich all die Berichte hier gelesen habe, habe ich mich dazu entschieden meine Geschichte aufzuschreiben, um vielleicht der einen oder anderen hier in diesem Forum Mut zu machen.
Mit meinem damaligen Partner wurde ich nach Absetzen der Pille mit 38 spontan schwanger. Wir freuten uns sehr. In der 16. SW stellte mein Frauenarzt fest, dass etwas nicht stimmt. Wir bekamen gleich einen Termin in der Pränataldiagnostik. Die Ärztin teilte uns nach dem Ultraschall mit, dass unser Kind nicht lebensfähig ist und wahrscheinlich eine Trisomie 13 hat. Eine Fruchtwasserpunktion bestätigte dies später. Eine Welt brach für uns zusammen. Wir entschieden uns für den Abbruch der Schwangerschaft. Unser kleiner Mann kam in der 19. SW tot zur Welt. Danach haben wir unsere Chromosomen testen lassen um herauszufinden ob genetisch bei uns was nicht stimmt. Alles gut. Die Frauenärztin meinte, das sei wie bei den Kleeblättern. Selten ist da auch ein 4-blättriges dabei. Eine Laune der Natur. Wir wagten, es wieder zu probieren und ich wurde erneut schwanger. Ich erlitt eine Fehlgeburt. Darauf verloren wir noch zwei in den ersten 12 Wochen. Meine Trauer um unsere vier Sternenkinder war riesig und ich bin auch jetzt traurig, wenn ich an sie denke.
Unsere Beziehung ging danach in die Brüche. Ich verabschiedete mich schweren Herzens von dem Kinderwunsch. Ich war 41, single. Es war unrealistisch mir ein Kind zu wünschen ohne den passenden Partner dazu zu haben. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Anfangs des neuen Jahres hatte ich einen neuen Partner und ein paar Monate später einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand. Ich hatte riesige Angst nach meiner ganzen Vorgeschichte. Ich wollte den Trisomien Test machen und der ist zum Glück negativ ausgefallen. Die Pränatal Diagnostikerin hat jedoch festgestellt, dass das Nasenbein nicht verknöchert war und dies ein Soft Marker für Downsyndrom sein kann. Nur eine Fruchtwasserpunktion könne uns 100% Sicherheit geben. Wir haben uns dagegen entschieden, da wir ein Kind mit Downsyndrom nicht hätten abtreiben können. Bei mir blieb die Angst, aber mein Partner war von Anfang an sehr zuversichtlich und war sich sicher, dass unsere kleine Tochter uns ausgewählt hat, sie stark ist und zu uns kommen wird. Und so kam es auch. Unsere Tochter ist nun 5 Monate alt, gesund und munter, und ich bin so unglaublich dankbar und glücklich, dass ich ihre Mama sein darf.

    Mamaleben · 2. Juli 2020 um 10:24

    Liebe Pia, vielen Dank für das Teilen deiner Geschichte. Eure Verluste tun mir wahnsinnig leid. Ich mag mir nicht vorstellen, was ihr durchgemacht habt, vor allem du. Ein Kind tot zu gebären, unfassbar traurig und sicher auch traumatisierend. Umso mehr freue ich mich, dass am Ende alles gut für euch ausgegangen ist. Auch, dass ihr euch GEGEN eine Fruchtwasseruntersuchung und so oder so, FÜR das Kind entschieden habt. Wundervoll! Das zeigt auch einmal mehr, dass so ein Test nicht immer das richtige Ergebnis bringt. Ich freue mich so sehr für euch und dass dein Mann am Ende recht hatte. <3

Simone · 8. Juni 2020 um 1:56

Hallo Ihr Lieben,
ich habe diese Seite zufällig gefunden, finde mich selbst in vielen Kommentaren ein Stück weit wieder… und doch fühle ich mich wie eine Ausserirdische, da niemand hier meine Situation teilt.
Ich bin 41 Jahre alt und habe 4 Söhne im Alter von fast 18, 15, 7 und 4 Jahren.
Bis vor wenigen Monaten war unsere Kinderplanung eigentlich abgeschlossen. Die 4. Geburt verlief nicht gut, ich hatte danach starke Blutungen, die kaum in den Griff zu bekommen waren und es war nicht ungefährlich für mich, so dass uns klar war, dass das das letzte Kind war.
Aber nun hatte ich Anfang März eine Fehlgeburt nach einer unverhofften Schwangerschaft. Als ich 5 Tage überfällig auf meine Periode wartete, hatte ich nur Angst… ich wollte auf keinen Fall mehr schwanger sein! Und sie kam immer pünktlich, ich spürte was los war.
Doch als ich meine Tage bekam und am zweiten Tag nach heftigen Krämpfen auf der Toilette feststellte, dass ich tatsächlich schwanger gewesen war… da war plötzlich alles anders.
Seit dem Moment bin ich traurig… und ruhelos.. und wünsche mir wieder ein Baby.
Es ist gefährlich, wegen der Vorgeschichte, ich hab ja vier gesunde Kinder, ich bin 41, ich bin selbständig, unser Haus und unser Auto sind voll… es spricht alles dagegen, was sich logisch argumentieren lässt… aber mein Herz lässt sich nicht beeinflussen.
Mein Mann würde auch gerne ein weiteres Kind haben, hat aber auch große Angst um mich und auch, dass wir dieses Mal kein Glück haben, ein gesundes Kind zu bekommen und das Schicksal heraus fordern.
Keiner meiner Leute, weder Freundin noch Familie, kann mich verstehen, immer heißt es „du hast doch schon 4 Kinder!“… das weiß ich selbst, das hilft mir nicht weiter…
Was würdest du tun?
Liebe Grüße Simone

Maria · 3. Juni 2020 um 1:32

Hallo an alle lieben Mamis und werdenden Mamis hier!
Ich bin 44 Mein Mann ist 42.
Wir haben vor 16 Jahren geheiratet und bereits 2 Töchter (13 und 14).
Am 7ten Mai war ich bei meiner Frauenärztin, wegen Unterleibsschmerzen – sie hat ein Ultraschall gemacht – SCHWANGER!!!
Bis jetzt haben mein Mann und ich sehr gemischt Gefühle: Die Kinder sind schon so groß und selbstständig – und jetzt fangen wir noch einmal von vorne an…; Wir sind jetzt alte Eltern – wie wird das sein, wenn das kleine in die Schule kommt usw.?…; Es besteht eine höhere Gefahr, dass das Kind nicht gesund ist – wie soll ich die Schwangerschaft bis zu den Testergebnissen genießen können?…;
Ich bin jetzt in der 11ten Ssw und habe morgen wieder einen Termin bei meiner Ärztin.
Ich würde mich so gerne auf das Baby freuen aber bis jetzt ist alles nur sehr aufwühlend für mich.
Ich hoffe so sehr, dass alles in Ordnung ist!!!

    Margarete · 5. Juni 2020 um 20:53

    Hallo Maria! Willkommen im gleichen Gedankenclub. Ich bin 43 und ebenfalls in der 12 Woche schwanger. Wir haben schon einen 12 jährigen Sohn und eine 19 jährige Tochter…. seit wir den Harmony Test auf mögliche Trisomien negativ in Händen halten können wir uns erst auf die SS einlassen. Ich wünsche dir eine glückliche Schwangerschaft mit einem gesunden Kind!

      Maria · 26. Juni 2020 um 14:37

      Hallo ihr Lieben!
      Hier mein Update: bin mittlerweile in der 14ten SSW. Die Ergebnisse vom Harmony-Test waren hervorragend!!!
      Wir werden im Dezember ein gesundes drittes Mädchen bekommen!!!
      Ich bin so glücklich – endlich kann ich die Schwangerschaft genießen!!!

        Mamaleben · 27. Juni 2020 um 10:16

        Ich freue mich soooo sehr für dich! Ganz toll. Ich glaube, ich spreche im Namen aller hier, wir wünschen dir eine wundervolle, unkomplizierte Schwangerschaft und ein gesundes Baby. Von Herzen!

Rebecca · 2. Juni 2020 um 8:22

Hi ihr Lieben!
Ich fand es sehr schön eure Beiträge zu lesen:). Meine Geschichte ist Euren ähnlich und ich möchte sie kurz mit euch teilen. Ich werde dieses Jahr 44. Mein Mann und ich haben einen mittlerweile 9 Jährigen absolut wundervollen kleinen (B)Engel und wir schätzen uns sehr glücklich. Dennoch wollten wir immer mehr als ein Kind. Wir haben es jahrelang versucht sogar als ich 41 wurde mit Insemination. Diese klappte beim ersten Versuch aber ich hatte wieder eine Fehlgeburt. Ich wurde während dieser Zeit 3 Mal sicher schwanger, verloren aber alle 4 Kinder (1 mal Zwillinge) während den ersten 12 Wochen. Erst nach der 3. Fehlgeburt begannen die Ärzte mit Tests. Es stellte sich heraus, dass ich Aps-Syndrom und mein Mann praktisch keine überlebensfähige Spermien hat. Sogar mit einer künstlichen Befruchtung ist die Chance also faktisch nicht da. Unser Sohn ist so etwas wie ein Sechser im Lotto. Dennoch habe ich mit dem Thema nie ganz abgeschlossen. Ich hätte mir 3 Kinder gewünscht und jedes Mal wenn eine Freundin einfach so und ungewollt schwanger wird, gibt es mir einen Stich ins Herz obwohl ich mich unglaublich für alle freue, da ich weiss was für ein Wunder ein gesundes Kind ist. Auch höre ich jetzt immer wieder, ich wäre sowieso zu alt. Und das schmerzt mich auch. Mein Ratschlag: wenn ihr ein Kind möchtet, geht los, klärt ab, wartet nicht!!!! Verplempert Eure Zeit nicht so wie wir es gemacht haben! Alles Liebe!

Michaela · 28. Mai 2020 um 18:26

Zu alt für ein Kind?

Ich hatte nie Glück mit Männern. Wie oft sehnte ich mich die letzten Jahre nach einer Partnerschaft und einer eigenen Familie. Ich werde in einem Monat 40. Meine innere Uhr tickt seit dem ich 30 bin. Wie oft habe ich mich gefragt was ich falsch mache. Ich wußte, dass ich ein „guter Mensch“ bin, dennoch wollte es nicht klappen. Jahre vergingen. Ich war schon sehr verzweifelt und schloss innerlich mit den Gedanken ab jemals jemanden kennenzulernen, geschweige denn Mutter zu sein. Ich änderte meine Einstellung und sah alles auf einmal lockerer. Letztes Jahr lernte ich meinen jetzigen Freund kennen. Er 37, ich bald 40. Unsere Beziehung läuft sehr gut. Wir haben vor demnächst zusammenzuziehen. Kurz nach unserem Kennenlernen habe ich ihn punkto Kinder angesprochen. Er meinte, „es muss passen“ zwischen einander. Dies gab mir Hoffnung. Um ihn nicht zu drängen wartete ich bis vor kurzem ab und fragte erneut. Auf einmal hatte er nicht mehr den Wunsch nach eigener Familie und er weiß nicht ob sich das noch ändern wird. Für mich brach eine Welt zusammen. Nach Gesprächen mit Freundinnen meinten diese, dass dies sicher nicht seine endgültige Entscheidung ist und wir über dieses Thema noch öfters sprechen müssen. Im tiefsten Inneren spüre ich und wünsche ich mir, dass es noch klappen wird mit einem Kind. Auf der anderen Seite ist da immer wieder mein Alter. Ist man zu alt mit 40, 41 oder älter das erste Kind zu kriegen? Ich denke mir dann wieder, nein, ist man nicht. Ich fühle mich bereit und weiß, dass ich eine gute Mutter sein kann.

    Vreni · 3. Juni 2020 um 21:54

    Jetzt möchte ich doch einmal kurz schreiben. Seit Monaten google ich schon nach Seiten wie dieser mit so vielen tollen Berichten und Erfahrungen sowohl der Autorin als auch der Kommentierenden. Unsere Entscheidung, es noch ein drittes Mal drauf ankommen zu lassen, ist eine ganz frische und wir fragen uns noch immer, ob wir noch ganz dicht sind. 😄 An guten Tagen sind wir aufgeregt wie Teenager, wenn wir uns ausmalen, dass es wirklich klappt und an anderen Tagen, besonders wenn die beiden Großen (Rübe 4, Mr. T 2) mal wieder voll am Durchdrehen sind und man sich fragt, ob man jemals wieder ein selbstbestimmtes Leben führen kann, stellt man das Ganze wieder in Frage.
    Eigentlich hatten wir mit dem Thema schon abgeschlossen, da ich eigentlich die 40 auch immer als eine Schwelle gesehen habe, die ich nicht überschreiten wollte, einfach, weil die Zeit, die man miteinander hat, so vermeintlich kurz erscheint. Und letztes Jahr bekam ich dann nebenbei auch noch die Diagnose MS. Unser Sohn war damals 9 Monate alt und zunächst ging erstmal die Welt unter. Glücklicherweise habe ich eine tolle Familie und Freunde und außerdem einige Bekannte, die dieses Schicksal teilen und mich relativ schnell davon überzeugt haben, dass so ’ne doofe Krankheit kein Grund zum Aufgeben ist. Ich muss dazusagen, dass ich scheinbar keine hochaktive Form habe und bisher von weiteren Schüben verschont geblieben bin. Als dann meine Neurologin fragte, wie es mit unserer Familienplanung so aussehe und dass es kein Ding der Unmöglichkeit sei, mit MS weitere Kinder zu bekommen (wahrscheinlich hatte ich es schon, als ich mit unserem Sohn schwanger wurde), da begann dieser Wunsch wieder aufzukeimen. Tja, und jetzt werden wir es wohl noch einmal wagen… Crazy!!
    Liebe Mamaleben, meinen herzlichen Glückwuuuuuunsch zu Kind 2, es wird verrückt, aber auch unbeschreiblich toll! ❤️

Banzi · 28. Mai 2020 um 8:32

Hallo ihr Lieben,
So eine tolle Seite und so ein herzlicher Austausch hier.
Ich hatte schon immer einen Kinderwunsch, aber der Mann des Lebens dazu kam mit 38 relativ spät 😉
Mit 40 bin ich dann relativ fix schwanger geworden, wir haben es aber leider in der 8. Woche verloren. Wir wollten aber unseren Wunsch nicht aufgeben und probierten es monatelang weiter, aber nix. Nach fast einem Jahr, vielen Tränen und traurigen Momenten haben wir den Weg zu einer Heilpraktikerin gefunden. Wir haben eine Entgiftung durch Tee‘ s gestartet und ich habe noch zusätzlich Frauenmantel Tropfen bekommen. Ob das nun etwas gebracht hat oder ich dadurch einfach freier im Kopf war, keine Ahnung … nach nur einem Monat war ich schwanger und bin nun mittlerweile in der 15. Woche 🙂
Und ich fühle mich kein Stückchen zu alt für ein Kind, eher im Gegenteil. Ich bin so richtig bereit!
Liebe Grüße

    Fiona · 29. Mai 2020 um 22:57

    hallo mamaleben,
    ich wusste garnicht dass man über 40jahren schon ein größeres Risiko sein Kind zu verlieren, denn meine Mutter hat mich 40 Jahren bekommen,und meinen Bruder einen Tag vor ihrem 44. Geburtstag. Sie hatte aber vor mir schon einen 16jährigen Sohn(also mein Bruder) ich bin echt froh dass wir es geschafft haben.😊

Sybilla Heinze · 23. Mai 2020 um 16:51

Liebe Mamaleben, ich bin jetzt 44 und habe zwei nun schon erwachsene Mädchen von 18 und 20 Jahren. Mich und meinen Partner, der noch keine Kinder hat, hat vor ca. 2 Jahren dann doch noch der Kinderwunsch gepackt. Wir dachten, wir lassen es einfach auf uns zukommen und wenns passiert, ist es schön, wenn nicht, können wir auch damit leben. Nach einem knappen Jahr bin ich dann schwanger geworden und wir haben uns riesig gefreut. Bei der Pränataldiagnostik haben wir uns für ein Ersttrimester-Screening entschieden, der Ultraschall mit Nackenfaltenmessung war absolut unauffällig, alles super. Aber meine Blutwerte waren schlecht, alles deutete auf ein hohes Risiko einer Trisomie 18 hin. Die folgende Fruchtwasseruntersuchung bestätigte leider diese furchtbare Diagnose. Wir haben unsere Tochter in der 16.SSW gehen lassen, nachdem sich viele Defekte, die ihr kein Leben ermöglicht hätten, dann auch im Ultraschall zeigten. Wir waren und sind immernoch untröstlich über den Verlust. Dennoch ist unser Zusammenhalt und der Kinderwunsch dadurch noch viel stärker geworden, trotz unseres Alters (er ist 42) und unserer großen Kinder – wir bekommen manchmal gesagt, jetzt könnt ihr euch endlich wieder anderen Dingen widmen, ohne den Stress mit den Kindern usw. und außerdem seid ihr doch dann schon alt, wenn euer Kind in die Schule kommt etc. Meine Frauenärztin hat uns jedoch viel Mut gemacht, es wieder zu probieren und keine Angst zu haben, dass wieder etwas Schlimmes passiert. Krankheiten können auch bei jüngeren Schwangeren auftreten. Nach Plan Sex zu haben kannte ich bis dato gar nicht; meine ersten beiden Kinder waren nicht geplant und die Beziehung hat auch nicht standgehalten. Die Romantik bleibt etwas auf der Strecke und psychisch ist es manchmal schwer, da wir noch oft an unser Sternenkind denken. Aber die Zeit läuft uns gewissermaßen davon und jeder Eintritt der Periode eine große Enttäuschung… Trotzdem hoffen wir, dass es doch noch klappt und wir ein gemeinsames Kind im Arm halten können – meine Großen würden sich auch freuen. Herzlichen Dank für deinen Artikel, der uns noch ein bisschen mehr Mut schöpfen lässt.!

    Madi · 2. Juli 2020 um 9:08

    Hallo ihr lieben!Auch ich bin heute auf eure Zeite gelandet und freu mich das es viele Frauen mit kinderwunsch ab 40 gibt.Unter Bekannten und Freunden heisst es oft du bist zu alt.Im Moment ùberlege ich ob ich es mit 41 nochmal versuchen sollte.Mein Freund und ich sind bald 8 Jahre zusammen, 6 Jahre klappt es nie und dann auf einmal klappte es. Das erste 9 Woche ..2 in der 5 Woche und das 3 in der 12 Woche..ein kleiner Junge ..da wir testen lassen haben ob es behindert ist.Leider war der Test nicht so gut und hàtte anscheinend Downsyndrom gehabt.Nun weis ich nicht ob wir ein Versuch nochmal starten oder es lassen sollen.

Tanja · 20. Mai 2020 um 22:39

Hallo, nach Deinem Text und den ganzen Kommentaren fühl ich mich grade etwas besser. Ich bin 42, mein Mann 37 und wir haben eine wundervolle 2,5 jährige Tochter. Mein Mann möchte unbedingt ein zweites Kind. Bei mir wechselt das monatlich…wenn ich Freundinnen mit zwei oder mehr Kindern sehe, wünsche ich mir das auch für meine Tochter. Auf der anderen Seite hat selbst meine Mutter mir letztens erst mitgeteilt, was sie von einer weiteren Schwangerschaft hält – nämlich nix. Dann denk ich mir auch, dass ich so wenig Zeit noch für die Kinder haben werde bis ich nicht mehr da bin oder die Kinder nicht so unterstützen kann wie vielleicht eine junge Mutter – so zumindest auch die Vorwürfe meiner Mutter. Weitere Sorge ist, wie im Artikel so schön formuliert, dass ich Angst davor habe meine Liebe zu meiner Tochter zu teilen und ihr nicht mehr die volle Aufmerksamkeit geben zu können. Ich weiß dass dies so nicht ist. Aber es treibt mich dennoch um. Auf jeden Fall hab ich entschieden es sein zu lassen und demnächst einen Termin bei meiner Ärztin bzgl Verhütung zu vereinbaren. Jetzt kam Corona dazwischen und alles hat sich verschoben so dass ich keinen Termin bisher gemacht habe. Die letzten Wochen hab ich so seltsames Gefühl und nun einen Schwangerschaftstest gemacht und der war positiv. Mir ist grad sooo übel. Hab irgendwie schreckliche Angst….davor was andere denken (doof, ich weiß), davor dem nicht gewachsen zu sein, davor, dass aufgrund meines Alters das Kind nicht gesund sein wird… und vieles mehr. Musste mir das grade von der Seele schreiben….wünsche euch alles Gute!
LG Tanja

    Mamaleben · 21. Mai 2020 um 10:23

    Hallihallo! Vielen Dank für deine Rückmeldung und ich freue mich sehr, dass wir alle hier, dir etwas Mut zusprechen konnten. Erstmal: herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Weißt du was ich aus deinem Text lese? Dein Mann wünscht sich ein Kind und du auch und nun hat es, trotz der geringen Chancen, einfach so geklappt. DAS IST TOLL! Und ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber was deine Mutter darüber denkt, ist schnurzpiepegal! Nur was du und dein Mann denken, ist wichtig. Wir alle möchten unseren Müttern gefallen und freuen uns ober Zuspruch von ihr. Aber wenn sie nichts produktives beizutragen hat und dich eher runter zieht und sich nicht über ein weiteres Enkelkind freuen kann, dann kannst du das auch nicht ändern. Bitte, freut euch und mach dich frei davon, was andere denken. Und was die Lebenszeit angeht… wenn es normal läuft, habt ihr mindestens 40 Jahre mit euren Kindern. Das ist wirklich eine Menge. Und natürlich besteht ein Risiko für Fehlbildungen, aber das besteht bei jüngeren Frauen auch. Ich habe aber natürlich dieselben Bedenken, wenn ich sogar über ein 3. Kind nachdenke. aber bitte: FREUT euch jetzt und genießt! Auch wenn es anstrengend wird 😉 Liebste Grüße und hoffentlich mal auf bald wieder!

Marleen · 8. Mai 2020 um 22:58

Hallo ihr Lieben! Ich freue mich so, all diese Berichte von euch zu lesen. Ich bin 40, habe letztes Jahr meinen Traummann geheiratet und ich wünsche mir seit 5 Jahren zusammen mit ihm ein Kind. Mein Mann ist da tiefenentspannt („Wird schon!“), ich dagegen zergrübel alles. Warum klappt es nicht? Bin ich wirklich schon zu alt? Es ist alles bei uns beiden ok, keiner kann sagen, warum es nicht klappt… ich bin schockiert, wie man mit Gongschlag 40 als „zu alt“ abgestempelt wird! Ich stehe nicht mit einem Bein im Grab, warum sagen die Leute ständig, es soll wohl nicht sein, es liegt wohl an mir, ich bin ja schon 40! Ich nehm es mir so zu Herzen, dazu noch der eigene Druck… wie soll ich da gelassen und entspannt sein? Wie gesagt, ich bin froh eure Geschichten zu lesen und zu hören, dass ich „in meinem Alter“ nicht allein mit dem Kinderwunsch bin und man durchaus noch hoffen darf.

    Mamaleben · 12. Mai 2020 um 14:23

    Huhu, das dein Mann so entspannt an die Sache heran geht, ist doch schon mal prima. Wenigstens ein Hauptpart, der keinen Druck macht. Nimm dir bloß nicht zu Herzen, was andere sagen. Nur was dein Mann und du denken, ist doch wichtig. Wer entscheidet denn, wann jemand, meistens ja die Frau, zu alt für ein Kind gilt? Alles hat Vor- und Nachteile. Bist du erst 20 bei der Geburt, bist du vielen zu jung. Egal wie, man kann es nie allen recht machen. Konzentriert euch nur auf euch und euren Wunsch. Und JA, man(n) und Frau dürfen noch hoffen! Ihr könnt euch übrigens in einer Kinderwunschklinik kostenfrei durchchecken lassen. Ist dann alles in Ordnung, werden sie sicher dennoch eine Behandlung empfehlen, aber die braucht man ja nicht und kann einfach weiter versuchen. Aber zumindest mit dem Wissen, dass wirklich alles bestens ist. Es gibt ja verschiedene Dinge, die eine Empfängnis verhindern können. Auch der Mann wird gecheckt! Alles Liebe und Daumen sind gedrückt!

    Sandra · 21. Juni 2020 um 7:46

    Ich bin jetzt schon 42, werde im Juli 43, und leider immer noch nicht Mutter. Wir haben auch schon 4 ICSI-Behandlungen (letzte 2017) hinter uns, leider ohne Erfolg. 2018 hatte ich dann andere größere OPen. 2019 verging so schnell und außerdem wollte ich mich noch richtig auskurieren. Aber jetzt beschäftigt mich das Thema Kinderwunsch sehr, eigentlich ist es immer im Kopf! Ich bzw. wir sind noch nicht ganz schlüssig, ob wir es doch nochmal mit einer Kinderwunschbehandlung versuchen sollen. So eine Behandlung ist ja mit sehr vielen emotionalen Gefühlen, Ängsten usw. verbunden und ich weiß nicht, ob ich das nochmal durchstehe. Was ratet ihr mir.

      Mamaleben · 2. Juli 2020 um 9:48

      Liebe Sandra,
      wir hatten uns ja auch vor 1,5 Jahren in der Kiwu-Klinik durchchecken lassen, es war alles ok. Bis auf mein Alter… Mein Mann hat sich aber damals GEGEN die Behandlung entschieden und wollte das Schicksal entscheiden lassen. Von den Emotionen mal abgesehen, kostet so eine Behandlung ja auch viel Geld und die Kassen übernehmen es zum Teil ja leider nur bis 40 Jahre. Diese Entscheidung kann euch sicher niemand abnehmen. Besprecht es gemeinsam. Bei mir hat damals nur das Herz gesprochen, bei meinem Mann der Verstand. Egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsche dir/euch auf diesem Weg ganz viel Kraft und das ihr euren Weg findet.

    Sandra · 21. Juni 2020 um 7:57

    Ich kann das alles sehr gut verstehen. Ich bin schon 42, werde bald 43 und leider noch Kinderlos. Das beschäftigt mich auch die ganze Zeit. Wir haben bereits 4 ICSI-BEHANDLUNGEN (2017) hinter uns, leider erfolglos. Jetzt stehen wir vor der Entscheidung es nochmal zu versuchen. Diese Behandlungen sind aber ja auch nicht ohne! Emotional, die Ängste usw. Aber auch der Gedanke kein Kind zu haben frist mich innerlich auf. Muss jetzt aufhören, fang schon wieder das Heulen an.

Magda · 7. Mai 2020 um 19:56

Hall ihr Lieben, hallo Mamaleben!

Ich habe deine Seite schon vor einiger Zeit entdeckt und einiges gelesen – auch die Kommentare hier. Ich bin echt erstaunt und auch erfreut, wie offen hier alle über die individuellen Themen schreiben. Das finde ich schön! Echt tolle Seite!!!
UND natürlich schön zu lesen, dass Mama werden Ü40 nicht so ungewöhnlich und „spät“ ist wie ich manchmal so das Gefühl habe.
Ich bin nun auch schon 40 und habe noch keine Kinder – wünsche mir aber sehnlichst ein Kind. Mein Freund (er ist ein paar Jahre älter als ich und hat auch noch keine Kinder) meint auch schon seit längerem, dass er auch ein Kind mit mir möchte. Bei uns gibt’s nur das Thema, dass er von sich aus nicht sehr aktiv ist (wenn ihr wisst was ich meine) Es ist für mich jedes Monat wieder eine ziemliche Herausforderung, in der Zeit der fruchtbaren Tage gelassen zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass wir erstens entspannt basteln können und zweitens, dass das richtige Timing schon „passieren“ wird.
Ich denke er spürt auch, wie angespannt ich in dieser Zeit bin – das löst auch bei ihm was aus (was natürlich auch nicht wirklich hilfreich ist). Ich suche aktuell für mich einen Weg, bei diesem wichtigen Thema mehr Gelassenheit, Leichtigkeit und Vertrauen zu gewinnen – und Kontrolle loszulassen – damit es einfach passieren kann wenn es so sein soll – ohne Druck und ohne Zwang. Aber wie schaffe ich das?? Wo der Wunsch doch so stark ist und die Angst, dass die Zeit so schnell vergeht und ich auch nicht jünger werde?? Ist manchmal echt zum verzweifeln!

Wünsche allen die schon in freudiger Erwartung sind und allen die dies noch am Plan haben alles erdenklich Gute! 🙂 Magda

    Theresa · 11. Mai 2020 um 2:26

    Danke für deine Geschichte. Ich bin mit 37 das erste Mal durch eine künstliche Befruchtung schwanger geworden, davor haben mein Mann und ich 5 Jahre versucht schwanger zu werden. Die Schwangerschaft war mit vorzeitigen Wehen, verkürztem Muttermund und wochenlangem Liegen verbunden. Dazu kam unser Sohn 7 Wochen zu früh zur Welt. Er war zum Glück gesund und kräftig genug, dass wir in der eigentlichen 35.SSW sozusagen heim durften. Nach 7 Monaten bin ich plötzlich einfach so schwanger geworden, wir haben überhaupt nicht daran gedacht, dass das passieren könnte, einmal wegen unserer Geschichte und weil ich noch stillte. Unser Mädchen kam in der 40. SSW so unterschiedlich kann eine Schwangerschaft sein. Meine großen Lieben. Ich wäre gerne früher Mama geworden, bin glücklich über meine 2 Geschenke. Wir wollten immer noch ein drittes, wobei es bisher nicht mehr sein sollte bin jetzt 41,wir haben noch 4 Eier eingefroren und bringen es nicht übers Herz diese einfach zu verwerfen und dann kommen da diese ganzen Kommentare, ihr habt doch 2 gesunde Kinder und ihr seid doch schon so alt. Warum wollt ihr euer Glück herausfordern? Ich fühle mich nicht alt, klar ich erwische mich dabei, auszurechnen wie alt ich bin, wenn die Kinder 20 etc. sind. Aber niemand hat das Recht einem in sein Leben hereinzureden und trotzdem bleiben diese Kommentare wie eingebrannt. Liebe Grüße

      Mamaleben · 12. Mai 2020 um 14:30

      Diese Kommentare mit „ihr habt doch schon“ finde ich unmöglich. Man weiß selbst, was man hat und das wir dankbar dafür sind. Wenn eine Frau eine Fehlgeburt hatte, gibt es wohl auch nichts Schlimmeres, als zu sagen „du hast doch schon xy Kinder“. Trauer lässt sich genauso wenig an der Anzahl der eigenen Kinder festmachen, wie ein Kinderwunsch. Ich ertappe mich selbst ab und zu dabei zu überlegen, ob ein drittes Kind noch möglich wäre. Und genau wie du, rechne ich auch aus, wie alt ich an Tag X im Leben meiner Kinder sein werde. Und ja, manchmal ist es doof sich das einzugestehen. Aber deswegen machen wir es ja nicht weniger gut und vielleicht genießen wir die Zeit mit unseren Kindern daher sogar intensiver. Niemand hat das Recht zu urteilen. Selbst halbwegs erwachsene Kinder haben kein Recht, ihre Eltern zu verurteilen, wenn die sich noch ein weiteres Kind wünschen. Ich wünsche dir/euch von Herzen, dass ihr eine Entscheidung trefft, die ihr beide mittragen könnt.

        Natalie · 14. Mai 2020 um 17:54

        Hallo zusammen,
        ich bin grad auf dieser Seite gelandet, da ich seit Monaten nichts anderes mache als immer wieder zu lesen und zu lesen. Ich bin 40 und hab bereits eine 21 jährige Tochter. Mein neuer Partner (33) und ich wollen gerne noch Kinder. Jedoch mache ich mir sehr großen Druck. Die ersten ÜZ waren recht entspannt. Dennoch war ich immer enttäuscht wenn es nicht geklappt hatte. Habe auch sehr viel geweint deswegen. Aber ich dachte wirklich, dass es schnell klappen wird. Alleine weil wir monatelang keine Chance ausgelassen hatten. Durch den Druck ist dann meine Periode im Januar ausgeblieben. Hatte schon Angst, dass ich in der Vorphase der Wechseljahre bin. Aber das konnte ich mir nicht vorstellen, da ich noch sehr jung aussehe. Trotzdem blieb dieser Gedanke hartnäckig. Das hatte meine neue Ärztin mir auch so mal vor den Latz geknallt, dass das ja durchaus sein kann. Sie hat mir dann Östrogen Pflaster verschrieben. Danach setzte meine Periode wieder ein. Jedoch ohne mich zu testen. Letztendlich hatte Sie nach zwei Zyklen meine Eierstöcke über Ultraschall angesehen und sagte, dass der rechte noch ein bisschen mehr arbeiten muss aber das wir nur noch ein bisschen üben müssen.Ich hatte bis dato immer einen regelmäßigen Zyklus. Aber seit ich diesen Wunsch habe, ist alles durcheinander. Mein Körper veräppelt mich jeden Monat aufs Neue. Es ist mittlerweile zum verzweifeln. Wir sind nun im 8.ÜZ. Diesen Monat dachte ich es hätte nun endlich geklappt, da ich nmt + 7 war. Jedoch waren die Test negativ. Na ja leider kam dann Emily Erdbeer. Das schlimme ist, dass es mittlerweile sogar so ist, dass ich mit meinem Partner so gar nicht mehr über das Thema spreche. Sogar ihm nicht sage, wenn ich meine Periode bekomme weil ich mich schlecht fühle. Leider kann ich das nie lange verheimlichen, da wir ja regelmäßig miteinander schlafen und ich ihm ja dann sagen muss, dass es derzeit nicht geht. Diesen Monat werde ich zum ersten Mal mit Ovulationstest arbeiten, mal schauen ob damit funktioniert. LG Natalie

        Anne · 5. Juli 2020 um 0:23

        Hallo liebe Natalie!

        Ich hab grad Deinen Beitrag gelesen und hab mich so sehr an mich erinnert gefühlt.
        Ich hab Anfang 2018 begonnen, für das vierte Kind, das wir immer schon haben wollten, zu üben. Da war ich grad 40 und meine Frauenärztin leider nicht sehr ermutigend. Schlechte Eizellqualität etc
        Ich hab mich so irre gemacht! Jeder Zyklus ein Horrortrip, weil ich mich nach dem Baby förmlich verzehrt habe.
        Entgegen der Empfehlung meiner Gyn bin ich dann, als ich nicht nehr schlafen konnte, keine regelmäßigen Blutungen mehr hatte und appetitlos wurde, zur KiWu-Klinik gegangen.
        Dort war ein Arzt, der mit Angstmacherei sein Geld verdient. Dank ihm hab ich gefühlt gar nicht mehr geschlafen.
        Ich war so hibbelig, jeder Tag schrecklich, an dem Ich nicht schwanger war.
        Am Ende hab ich weil ich wusste, dass ich da von allein nicht mehr rauskomme, parallel eine Psychologib und eine ICSI in Angriff genommen. Ich hatte das Gekd für einen Versuch. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn es nicht geklappt hätte.
        Aber es ging gut: von 13 Eizellen 9 befruchtet und zwei perfekt entwickelt. Weil der Arzt so pessimistisch war angesichts meines Alters, hat er mir beide Eizellen eingesetzt. Ich war mit Zwillingen schwanger!
        Beide sind gesund zur Welt gekommen und beglücken mich sehr.
        Das muss nicht Dein Weg sein. Aber mir hat es ab einem bestimmten Punkt geholfen, das Thena in fremde Hände zu geben
        Ich drück Dir alle Daumen!
        Anne

    Mamaleben · 12. Mai 2020 um 14:19

    Hallihallo, vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich muss dir ehrlich sagen, gerade in einer längeren Beziehung, bedeutet ein Kind zu zeugen auch viel Druck. Es gibt halt 2 Tage, an denen es passieren MUSS und das bedeutet für beide Parteien Druck. Für uns war das eine klare Sache. Ich hab gesagt, heute oder morgen passt es und dann los. Hier muss natürlich jedes Paar für sich seinen Weg finden. Ich wünsche euch beiden von Herzen, dass es mit einem Baby noch klappt. Ich weiß wie schwer es ist, die Zuversicht nicht zu verlieren. Aber wenn bei euch beiden alles ok ist und dem „nur“ das Alter im Weg steht, gibt es eine Chance. Falls es klappt, schau gern mal wieder vorbei. Ich drück euch beide Daumen!

Kruse · 26. April 2020 um 14:15

Hallo, ich bin mit 2. Kind mit 40 Wieder Mama geworden. Jetzt bin ich 42 und überlege noch ein Kind zu bekommen.
Kinder sind einerseits schon anstrengend, andererseits ist Mama zu sein auch so wunderschön. Manchmal machen mich aber andere Menschen unsicher. Ich wäre zu alt um noch ein Kind zu bekommen. Stimmt das, stimmt das nicht…hmmm… schwere Entscheidung. Schwanger zu werden wäre wahrscheinlich kein Problem. Hat ja ich endlich bei beiden Kindern sofort funktioniert.Hmmm… schwere Entscheidung. Und die Zeit läuft.

    Mamaleben · 27. April 2020 um 13:00

    Hallihallo! Du hast ja gelesen, ich bin gerade 44 geworden und habe meinen zweiten Sohn bekommen. Und weißt du was? Ab und zu schleicht sich kurz der Gedanke an ein drittes Kind ein 😉 Ehrlich gesagt, finde ich es unerhört, wenn andere Menschen sich anmaßen, zu bestimmen, wann jemand „zu alt“ für ein Kind wäre. Du bist eine erwachsene Frau und es geht nur darum, wie DU dich fühlst. Fühlst du dich fit und bist gesund? Was spricht dagegen? Wir sind doch keine schlechteren Mütter. Vielleicht sind wir sogar gelassener. Alles hat doch seine Vor- und Nachteile. Von Menschen, dir dir so etwas einreden wollen, würde ich mich versuchen, mich etwas fernzuhalten. Nur ihr als Familie müsst entscheiden, ob ihr das Abenteuer Baby mit all seinen Risiken, aber auch wundervollen Momenten, nochmal gemeinsam gehen wollt. Ich habe früher gesagt, mit 40 möchte ich auch kein Kind mehr. Dann kam mein erstes mit 40. Kommt also immer anders als man denkt. Nun habe ich sogar zwei und habe meine „Altersgrenze“ selbst nach oben geschraubt.

    Und ich sehe es wie du. Ja, es ist anstrengend und ich bin erschöpft. Aber es ist eben auch so schön und die Vorstellung, später meine großen Kinder am Tisch zu haben, hoffentlich noch ihre Familien, vielleicht meine Enkel kennen lernen zu dürfen, darauf freue ich mich sehr. Und ich hoffe, dass sich meine Jungs mit dem Kinder bekommen nicht soviel Zeit lassen wie ich. Sonst wird es eng 😉 Alles Liebe und vielleicht ja mal bis bald wieder hier?!

      Yvonne · 7. Mai 2020 um 7:58

      Hallo mamaleben😊

      Ich bin jetzt 39, werde im Oktober 40 und habe schon zwei ganz tolle Jungs im Alter von 17 und 9 Jahren. Seit knapp einem Jahr habe ich einen neuen Lebenspartner, der 14 Jahre jünger ist als ich. Habe mir am Anfang viele Gedanken wegen dem hohen Altersunterschied gemacht. Auch meine Kinderplanung war eigentlich schon abgeschlossen.
      Nun hat mich seit einigen Wochen doch der Gedanke gepackt, mich nochmal auf dieses wunderschöne Abenteuer einzulassen. Für meinen Freund natürlich das schönste Geschenk, das ich ihm machen kann, denn er hat noch keine eigenen Kinder. Wir haben beschlossen, die Pille jetzt abzusetzen und zu üben😜
      Ein wenig Angst macht mir der Gedanke dennoch.
      Aber das war bei meinen zwei anderen Kindern auch so. Mal schauen, was jetzt passiert. Ich werde euch auf dem laufenden halten.
      Liebe Grüße an alle Muttis und die, die es noch werden.

        Alice · 13. Juli 2020 um 19:27

        Hallo Yvonne,

        als ich Deine Zeilen las, dachte ich sehr an mein eigenes Leben. Auch ich habe bereits 2 Kinder (14 und 11) bin aber bereits 45 und seit 1 Jahr mit einem Mann zusammen, der 15 Jahre jünger ist. Mir bereitete der Altersunterschied nie Probleme. Ich habe immer nach dem Bauchgefühl entschieden. Er war eher der Kopfmensch, der sich sagte, das geht doch nicht, ich bin doch 15 Jahre älter als er. Aber irgendwann hat auch sein Herz den Weg zu meinem gefunden und wir sind seit dem unzertrennlich und verliebt wie Teenager und einfach nur überglücklich und können uns ein Leben ohne einander garnicht mehr vorstellen. Gern würden wir nun auch noch ein gemeinsames Kind haben. Ich habe im Oktober die 3-Monats-Spritze abgesetzt und seit dem üben wir fleißig. Leider ein sehr unregelmäßiger und schwacher Zyklus. Da die Uhr bei mir mit 45 tickt überlege ich jetzt, den Weg in eine KiWu Klinik zu gehen, da es anscheinend auf normalen Wege nicht klappt oder mein Hormonhaushalt noch nicht auf dem richtigen Weg ist. Angst, dass irgendwas schief gehen könnte, habe ich keine. Bin von Natur aus ein positiv denkender Mensch, Angst habe ich lediglich davor, dass ich in der KiWu Klinik abgewiesen werde aufgrund meines Alters und wir unseren Traum dadurch vielleicht verabschieden können.
        Freue mich über Eure weitere Entwicklung lesen zu können.
        Liebe Grüße und gaaaaanz viel Glück für Euch und alle anderen hier bei Mamaleben.
        Liebe Grüße

        Alina · 11. September 2020 um 13:03

        Hallo Yvonne mir geht es auch so wie dir. Ich hab auch ein Sohn mit 16 jahren und ich dachte ich will keine Kinder mehr aber jetzt möchte mein Mann ein Kind weil er selber keine Kinder hat, und er ist aber 5 jahre jünger als ich. Ich bin auch hin und her gerissen ob ich das überhaupt machen soll, hab echt Angst dass mein Kind nicht gesund auf die Welt kommt !! Liebe Grüsse Alina

Bergluft · 15. April 2020 um 23:40

Hallo
Ach wie wundervoll diese Seite.
Ich bin jetzt auf diese Seite gestossen, da sich doch tatsächlich wieder ein Kinderwunsch bemerkbar macht.
Mit fast 41! Ich habe zwei wundervolle Kinder Zuhause und ein Engel im Himmel 28 ssw still entbunden. Nach erstem Shock nie wieder, doch wieder der Wunsch.. bin auch promt schwanger geworden, aber leider wieder gegangen.. 2 x wiederholt! Nun haben wir abgeschlossen, aber plötzlich kommt es wieder… den Wunsch..

    Mamaleben · 16. April 2020 um 12:24

    Hallo meine Liebe, deine Verluste tun mir unendlich leid! Ein Kind still zu entbinden, muss eines der schlimmsten Dinge überhaupt sein. Gegen das Einschleichen des Kinderwunsches ist man bzw. Frau wohl nie gefeit, egal welches Alter wir bereits erreicht haben. Aufgrund deiner Vorgeschichten schwingen da sicher viele Ängste und vielleicht auch Risiken mit. Ausgeschlossen ist ein weiteres, gesundes Kind aber sicher nicht. Geht dein Mann denn den Weg bzw. Wunsch mit? Ich kann mir vorstellen, dass so ein Verlust, wir ihr ihn erlitten habt, auch an einem Mann nicht spurlos vorbei geht und seine Frau so leiden zusehen, sicher auch nicht. Egal wie ihr euch entscheidet, ich wünsche dir von Herzen alles Liebe und würde mich freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust! Ganz liebe Grüße aus Hamburg

lilli · 9. April 2020 um 20:35

Hallo Ihr Lieben,

schön Euch gefunden zu haben! Ich bin 44 Jahre alt und habe vor einer Woche erfahren dass ich schwanger bin. Ich habe bereits einen 18 jährigen Sohn und ehrlich gesagt, weiss ich nicht wie seine Reaktion wäre, wenn er über die Situation erführe. Ich bin hin und her gerissen, habe Angst auch wegen diesem Coronvirus, da keine Erfahrungen über Schwangere/Infektion etc. berichtet wurden. Des Weiteren weiss man überhaupt nicht, ob babies infiziert werden könnten im KH und vom Pflegepersonal, und wenn ja, welche sind die Gefahren? Ich überlege abzutreiben, aber nur der Gedanke daran, macht mich traurig. Welchen Rat hättet ihr für so eine ausgewöhnliche Situation?

    Mamaleben · 13. April 2020 um 11:53

    Liebe Lilli, vielen Dank für deine ehrliche Rückmeldung. Es tut mir sehr leid, dass du dich in so einem Zwiespalt befindest. Ich glaube dir, dass du dir Sorgen wegen deines Sohnes machst. Aber bitte denke auch daran, in wenigen Jahren wird er dein Haus vielleicht verlassen und dein Baby wäre noch bei dir. Und auch wenn der Altersunterschied groß ist, wäre dein Sohn vielleicht dennoch ein toller, großer Bruder? Auch, wenn der anfängliche Schock verdaut ist. Natürlich ist das für ein Einzelkind eine Umstellung, aber sie sollte dich nicht davon abhalten, dieses wundervolle Wunder nochmal erleben zu dürfen. Mach dir bitte keine Gedanken zu Corona. Es gibt genug Informationen, dass Säuglinge und Kinder kaum von dem Virus betroffen sind. Ich habe gerade meinen zweiten Sohn zu Welt gebracht, mit 44 Jahren und Mitten in der Corona Krise. Es ist alles machbar!

    Ich wünsche dir, dass du deinem Herzen folgst und dich auf dieses wundervolle Abenteuer nochmal einlässt. Mein kleiner Sohn ist nun 2 Wochen alt und man vergisst einfach, wie winzig sie sind, wie niedlich sie ihre kleinen, zerknautschten Gesichter verziehen können und wie schön es ist, wenn sie zum ersten Mal Mama sagen. Auch wenn sich die Müdigkeit nicht verleumden lässt 😉 Sie ist es wert. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbeischaust und hier vielleicht mitteilen magst, wie du dich entschieden hast. Alles Liebe für dich/euch!! Janin

Teresa · 2. April 2020 um 11:40

Ihr Lieben

Zufällig bin ich auf dieser Seite gelandet und habe all die schönen und ermutigenden Berichte gelesen.
Zwar bin ich (noch) nicht schwanger, aber gehe mit dem Kinderwunsch schon eine Weile.
In wenigen Wochen werde ich 40 und vor allem sind in mir momentan viele Ängste und Zweifel und Bedenken vorherrschend, dass es nicht mehr klappen könnte. Auf natürlichem Wege ist es bei uns leider ausgeschlossen, weshalb wir uns nun an eine Kinderwunschsprechstunde gewandt haben.

In jedem Fall wollte ich mich kurz zu Wort gemeldet haben und euch danken für die Beiträge. Es ist hilfreich zu wissen, dass man nicht allein ist mit dem Wunsch in dem Alter und dass es viele positive Beispiele gibt, wie sich doch das Leben durchsetzt:-)

    Mamaleben · 4. April 2020 um 10:47

    Hallo Teresa,

    solche Rückmeldungen wie deine, ermutigen mich, auch weiterhin Beiträge für ü40 Moms zu schreiben. Es ist wundervoll, dass wir alle hier, anderen Frauen mit ähnlichen Gedanken, ein bißchen Mut machen können. Ich weiß nicht, ob du meinen Beitrag zur Kinderwunschklinik gefunden hattest. Sonst kannst du es einfach in das Suchfeld eingeben. Wir haben uns auch durchchecken lassen, dann aber gegen eine Behandlung entschieden. Ich drücke euch alle Daumen dafür und es würde mich freuen, wenn du wieder vorbei schaust! Alles Liebe, für ein kleines Wunder <3

Barbara · 1. März 2020 um 16:32

Hallo habe euren Beitrag gelesen und bin aktuell in der selben Situation. Bin mit 41 überraschend schwanger geworden und habe dann mit 42 einen gesunden Buben zur Welt gebracht. Die schwangerschaft war unkompliziert und es ging mir super. Wir hatten mit der Familienplanung abgeschlossen da wir ja nicht mehr die jüngsten sind. Nun bin ich 44 geworden und in der 7 ssw. So richtig freuen kann ich mich noch nicht…es war nicht geplant und ich weiß nicht ob ich in meinem Alter mit 2 kleinen Kindern zurechtkomme. Außerdem bleibt ja auch noch die Angst dass das Kind nicht gesund sein könnte. Bin hin und hergerissen…

Petra · 25. Februar 2020 um 9:35

Hallo ihr Lieben.
Auch ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde es wunderbar so viele wunderschöne Geschichten zu lesen.
Ich war bereits vor 3 Jahren das Erste mal schwanger, mit 40! Leider hatte ich in der 13 ssw eine Fehlgeburt. Das machte mir wirklich zu schaffen. Mit meinem Partner lassen wir seitdem alles auf uns langsam zukommen. Wenn es passiert, ist es schön, wenn nicht, soll es eben nicht sein. Nun feierte ich im Januar meinen 43 Geburtstag und gestern hielt ich in meine Hand einen positiven Schwangerschaftstest. Ich bin noch immer sehr aufgeregt, aber auch so sehr vorsichtig. Arzttermin habe ich erst ende nächste Woche, den es ist wirklich noch alles sehr frisch. Ich hoffe so sehr, dass diesmal alles gut geht…. positiv denken und sich freuen ist jetzt angesagt.

    Mamaleben · 25. Februar 2020 um 10:19

    Liebe Petra, dein Verlust tut mir sehr leid! Und gleichzeitig freue ich mich so sehr mit dir, über den aktuellen Test. Ich freue mich auch so sehr, dass so viele wunderbare Frauen mit ihren Geschichten ihren Weg hier unter diesen Beitrag finden und wir gemeinsam, anderen Mut machen können. Ich drücke dir alle Daumen, dass das Baby bei dir bleibt, für eine wundervolle Schwangerschaft und das du dein Wunder dann bald in den Händen halten kannst! Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust! Vielleicht sollte ich den ganzen Blog noch mehr Richtung ü40 Mamas ausrichten 😉 Von Herzen, alles Liebe! Janin

      Petra Goldova · 24. April 2020 um 10:15

      Ich möchte mich mal wieder kurz melden und euch ein Update geben.
      Nun befinde ich mich in der 13 Sww. Bis jetzt ist bei mir alles super verlaufen, dem Baby geht es gut und mir auch.
      Gestern hatte ich ein Nackenfaltenmessung und Blutabnahme Test. Die Nackenfalte sieht gut aus, auch alle Organe und das Baby entwickeln sich sehr gut, dem Alter entsprechend. Leider haben aber meine Blutwerte nicht so gepasst. Mit meinem Alter steigt statistisch gesehen das Risiko eine Trisomie enorm. So auch bei mir. Die Ärztin hat mich zwar beruhigt, aber trotzdem einen Harmony Test empfohlen, wo das Blut abgenommen wird und die DNA des Kindes genau untersucht wird. Dieser Test ist sehr teuer gibt aber eine Gewissheit, was mir/uns wichtig ist. Nun muss ich 10 Tage zittern und hoffen, dass der Test nicht positiv ausfällt. Ich werde euch weiter am laufendem halten. lG aus Wien Petra

        Mamaleben · 24. April 2020 um 10:47

        Liebe Petra, vielen Dank für deine erneute Rückmeldung. Ich freue mich sehr für euch, dass du es schon mal bis hierhin geschafft hast. Die Wahrscheinlichkeit der Trisomie ist wirklich nervig. Auch wir waren bei der Nackenfaltenmessung, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich mich wirklich gegen ein Kind mit Trisomie 21 entscheiden hätte können. Aber die anderen Trisomien sind ja eher die Schlimmeren. Dennoch wünscht man sich natürlich ein gesundes Baby und ich, sowie sicher auch alle anderen hier, drücken euch alle Daumen, dass der Bluttest in Ordnung ist. Dann erfahrt ihr ja auch gleich das Geschlecht glaube ich. Anhand dieses Tests kann man das ja früher erkennen. Oh man, das sie einen ganze 10 Tage warten lassen, finde ich ja fast unmöglich. Alles ist gedrückt für euch! Liebe Grüße aus Hamburg von Janin

          Petra · 6. Mai 2020 um 7:23

          Liebe Jasmin,

          danke für die lieben Worte. Am Montag habe ich mein Harmony Test Resultat erhalten. Es besteht nur ein sehr niedriges Risiko einer Trisomie. Ich bin nun sehr happy und werde jetzt unsere Freude auch mit unsere Familie und Freunden teilen. Nun darf ich die Schwangerschaft endlich genießen. 😉 Freue mich sehr auf das was kommt.

          Mamaleben · 6. Mai 2020 um 12:36

          Das freut mich so sehr für dich! Wie schön…. Alles Liebe und bis bald mal wieder!

        TippTapp · 21. Mai 2020 um 10:36

        Hallo, ich bin 44 und mit meinem zweiten Kind in der 10. Woche schwanger. Das erste wie auch das zweite Kind sind mit Hilfe eines KiWu Zentrums entstanden.
        Bisher verlief alles unproblematisch, bis auf die Übelkeit und Müdigkeit. Das Baby wächst wie es soll und es gibt einen gut sichtbaren Herzschlag.
        Soweit freuen sich alle mit uns und es gab keine doofen Kommentare.
        Wie auch in der ersten Schwangerschaft habe ich auch in dieser die eindeutige Botschaft vom Kind erhalten „Mama, mach Dich bereit!“
        Der Einzige, der sich nicht freut ist mein sonst entspannter Frauenarzt. Aber schon vor der zweiten Schwangerschaft war er mit dem Wunsch nach einem zweiten Kind unglücklich.
        Nun soll ich nächste Woche den Harmony Test machen. Das stresst mich total.

        Viele Grüße!

          Mamaleben · 21. Mai 2020 um 11:32

          Hallihallo und herzlichen Glückwunsch! Wenn du ein ungutes Gefühl bei dem Harmony Test hast, dann lass ihn doch weg. Wenn man Auffälligkeiten wissen möchte, reicht die Nackenfaltenmessung. So hat es jedenfalls mein Frauenarzt erklärt. Bei der Nackenfaltenmessung werden ja auch Marker im Blut bestimmt, aber wohl anders als beim HarmonyTest. Für die Nackenfaltenmessung musste ich auch zu einem anderen Arzt, weil meine das nicht anbietet.

          Ich habe kürzlich einen Beitrag zu meiner Meinung der Pränatal Diagnostik geschrieben.

          Diese ganzen Tests machen ja generell nur Sinn, wenn für euch beide völlig klar ist, welche Konsequenzen ihr ziehen wollt, falls eine Auffälligkeit gegeben ist. Ich hätte mir in meiner zweiten Schwangerschaft keinen Abbruch mehr vorstellen können, selbst wenn es Trisomie 21 gewesen wäre. Wenn du magst, lies gern mal den Beitrag.

          Mir würde es natürlich genauso gehen. Auch ich hätte Angst, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte. Die Angst hätte ich vor 10 Jahren aber auch gehabt. Ihr habt euch bewusst dafür entschieden, es ist ein absolutes Wunschkind wenn ich das richtig verstehe. Vielleicht sprecht ihr beide nochmal über den Test oder andere Möglichkeiten und vielleicht magst du deinen Arzt mal darauf hinweisen, dass seine Äußerungen nicht in Ordnung sind. Alles Liebe für euch!! Und ich drücke alle Daumen, für ein wundervolles Baby!

Anit · 18. Februar 2020 um 19:31

Auch ich finde es beruhigend, wenn ich von anderen Müttern lese, die in späteren Jahren noch ein Kind bekommen. Ich selbst bin 43 und gerade in der 8. Woche, wenn das Kind auf die Welt kommt bin ich 44. Meine beiden Söhne werden zur Geburt 26 und 19 Jahre alt sein. Ich kenne also auch die andere Seite als sehr junge Mutter. Zum ersten Mal wurde ich schwanger mit 17 Jahren und hatte die Schule noch nicht abgeschlossen. Damals hatte ich Angst es den Eltern zu erzählen. Heute habe ich Angst davor es meinen Kindern zu erzählen, weil ich befürchte, dass sie ein weiteres Kind als Bedrohung empfinden (neuer Partner) und ablehnen. Ich war bereits vor 1,5 Jahren schwanger mit eineiigen Zwillingen, die ich in der 11. SSW verloren habe. Mein Kinderwunsch ist mit neuem Partner vor 2 Jahren noch mal aufgeflammt. Ich wurde schnell schwanger und freute mich sehr. Nach der Fehlgeburt war ich traurig, dachte aber dass es wohl nicht sein sollte. Wir probierten dann ca. 1 Jahr lang erfolglos wieder schwanger zu werden. Ich schloss den Gedanken zu dem Zeitpunkt ab, als ich ausrechnete bei der Geburt 44 zu sein. Dies teilte ich meinem Partner mit mit dem Hinweis, sich bitte sterilisieren zu lassen, damit wir das Thema tatsächlich abschließen können – vor allem im Kopf. Im Januar packte mich dann nochmal der Übermut und ein „letztes“ Aufflammen, es noch ein letztes Mal zu versuchen. Was soll ich sagen, es hat sofort gefunkt und ich wusste es vor dem Test. Wir freuen uns sehr, sind aber auch sehr zurückhaltend anderen gegenüber. Mein Partner hat selbst keine Kinder und ist bereits über 50. Ein Kind war sein größter bislang unerfüllter Wunsch. Trotz allem möchte ich die Schwangerschaft so lange möglich für mich/uns behalten, weil ich weiß welche Kommentare zu erwarten sind. Ich wünsche uns späten Müttern, dass alles glatt geht und wir bald unsere gesunden Kinder im Arm halten können.

    Mamaleben · 22. Februar 2020 um 12:40

    Liebe Tina, erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und von Herzen, alles Liebe! Ich hoffe, dass dieses Kind bei euch bleibt und euer Verlust damals, tut mir wahnsinnig leid. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man so etwas übersteht.

    Es macht mich ein wenig traurig, dass du fast Angst hast, deinem Umfeld und deinen Söhnen von eurem Glück zu erzählen. Gerade deine Söhne haben ein Alter, in dem man durchaus Mitgefühl und Verständnis erwarten kann und ich wünsche dir/euch sooo sehr, dass sie sich mit euch freuen können. Sie müssen doch auch mitbekommen haben, wie sehr du damals gelitten hast. So etwas können sie doch nicht nochmal wollen. Jeder, der dich gern hat, wird sich mit dir freuen! Für deinen Mann freut es mich auch sehr, es wird eine aufregende Zeit, mit so wenig Schlaf, wie er sich kaum vorstellen kann ;-D Es freut mich sehr, dass du den Weg hier zu mir gefunden und deine Geschichte mit mir geteilt hast. Es würde mich sehr freuen, wenn du wieder mal reinschaust und mich auf dem Laufenden hältst, wie sich bei euch alles entwickelt. Alles Liebe!

    Karin · 1. April 2020 um 9:57

    Hallo an alle werden Mütter Ü40,

    ich habe Eure Beiträge schon vor ein paar Tagen gelesen und mich entschlossen heute mal selbst etwas zu schreiben.

    Ich bin seit über einer Woche „überfällig“ u d nun erschleichen mich dich immer wieder ernsthaftere Gedanken daran, dass ich wirklich doch noch schwanger geworden bin.

    Ich war bisher in zwei langen Beziehungen, wobei es in der ersten noch kein Thema war (20-25) und danach bis vor drei Jahren in der letzten einfach unpassend. Ich weiß heute, dass ich einfach früher rufe Reissleine hätte ziehen müssen, aber nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer;)

    Nun bin ich seit fast 9 Monaten in einer sehr glücklichen neuen Beziehung. Mein „Mann“ (so nenne ich ihn einfach schon mal, da Hochzeit auf jeden Fall kommt;)) und ich haben beide keine Kinder. Er 45 und ich 43 sind uns unsicher, ob wir welche möchten. Wir können es uns in der Theorie gut vorstellen, jedoch es in die Praxis zu transferieren nicht….: ich persönlich habe die meiste Angst davor, dass es unsere junge Beziehung nicht aushält und ich nachher alleine mit einem Kind bin. Wir sprechen auch offen über alles.

    Nun, da alle körperlichen Anzeichen für ein Kind sprechen liege ich Nacht für Nacht wach und wäge ab.

    Was sagt ihr?

      Mamaleben · 1. April 2020 um 10:07

      Hallo meine Liebe, ich weiß nicht, ob du beide Beiträge von mir gelesen hast oder nur diesen hier? In dem Beitrag ist ja noch der von vor 4 Jahren verlinkt, als ich mit 40 zum ersten Mal Mutter wurde. Mir erging es ähnlich wie dir und ich kann mich leider echt nur immer wiederholen. Wenn man(n) und Frau keine Kinder bekommen, wissen sie natürlich auch nicht was ihnen entgeht und werden vielleicht auch nie das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Wenn ihr es aber zulasst, kann ich euch versprechen, dass ihr mit einem überwältigendem Gefühl belohnt werdet. Ja, es ist anstrengend, aber es gibt wirklich nichts Schöneres. Du denkst ihr liebt euch? Ihr beide werdet euch umschauen, wie selbstverständlich es ist, dass jeder von euch euer Kind mehr lieben wird. Es klingt verrückt, ich weiß. Aber wenn ihr eine intakte und solide Beziehung führt, wird das die Krönung sein. Ich konnte mit Kindern nichts anfangen, wirklich GAR NICHTS und ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich so gerne Mutter sein werde. Wenn dein Kind dich Mama (oder Papa) nennt, seine Arme um dich schlingt. Ihr werdet seine Welt sein und das Gefühl ist berauschend. Ich hoffe, ich kann euch ein bisschen Mut machen, dass ihr es zulassen werdet. Mein zweites Wunder liegt seit Freitag in meinen Armen, ich bin 44 und bereue nichts. Ihr schafft das! Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust und uns auf dem Laufenden hältst. Ich werde mir überlegen, in welcher Form ich für uns ü-40 Moms mal eine bessere Plattform für den Austausch schaffen kann…..

      Engel · 11. Juli 2020 um 9:27

      Hallo ihr Lieben!
      Seit einiger Zeit lese ich hier eure Erfahrungen zum Thema später Kinderwunsch und finde es ganz toll dass ihr sie mit anderen teilt, so dass ich mich entschieden habe euch meine Geschichte zu erzählen.
      Ich bin 44 Jahre und habe bereits einen 13 Jahre alten Sohn. Ich bin mit meinem Mann seit 2003 zusammen und wir haben 2014 geheiratet.
      Unseren 2. Kinderwunsch versuchen wir schon seit 6 Jahren zu erfüllen aber leider hat es bis heute nicht geklappt. Nach einer Bauchspiegelung 2014 wo mir der rechte Eileiter durchgespült, der Blinddarm entfernt wurde und uns mitgeteilt wurde, es sei bei Beiden alles in Ordnung, haben wir es weiter probiert und dann im Januar 2016 eine Kinderwunschbehandlung (IVF) durchführen lassen, was ebenfalls nicht geklappt hat. Die 8 entnommenen Eizellen waren laut Ärztin auf Grund meines Alters (zu dem Zeitpunkt 39 Jahre) aber super.
      Das Jahr 2016 hat es gar nicht gut mit uns gemeint und hat uns dann weiter 3 Todesfälle in der Familie gebracht, wo ich aus psychischen Gründen den Kinderwunsch verabschiedet habe.
      Ich habe dann angefangen mich beruflich zu verändern, indem ich Weiterbildungen absolviert habe. Aber genau wie bei euch lässt mir der Babywunsch keine Ruhe, vor allem da mein Sohn immer wieder äußert, dass es schön wäre ein Geschwisterchen zu haben. Nun bin ich weitere Jahre gealtert, mir geht es psychisch besser und der Wunsch wird wieder stärker. Aber die Angst hinsichtlich meines Alters und die damit verbundenen Risiken, sowie der Gedanke, warum sollte es jetzt nach so langer Zeit klappen, sind ständig präsent.
      Ich wünsche euch allen von Herzen, dass sich euer Wunsch erfüllt!!!
      Es ist so schwer den Verstand über das Herz zu stellen!
      Ganz liebe Grüße!

        Mamaleben · 11. Juli 2020 um 9:32

        Hallo meine Liebe und ganz lieben Dank, dass du dich überwunden hast, deine Geschichte hier zu teilen. Es ist so toll, immer wieder von euch zu lesen, wie euch die Zeilen der anderen Frauen Mut machen oder zumindest etwas helfen. Das euer Weg bisher so schwierig war, tut mir sehr leid. Ich weiß was du meinst mit dem Altern. Ich bin ja inzwischen 44 und auch wenn ich wahnsinnig dankbar für mein zweites, kleines Wunder bin, schleicht sich ab und zu der Gedanken an ein drittes Kind ein. Wir haben ab und zu gewitzelt und ich denke, wir sind damit durch. Aber wäre ich nur wenige Jahre jünger, in derselben Situation, würden wir es wohl versuchen wollen. Aktuell frage ich mich aber auch, ob ich mit 45 wirklich noch eines möchte (FALLS es überhaupt klappen würde….). Ich wünsche dir von Herzen, dass entweder eine Überraschung folgt oder du deinen Frieden mit der aktuellen Situation machen kannst. <3 Liebe Grüße, Janin

    Claudia · 23. Mai 2020 um 11:51

    Ich bin hier auch zufällig auf die Seite gestoßen und sooo dankbar dafür. Der Beitrag von Anit hat mich gefreut. Ich bin noch 40 und mein Mann ist 56. Wir haben einen wunderbaren 7-jährigen Sohn und seit 5 Jahren wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein 2. Kind. Mein Mann ist leider nicht ganz meiner Meinung. Unsere Alltagssituation und finanzielle Situation lässt (seiner Meinung nach) kein weiteres Kind zu. Außerdem hat er bereits einen 24-jährigen Sohn aus 1.Ehe und hat Angst mich mit 2 Kindern alleine zu lassen. Ich denke, ich schaffe alles und er soll mehr Vertrauen… Er kennt meinen unheimlich großen Wunsch. Wir verhüten seit der Geburt nicht – es hätte also bereits passieren können, es war wohl aber noch nicht der richtige Zeitpunkt dabei. Auch haben wir nicht all zu oft Sex und mein Mann hat durch Tabletteinnahme ein kleines Problem mit der Potenz, das macht es etwas schwieriger, aber ich bin immer noch hoffnungsvoll und habe mir u.a. bereits spirituelle Hilfe geholt. Ich glaube auch fest daran, dass noch ein Kind kommt und dann am nächsten Tag kommt der Zweifel wieder. Aber so richtig abschließen kann und will ich mit dem Gedanke nicht! Mein Frauenarzt war vor 3 Jahren unheimlich unfreundlich und hat mir gesagt, wenn dann jetzt! und hat den Druck noch vergrößert. Ich finde das unmöglich – man könnte doch als Arzt mitteilen, was die Folgen sein können aber ohne Wertung – schließlich ist es immer meine eigene Entscheidung! Und wenn es schief geht, muss ich es aushalten und nicht er. Ich suche noch nache einem verständnisvollen Frauenarzt.
    Auf Meinungen von anderen (unter anderem meine 96-jährige Oma) höre ich nicht. Wenn ich ein Kind möchte dann ist das so und ich stehe absolut dazu! Ob es schwieriger ist als mit 33 kann ich erst sagen wenn ich es erlebe. Und die Erfahrungen von anderen sind deren Erfahrungen nicht meine! Außerdem bin ich davon überzeugt, dass die Meisten nicht tolerant genug sind, leider durfte ich das oft genug erleben. Wenn es nicht in deren Leben/Gefühl/Erfahrung oder auch Gewohnte passt, dann ist es nichts!

    Lasst Euch um Gottes Willen kein schlechtes Gewissen machen und steht zu Eurer Liebe – was gibt es denn schöneres als seine Liebe weiterzzugeben??? Ich macht doch ganz tolle Menschen aus Euren Kindern! Die Welt braucht liebende Seelen – und da hat keiner das Recht irgendeine Jahreszahl zu nennen!

    Ganz ganz lieben Dank für diese tolle Seite und ich sende Euch allen unendlich viel Liebe und Glück für Eure Zukunft.

Claudia · 17. Februar 2020 um 12:19

Hallo durch zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und blieb bei der wunderschönen Erzählungen hängen.
Eigentlich bin ich schon Mama von 4 wunderbaren Kindern und von einem süßen Enkelkind.
Vor einer Woche fiel mir auf das ich schon 12 Tage überfällig war und dachte eher an die Wechseljahre da ich im Sommer 45 Jahre werde.
Eine Freundin sagte als sie mitbekommen hat das ich etwas nervös bin doch einen test zu machen.
Also sind wir dann ins Auto und in eine Apotheke gefahren die Sonntags geöffnet hat
Zu Hause angekommen hab ich den test gemacht und es dauerte nur eine Sekunde und er zeigte positiv an, in mir stieg Angst hoch da ich erstens nicht die jüngste bin und auch gesundheitlich nicht gerade gut da stehe.
Zum Glück habe ich gleich montags einen Termin beim Frauenarzt bekommen und der gab aber grünes Licht erst ab dem Zeitpunkt konnte ich mich darüber freuen.
Sicher habe ich noch Angst das etwas schief laufen kann und das jeden Tag.
Aber meine Kinder und mein Partner unterstützen mich in jeder Lage und ich sage da es auf normalen Weg noch geklappt hat wird es seinen Grund haben im Leben das sich neues Leben ankündigt.

Alles Liebe und allen viel Glück und vor allem Gesundheit für jeden Lebensweg

    Mamaleben · 17. Februar 2020 um 15:48

    Liebe Claudia, das ist ja eine wundervolle Geschichte! Herzlichen Glückwunsch dazu und vielen Dank für deine nette Rückmeldung zu meinem Beitrag! Toll, dass ihr euch nun freuen könnt. Ich denke auch oft, wie toll es wohl wäre, jetzt schon ein erwachsenes Kind zu haben und trotzdem einen Zwerg. Aber Ersteres ist mir halt verwehrt geblieben. Ich drücke dir alle Daumen, dass du ein gesundes Baby austragen kannst. Deine Ängste verstehe ich natürlich vollkommen. Aber es hat sich entschieden und euch ausgesucht, das hat sicher etwas zu bedeuten <3 Ich freue mich sehr, dass du den Weg hierher gefunden hast und würde mich freuen, wenn du mal wieder vorbeischaust. Es ist toll zu wissen, dass ich nicht die einzige "old mom" da draußen bin 😉 Alles Liebe auch für euch!

Lara · 16. Februar 2020 um 23:03

Lieben Dank für deinen schönen Text. Nachdem es hieß, dass ich nicht schwanger werden kann, 2 Fehlgeburten im Laufe der Jahre folgten, wollen wir es nun doch noch einmal wagen. In Kürze werde ich 41. Das Alter ist ein Thema für mich, allerdings habe ich auch jetzt erst das Gefühl wirklich angekommen zu sein und auch alle beruflichen Ziele erreicht zu haben.

    Mamaleben · 17. Februar 2020 um 10:09

    Liebe Lara, ich freue mich immer über so tolle Rückmeldungen von euch, dass ich euch ein wenig Mut machen konnte. Ich wünsche dir/euch alles erdenklich Gute und drücke alle Daumen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht! Mach dir keinen Kopf wegen deines Alters. Sofern du/ihr gesund seid und körperlich nichts dagegen spricht, vielleicht klappt es ja. Ich wünsche es dir sehr! Toll, dass du den Weg hierher gefunden hast und vielleicht schaust du ja mal wieder rein und hältst mich auf dem Laufenden. Liebe Grüße, Janin

Tini · 28. Januar 2020 um 20:43

Hallo Mamaleben, du gibst mir mit deinem Bericht Mut zum zweiten Kind.

Hab mein Mann spät kennen gelernt und irgendwie ging alles sehr schnell. Uns war klar wir gehören zusammen und wir wollen ein Kind zusammen obwohl er mir seine Ex eins hat.
Bin schnell schwanger geworden und es auch wieder verloren. Das war für uns die Hölle gewesen als der Arzt sagte er hört keine Herztöne mehr😢
Wir haben es noch mal versucht und es hat geklappt. Nur ich hatte jeden Tag Angst gehabt das Baby wieder zu verlieren. Jede zweite Woche zum Arzt und Panik geschoben. Die Angst blieb bis zur Geburt. Normale Geburt war geplant, Kind lag super aber nach zig Stunden später musste ich doch einen Kaiserschnitt machen lassen.
Ich war 40 Jahre und ein Monat alt als unsere Tochter zur Welt kam und ich konnte mein Glück kaum glauben.

Nun würden wir gerne ein zweites haben.
Bin jetzt 42 1/2 und habe Angst zu alt zu sein.

    Mamaleben · 29. Januar 2020 um 13:12

    Liebe Christine, viele Dank, dass du deine Geschichte hier mit uns teilst. Euer Verlust tut mir sehr leid! Immer wieder lese ich, wie viele Frauen ihr Baby verloren haben und jedes Mal tut es mir so unendlich leid. Umso mehr freue ich mich, dass euer Wunsch noch in Erfüllung gegangen ist. Genau wie du, war ich ebenfalls 40 Jahre und 1 Monat beim zweiten Kind und natürlich habe ich überlegt, wo ich die Grenze ziehe für ein Zweites. Es hat fast 1,5 Jahre gedauert, bis ich tatsächlich nochmal schwanger wurde. Ja, die Wahrscheinlichkeit sinkt nun mal mit unserem Alter, aber unmöglich ist es nicht. Ob du dich zu alt für ein zweites Kind fühlst, kann dir niemand anderes sagen. Wenn du dich aber gut fühlst, warum nicht. Vielleicht versucht ihr es ein Jahr und dann ziehst du nochmal einen Zwischenstand? Ich denke, irgendwann macht es im Kopf klick und dann mag man bzw. Frau vielleicht wirklich kein Baby mehr haben wollen. Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir/euch alles erdenklich Gute für euren Weg und ich freue mich, dass du hierher gefunden hast. Vielleicht schaust du ja mal wieder vorbei. Alles Liebe, Janin

Nicole · 27. Januar 2020 um 2:52

Seit Juni 2019 habe ich die Mirena raus..
Mein Mann sprach von mix anderes als das wir beide noch gemeinsame Kinder bekommen sollten..ich brauchte länger als er es mir real vorzustellen…der Wunsch war da…hatte ich doch endlich mein sicheren Hafen gefunden..mein Glück..den Mann für den ich mein Lediges dasein an den Nagel hängte..

Unser Alltag bringt viele Sorgen und Stress mit,so das wir nicht grad einen Weltrekord aufstellen in üben..
Seit aber nun der Weg frei ist, ist bei sechs die Vorstellung nicht mehr nur schön ..sondern mit Ängsten begleitet wann es endlich klappt..

Ich bete so sehr das wir dies Jahr die glückliche Nachricht bekommen…

    Mamaleben · 27. Januar 2020 um 9:42

    Ein Kind zu zeugen, ist immer nicht immer nur ein „Spaß-Akt“, da kann man ruhig auch einfach mal ehrlich sein. Gerade, wenn man es schon länger versucht, gibt es halt nur 2 Tage Zeitfenster. Ich kann dir zur Unterstützung Ovulationstests empfehlen. Manchmal liegt der Eisprung tatsächlich auf einem ganz anderen Tag, als zB eine App voraussagt. Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass du bald den positiven Test in Händen hältst und vielleicht schaust du dann ja mal wieder hier oder auf meinem Insta-Kanal vorbei. Alles Liebe für euch und vielen Dank für deine Rückmeldung!

      Monika Ahrends · 9. März 2020 um 19:47

      Hallo ihr Lieben… durch Zufall bin ich auf diese Seite gekommen. Ich bin 42 Jahre mein großer Sohn ist 19 die große Tochter 16 mein kleiner Sohn 10. Mit meinem neuen Partner habe ich mich sehr gefreut nochmal das Gefühl zu bekommen ein Kind zu bekommen. Obwohl mein Partner nicht gerade vor Begeisterung tobte und das Thema Abbruch im Raum stand…habe ich mich für das Kind entschieden. Mein Mann fand den Zeitpunkt der Schwangerschaft damals zu früh. Doch ich bin sehr froh darüber. Die kleine Luisa ist jetzt zwei geworden und eine große Bereicherung in meinem Leben. Denn ich hätte es jetzt bereut. Mittlerweile bin ich 42 die biologische Uhr tickt…und es klingt jetzt echt verrückt, aber das ich mit meinem neuen Partner zusammen lebe, hätte ich mir sehr gerne noch ein Kind gewünscht. Es klappt nicht mehr. Obwohl ich genau weiß wann der Eisprung ist und auch der LH Wert steigt…ist die Anzahl der zu befruchteten Eier verbraucht. So sagte es mir meine Frauenärtztin. Man hofft noch aber jedes Mal wenn die Regel dann Eintritt, ist man wieder total depi.

        Mamaleben · 10. März 2020 um 8:25

        Hallo Monika, schön, dass du den Weg hierher gefunden hast und herzlichen Glückwunsch zu deiner kleinen Maus! Wenn dich das Thema wirklich noch sehr beschäftigt, kann ich dir nur raten, dich einmal kostenfrei in einer Kinderwunschklinik durchchecken zu lassen. Ich wusste auch nicht, dass der Grundcheck, kostenfrei ist.

        Gerade in Bezug auf die vorhandenen Eier, schadet eine zweite Meinung sicher nicht. Sollte dem dann wirklich so sein, wisst ihr, woran ihr seid. Alternativ kannst du es auch einfach laufen lassen und gleichzeitig versuchen, langsam damit abzuschließen. Schleicht sich doch noch ein kleines Wunder ein, wird die Überraschung da sein. Und falls nicht, ist die Enttäuschung vielleicht nicht mehr ganz so groß. Egal wie du dich entscheidest, alles Liebe für den Weg!

Foxy · 25. Januar 2020 um 0:05

Alles Gute für dich, deine Story ist echt wunderbar!! Und ja: sie macht Mut!! Danke dafür!

    Mamaleben · 25. Januar 2020 um 10:44

    Ich freue mich so sehr darüber! Ganz lieben Dank!

Foxy · 24. Januar 2020 um 23:57

Wie vielen geht es noch so? Ich werde nächste Woche 43 und habe gerade mal wieder meine Periode bekommen… wieder nichts. Mein erstes Kind kam 2 Tage vor meinem 40. Ungeplant und das schönste Geschenk meines Lebens. Irgendwann schlich sich die Idee einer Nr. 2 in mein Leben und wir fingen an zu basteln. Gleich beim 1. mal positiver Test, ich dachte ich Fall um, aber nur 3 Tage später hatte ich doch meine Periode. Na gut, macht nichts, dachte ich, wenigstens funktioniert es! Aber dann… nichts nichts nichts. Bis ich auf einmal 1 gutes Jahr später im Juli auf einmal doch schwanger wurde. Leider nur 9. Wochen lang, ich war so unfassbar traurig. Danach hatte ich ewig Probleme mit einer großen Zyste am Eierstock und Zyklusdurcheinander. Habe ein Vierteljahr rumgemeiert damit, jetzt hat es sich endlich wieder eingerenkt, aber wie gesagt, wieder nichts. Immer wieder frage ich mich: Bin ich zu alt? Sind einfach nicht mehr „genug“ Hormone da? Kam daher auch die fehlgeburt und das Hormon Chaos danach?
Warum kann ich nicht einfach davon ablassen und dankbar für mein eines gesundes Kind sein?
Diese Fragen quälen mich so und ich finde keine Antwort. Kinderwunsch Behandlung kommt für mich nicht in Betracht, wenigstens das steht fest. Der Witz ist, wenn ich sicher wüsste, es wird einfach nichts mehr, wäre ich superglücklich mit meiner kleinen Familie. Aber so?

    Mamaleben · 25. Januar 2020 um 10:44

    Meine Liebe, ich danke dir sehr für das Teilen deiner Geschichte mit uns! Dein Verlust bzw. das Sternenkind tut mir wahnsinnig leid. In deinem letzten Satz finde ich mich auch wieder. Hätte ich fest gewusst, das wird nichts mehr, hätte ich mich komplett lösen können. Aber diese minimale Chance ließ mich nicht so richtig abschließen. Ich denke, das ist auch ein Prozess, der einige Zeit dauert. Ich hatte mir das letzte Jahr für den langsamen Abschluss gegeben. Wenn man sich langsam damit abfindet, auf anderes konzentriert und sich selbst den Druck nimmt, ist der Abschied vielleicht, gaaaanz langsam möglich. Aber es gibt genug Geschichten, in denen Frauen auch mit Mitte 40 noch Kinder bekommen. Ich wünsche dir alles Liebe, egal welcher Weg es werden wird. Ich freue mich, dass du hier gelandet bist und vielleicht darf ich ja eines Tages nochmal von dir lesen, egal mit welcher Geschichte <3 Liebe Grüße, Janin

Evelyn · 19. Januar 2020 um 13:24

Wow, das freut mich riesig für euch und macht so viel Mut!ich hoffe es geht euch noch immer blendend und alle sind wohlauf. 🙂 Mein Mann und ich versuchen nun auch schon seit 4 Jahren schwanger zu werden. Inzwischen bin ich 39 und meine Gedanken werden natürlich auch nicht positiver. Geschichten wie deine geben mir aber so viel Hoffnung! Wir sind im Moment in der Kinderwunschklinik in Wien in Behandlung und fühlen uns dort das erste mal auch gut aufgehoben. Ich hoffe so sehr, dass sich unser Wunsch bald erfüllt. Danke dir fürs Teilen deiner Geschichte! 🙂

Evelyn

Carina · 9. Januar 2020 um 16:22

Hallo Mamaleben,
zufällig bin ich auf deinen Blog gestoßen…und freue mich, deine Geschichte und von den anderen Geschichten zu lesen.
Unser Sohn wurde vor 3 Jahren geboren. Ich war gerade noch U40. Der Weg dorthin war steinig mit viel Hilfe und 2 Sternenkindern. Unser Sohn ist also das gewünschteste Wunschkind was wir uns je vorstellen konnten…ein 2. Wunder wäre nun auch wunderbar. Die Berichte machen auf jeden Fall Mut für Nr. 2 :).

    Mamaleben · 9. Januar 2020 um 17:47

    Vielen Dank für deine wunderbare Rückmeldung! Das euer Weg hart war, tut mir sehr leid, vor allem der Verlust. Ich kann nur ahnen, wie schlimm so etwas sein muss und bin wirklich dankbar, dass mir das erspart blieb. Schön, dass ihr euer Wunder am Ende im Arm halten durftet! Und es ist toll, dass ich anderen Frauen etwas Mut machen kann. Manchmal lieb äugel ich sogar mit Nr. 3, aber ich denke, dass ich das Schicksal nicht herausfordern möchte. hmm Alles Liebe für euch und toll, dass du den Weg hierher gefunden hast! Liebe Grüße, Janin

Annika76 · 7. Dezember 2019 um 16:48

Hallo liebe Mamas, und die, die es noch werden wollen… ich möchte kurz allen Hoffnung machen: Glaubt bloß keiner Statistik! Ich bekam mein erstes Kind mit 24, nachdem wir quasi aufgegeben hatten kam Nr. 2 als ich 39 Jahre alt war! Wer weiß…evtl. folgt ja noch eine Nr. 3 … das Leben spielt, wie es spielt. Keine Statistiken, keine Prognosen, einfach LEBEN! Und das ist bei jeder anders – egal wie, genießt es!

Maren · 28. September 2019 um 5:26

Alles, alles Gute!
Wir hatten es fünf Jahre erfolglos versucht, z. T auch mit medizinischer Hilfe. Dann, als niemand mehr damit rechnete, wurde ich spontan schwanger und das Kind blieb! Eine Woche vor meinem 45 Geburtstag kam meine Tochter zur Welt. Wir waren überglücklich! Und weil ja ‚sowieso nichts passiert‘ haben wir es weiter drauf ankommen lassen. Mit 47 habe ich dann meinen Sohn entbunden. Jetzt sind sie 1 und 3 Jahre alt. Bisher habe ich erst einmal einen abschätzigen Kommentar zu meinem späten Glück zu hören bekommen. Na und? Hat halt sehr lange gedauert, bis ich den Richtigen gefunden hatte.
Es wäre ganz interessant zu wissen, wie häufig ‚späte‘ Schwangerschaften vor der Pille, also in den 60ern und davor waren. Sicher nicht als Erstschwangerschaften, aber dennoch.
Genieß die Zeit!

    Mamaleben · 28. September 2019 um 8:47

    Liebe Maren, vielen Dank fürs Teilen deiner wundervollen Geschichte! 5 Jahre Hoffen, Bangen und wahrscheinlich viel Traurigkeit und dann so ein unverhofftes Wunder, welches nochmal nachgelegt wird. Toll 🙂 Manchmal kommt mir ja der verrückte Gedanke, ob ich wir die 3 vielleicht doch noch voll kriegen, aber dann denke ich wieder, „bleib mal auf dem Teppich, irgendwann ist auch gut“. Und ich habe auch etwas Angst, das Glück um ein gesundes Kind, herauszufordern. Nun heißt es erstmal, Nr. 2 gesund raus bringen ;-D

    Du hast Recht, wäre interessant zu wissen. Ich freue mich, dass du hier gelandet bist und wünsche dir alles Liebe mit deinen Zwergen! Vielleicht lesen wir uns ja nochmal. Liebe Grüße, Janin

Janette Fahlpahl · 25. September 2019 um 8:56

Hallo, ich freue mich für Dich und wünsche Dir alles alles Gute, Dir und dem Bauchzwerg. Ich bin mit 43 das erste mal Mama geworden, ich kann Deine Gefühle gut verstehen. Mein Sohn ist jetzt 5 und ich bin so unendlich dankbar für mein „spätes“ Glück. Der kleine Mann ist auf natürliche Weise entstanden, nachdem bei bei eine Schilddrüsenunterfunktion erkannt und behandelt wurde. Liebe Grüße von der Ostsee, Janette

    Mamaleben · 25. September 2019 um 9:04

    Wow, das ist ja auch eine tolle Geschichte! Vielen Dank fürs Teilhaben lassen und für deine netten Worte! Es ist schön zu wissen, dass man nicht allein ist „in dem Alter“. Etwas komisch ist es beizeiten ja schon, wenn man neben den jungen Mädchen zB in der Kita sitzt. Liebe Grüße zurück!

      Nana · 26. Juni 2020 um 20:48

      Hallo Mamaleben,
      durch Zufall bin ich auf deine Seite gestoßen und dankbar zulesen das es ganz vielen Frauen so geht und doch soviele über 40. sind.
      Das macht mir sehr viel Mut, denn ich bin 41 Jahre und habe schon eine wundervolle 20 jährige Tochter. Die übrigens sehr glücklich wäre wenn sie noch ein Geschwisterchen bekommen würde!!! Eigentlich hatte ich mit dem Kinderwunsch schon abgeschlossen, bis ich meinen Mann (31 Jahre) vor 5 Jahren kennengelernt habe und auf einmal der Kinderwunsch wieder eine Rolle spielte! Nachdem wir uns dann entschlossen habe es nochmal zu probieren und es dann nach über einem Jahr nicht geklappt hat, habe ich mich mal beim Frauenarzt untersuchen lassen und sie meinte es ist alles okay…Dann vor 2 Jahren habe ich einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten dürfen und das eine Woche vor unserer Hochzeit, (Glück pur) leider sollte es nicht sein und ich verlor es schon gleich in der 5.Woche. Seit dem passiert gar nichts und dann kommen immer wieder diese Zweifel auf, ob es überhaupt nochmal klappt oder man vielleicht doch zu alt ist. Aber wenn ich diese Beiträge hier alle lese, weiß ich das ich nicht alleine bin und gebe die Hoffnung nicht auf. Ich wünsche allen werdenen Mamis alles Gute und eine schöne Schwangerschaft und die auch wie ich noch den Wunsch haben, ganz viel Glück!
      Ganz liebe Grüße Nana

        Mamaleben · 2. Juli 2020 um 9:36

        Hallo Nana, vielen Dank für deine Geschichte! Es freut mich total zu lesen, dass deine Tochter sich über ein Geschwisterchen freuen würde. Die Skepsis der älteren Kinder haben wir hier ja schon öfter gelesen. Es ist sicher auch toll, schon ein „großes“ Kind zu haben. Der Verlust und dann noch so kurz vor eurer Hochzeit, tut mir sehr leid und wird eure Hochzeit wohl ein Leben lang begleiten. Die Chancen in unserem Alter, stehen statistisch ja leider nicht mehr so gut. Aber sofern bei dir/euch alles ok ist, gibt es eine Chance. Wie sicher einige Geschichten hier auch zeigen. Vielleicht lasst ihr es einfach laufen. Ich wünsche dir/euch von Herzen alles Liebe und das euer Wunsch in Erfüllung geht… <3

    Stefanie · 18. November 2019 um 10:53

    Hallo Mamaleben, danke für deinen Beitrag!
    Ich bin mit 43 erstmals Mama geworden, ich hatte innerlich schon Abschied genommen von meinem Kinderwunsch… nach über 15 Jahren war er irgendwie in den Hintergrund gerückt, denn ich stand der invasiven Kinderwunschbehandlung immer kritisch gegenüber. Mein Mann war es, der zunehmend unter unserer Kinderlosigkeit gelitten hat und so habe ich ihm zuliebe alle Bedenken beiseite geschoben und mich auf einen Versuch eingelassen, das volle Programm. Im Wissen um die Statistik mit grosser Skepsis. Getragen durch den unbedingten Optimismus meines Mannes, wurde ich dann tatsächlich schwanger mit 42 und bin unendlich dankbar für unsere wunderbare kleine Tochter. Im Nachhinein bedauere ich, nicht den Mut gehabt zu haben diesen Weg Jahre früher gegangen zu sein. Doch wer weiß, ob es dann so problemlos funktioniert hätte. Alles hat seine Zeit. So stehen wir nun vor der Überlegung, ob es noch ein Geschwisterchen geben kann und wir das Schicksal noch ein weiteres Mal herausfordern. Noch ist es nicht entschieden, und ich gebe ehrlich zu, im Moment bin ich mit unserem kleinen Wirbelwind gut ausgelastet.
    Liebe Grüße, Steffi

      Mamaleben · 19. November 2019 um 11:28

      Liebe Steffi, vielen Dank für deine tolle und ehrliche Rückmeldung! Und herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Wirbelwind 😉 Ich weiß was du meinst, es nochmal zu überlegen, da Schicksal erneut herauszufordern. Nicht so leicht, diese Entscheidungen. Toll, dass dein Mann diesen Weg so klasse mitgeht und so optimistisch war. Ich glaube, dass ist viel wert! Alles Liebe für euch und immer wieder toll zu lesen, dass ich nicht allein bin mit meinem „Alter“ 🙂

        Sandra · 21. November 2019 um 20:10

        Ich freue mich sehr für dich! Ich habe dazumal deinen Beitrag Abschied vom Kinderwunsch gelesen und ich fand das so traurig und es ist einfach nur toll von diesem Wunder zu lesen. Alles Gute für euch!!

          Barbara · 1. März 2020 um 9:52

          Hallo habe euren Beitrag gelesen und bin aktuell in der selben Situation. Bin mit 41 überraschend schwanger geworden und habe dann mit 42 einen gesunden Buben zur Welt gebracht. Die schwangerschaft war unkompliziert und es ging mir super. Wir hatten mit der Familienplanung abgeschlossen da wir ja nicht mehr die jüngsten sind. Nun bin ich 44 geworden und in der 7 ssw. So richtig freuen kann ich mich noch nicht…es war nicht geplant und ich weiß nicht ob ich in meinem Alter mit 2 kleinen Kindern zurechtkomme. Außerdem bleibt ja auch noch die Angst dass das Kind nicht gesund sein könnte. Bin hin und hergerissen…

          Mamaleben · 2. März 2020 um 11:27

          Hallo Barbara, schon wieder so eine tolle Rückmeldung zu diesem Beitrag. Ich danke euch so sehr, für das Teilen eurer privaten Geschichten!

          Ich weiß, es ist früh mit ssw7, aber ich möchte dir trotzdem gratulieren und hoffe sehr, dass alles gut geht. Mach dich bitte nicht verrückt! Aber das du noch verhalte bist, verstehe ich gut. Es kann einfach noch viel passieren. Aber wenn du diesbezüglich keine Vorgeschichte hast, stehen die Chancen doch sehr gut, dass das Baby bei dir bleibt und gesund zur Welt kommt. Wenn ich richtig rechne, müsste dein Sohn ja um die Geburt herum, auch an die 4 Jahre alt sein? So wie meiner und ich finde, dass ist ein tolles Alter. „Zwei unter zwei“ stell ich mir zB wahnsinnig schwer vor, aber so wirst du dem ganz sicher gewachsen sein! Mit 4 verstehen die Geschwister schon soviel und können auch eine Hilfe sein. Vor den künftigen Nächten graut es mir natürlich, aber das wird schon alles zu wuppen sein.

          Wenn die nächsten Termine bei dir überstanden sind und du grünes Licht bekommst, erlaube dir, dich zu freuen. Ich verstehe gut, der „Schock“ sitzt irgendwie tief. Obwohl ich in 4 Wochen ET habe, kommt mir immer noch alles unwirklich vor. Aber ich glaube, wenn wir dieses kleine Bündel in den Armen halten, wird sich alles finden. Von Herzen, alles Liebe für dich und ich freue mich, wenn du mal wieder reinschaust!

          Ich merke, ich muss irgendeine Art der Austausch-Möglichkeit für ü40 Mütter schaffen…… Liebe Grüße, Janin

    Sandra · 2. April 2020 um 22:47

    Hallo liebe Janin,
    ich drücke dir erstmal die Daumen für deinen ET.
    Und es wäre wirklich schön, für Mütter Ü40 eine Austauschmöglichkeit zu schaffen.
    Ich habe bereits vier Kinder. Mein Jüngster ist fast 3, Ich habe ihn mit 42 Jahren bekommen. Mein Mann wollte ihn eigentlich nicht und hat nur mir zuliebe zugestimmt.
    Nun bin ich trotz Verhütung schwanger geworden. Bin in der 8.SSW mit 44 Jahren. Mein Mann möchte den Abbruch, ich nicht. War schon 4 Tage nach positivem Test in der Klinik, hatte einen Termin für einen medikamentösen Abbruch, bin dann total aufgelöst wieder raus. Ich kann das einfach nicht, wenn ich daran denke, wie wundervoll meine Kinder sind. Letzte Woche sah man das Herz schlagen, gehe jetzt in 2 Wochen wieder hin. Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Fehlgeburt wird, ist ja recht groß. Ich wäre okay damit. Bin hin und hergerissen zwischen dem Leben in mir und meinem verzweifelten Mann (fast 50).
    Ich freue mich, eure positiven Geschichten zu lesen. Und hoffe, dass meine auch irgendwie positiv endet.
    Liebe Grüße an alle,
    Sandra

      Mamaleben · 4. April 2020 um 10:52

      Erstmal danke ich dir für deine Ehrlichkeit und das Teilen deiner Geschichte. Es klingt, als wärst du eine Vollblut-Mom und ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass du mit einem Abbruch leben und deinem Mann, verzeihen könntest. Das ist so ein gravierender Einschnitt. Natürlich haben die Männer Mitspracherecht, aber wenn man nicht gemeinsam hinter einer Entscheidung steht..puh. Ich kann dir nur sagen, höre auf dein Herz und ich glaube, das hat bereits entschieden! Und weißt du was. Ich bin ja auch gerade 44 geworden und eigentlich hätte ich Lust auf ein drittes Kind…. aber das bewusst anzugehen, macht auch mir Angst in meinem Alter. Zumal unser Baby ja gerade erst (eine Woche zu früh, am 27.3.) zur Welt gekommen ist. Gesund! Ja, es schwingt in unserem Alter immer mit, ob das Baby gesund ist. Aber wenn du bisher keine Auffälligkeiten bei deinen SChwangerschaften hattest… hör in dich rein und entscheide für dich. DU musst nachher mit der Entscheidung leben. Vielleicht nimmst du deinen Mann mal mit, damit er das Herzchen hört? Oder fragst ihn, wovor er genau Angst hat? Natürlich ist es doof zu wissen, wie alt wir Eltern sein werden bei Einschulung und Co. Und leichter wird das Leben mit Babys auch nicht gerade. Ich hoffe so sehr, ihr findet eine Lösung, die für euch beide ok ist. Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust und ich werde mir überlegen, wie ich eine Plattform für uns schaffen kann… von Herzen, alles Liebe! Janin

        Sandra · 8. April 2020 um 7:57

        Liebe Janin,
        herzlichen Glückwunsch zum Baby! Hoffe euch geht es gut. Merkwürdige Zeiten sind das mit Corona.
        Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, zu antworten.
        Hier passiert sehr viel. Es stimmt, dass meine Entscheidung gefällt ist. Und mein Mann merkt es und sieht mich auch. Er wünscht sich nach wie vor den Abbruch, drängt mich aber nicht. Er hat Angst, nicht allen Kindern gerecht werden zu können. Hier ist schon einiges zu tun. Ein Kind im Abitur, eins in der 6, eins in der Grundschule und der 3jährige. Bisher lief alles sehr gut mit der Belastung und unseren Jobs. Aber bleibt dies auch so mit einem weitern Kind? Nächste Woche habe ich den Kontrolltermin. Und dann sehen wir weiter. Schritt für Schritt. Es wird sich alles fügen.
        Dir und deiner Familie von Herzen alles Liebe! Und allen ein frohes Osterfest!

          Kate · 2. Mai 2020 um 12:18

          Hallo ich bin heute auch wie viele andere per Zufall auf diese Seite gestoßen. Nach dem zweiten Kind wusste ich sofort dass ich noch ein drittes möchte. Mein Mann war da anderer Meinung. Bin kurz nach der Geburt 40 geworden und für ihn war klar bis 40 und danach nicht mehr. Zu alt. Habe es mehrmals probiert ihn zu überzeugen aber er blieb standhaft. Irgendwann fing er aber an nicht mehr zu verhüten und ich machte mir Hoffnung. Doch nun ist es fast ein Jahr vorbei und immer wieder bin ich Monat für Monat traurig dass meine Blutung kommt. Hormone sind optimal laut Frauenarzt, alles ist super und körperlich spricht nichts. Und trotzdem Monat für Monat nichts. Heute dachte ich tatsächlich ob ich doch zu alt bin. Werde im November 44. Hab schon vor zwei Jahren versucht Abschied zu nehmen aber irgendetwas in mir wehrt sich standhaft dagegen. Als ich diese schöne Geschichte las, dachte ich wieder wie schön das wäre. Und meine beiden Kinder fragen ständig nach. Die lassen auch nicht los. Die Kleine hatte sogar schon in der Kita erzählt dass Mama ein Baby bekommt. Ich frage mich die ganze Zeit warum es nicht klappt. Die ersten beiden waren garkeine Problem. Gedacht gemacht. Und jetzt Monat für Monat diese Enttäuschung. Ich freue mich so für euch alle die jetzt im Alter von Ü40 ein kleines Wunder Zuhause haben oder auf dem Wege dahin sind. Wenn ich meine beiden Mädels sehe dann weiß ich wie sehr sich das lohnt. Ich wünsche euch allen ALLES GUTE. 😍😘

          Mamaleben · 2. Mai 2020 um 13:43

          Hallo meine Liebe! Vielen Dank für die Rückmeldung! Ich finde es so wundervoll, dass ihr eure Geschichten mit mir und der Community hier teilt. Du hast ja sicher gelesen, dass ich gerade meinen Sohn zur Welt gebracht habe und 44 bin. Der Kleine war für uns schon ein Wunder und eigentlich war die Planung abgeschlossen. „Eigentlich“. Mein Mann und ich witzeln immer wieder über ein drittes Kind, aber irgendwie halte ich es auch für verrückt. Zum einen glaube ich nicht, dass es schnell klappen würde, aber wenn doch, wäre ich wohl gerade 45 bei der Geburt. Puh. Das wäre für mich gerade noch so die Grenze denke ich. Für mich persönlich. Aber auch mit 2 Kindern ist es natürlich gerade anstrengend. Die Natur hat es aber schon toll eingerichtet, dass Babys so süss sind, dass man gleich gerne noch eines hätte 😉

          Bei uns hat es ja bei beiden Kindern auch über ein Jahr gedauert, beim Zweiten sogar 1,5 Jahre. Es ist daher bei dir nicht ungewöhnlich. Die Chancen, in unserem Alter schwanger zu werden, sind nun mal wesentlich kleiner. Solang körperlich alles optimal ist, besteht da aber sicher eine Chance. Ich wünsche dir alles Liebe und viel Erfolg dafür!!

          Ich habe erstmal meine Abschlussuntersuchung nächste Woche und dann hängt es ja eh davon ab, wann meine Blutung überhaupt wieder einsetzt. Ob wir dann wirklich ein Drittes angehen, ich weiß es nicht. Schwanger war ich nämlich gar nicht gerne. Aber was am Ende rauskommt, ist es natürlich wert. Liebe Grüße und vielleicht schaust du ja mal wieder vorbei?! Ich mache mir ja aktuell Gedanken, wie ich eine Plattform für ü40 Moms, zum Austausch, erschaffen kann.

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