Wunder geschehen – Schwanger mit 43 Jahren

Veröffentlicht von Mamaleben am

Vor ziemlich genau 3 Jahren schrieb ich einen ähnlichen Beitrag. „Ein Baby mit 40“, der bis heute zahlreich gelesen wird. Dies zeigt mir, wie groß das Interesse an ü40-Schwangerschaften ist.

Es war damals irgendwie verrückt, 4 Wochen nach meinem 40. Geburtstag, zum ersten Mal Mutter zu werden. Es war surreal, alles veränderte sich. Die Schwangerschaft war alles andere als schön und ich entschied mich für eine Sectio. Am Ende wurde ich mit der Liebe meines Lebens belohnt.

Oft frage man uns in den Monaten nach der Geburt, ob noch ein Kind folgen soll. Ich antwortete immer etwas wehmütig: „Wenn ich vorher gewusst hätte, wie toll es ist, hätte ich gerne drei Kinder gehabt“.

Aber mit 40 Jahren war die Vorstellung irgendwie absurd. Dennoch stellten wir uns ab und zu vor, dass es schon schön wäre, noch ein zweites Kind zu haben. Was mich davon abhielt, direkt mit dem Versuch zu starten, war die Vorstellung, die Zeit nicht mehr exklusiv mit meinem Sohn verbringen zu können. Ich war nicht bereit, meine Zeit auf zwei Kinder aufzuteilen, ich wollte sie komplett mit ihm verbringen. Klingt irgendwie verrückt, oder?

Nach ca. 1,5 Jahren änderte sich das langsam. Wir waren (sind!) so verliebt in unser Kind, dass wir öfter davon sprachen, zwei von diesen kleinen Monstern haben zu wollen. Wunder geschehen manchmal eben doch - Schwanger mit 43, ohne "Hilfe". #schwanger #ü40 #mamaleben #schwangerschaft #baby #geburt #kindermode

Wir entschlossen uns, es einfach zu versuchen. Monate vergingen, ein Jahr. Ein Besuch in der Kinderwunsch-Klinik folgte, wir entschieden uns jedoch GEGEN eine Behandlung. Alle Statistiken sprachen gegen uns, mein Alter rückte immer wieder in den Vordergrund und ich versuchte, mich von unserem Kinderwunsch zu verabschieden.

Wir verkauften das alte Baby-Bett, viel Baby-Kleidung, den Kinderwagen, Activitiy-Decke und ähnliches. Dennoch ließen wir es noch ein paar Monate laufen. Ich wollte abschließen, mich mit dem Gedanken anfreunde, keine weiteren Kinder zu haben und dankbar zu sein, für dieses eine, besondere. Welches an sich ja schon ein kleines Wunder war.

Mein Mann war tatsächlich derjenige, der dieses Jahr noch nutzen wollte. Mit einer Schwangerschaft gerechnet haben wir nach 1,5 Jahren nicht mehr wirklich. Aber plötzlich war es da, dieses Gefühl.

Schwanger mit 43

Meine Periode kam fast immer pünktlich, nun blieb sie aus. Aufgrund meines Alters redete ich mir ein, dass dies auch mit meinem Alter zutun haben könnte. Ab 40 Jahren verändern sich die Dinge.

Aus einem Tag wurden mehrere und ich war fast sicher. Als ich den Teststreifen sah, musste ich trotzdem tief Luft holen. Ein Gefühl zwischen Freude, Unglauben und Angst machte sich breit.

Es dauerte ein paar Tage, bis ich es schaffte, meinen Mann zu informieren. Der Termin bei meiner Ärztin war noch eine Woche hin. Frühstens in der 6. Woche kann man auf dem Ultraschall überhaupt etwas sehen.

Der Termin stand an, der dortige Test fiel ebenfalls positiv aus. Ich hatte aber schon von Beginn an, Angst vor einer Eileiterschwangerschaft. Es war für mich einfach so verrückt, schwanger mit 43 Jahren zu sein. Die Ärztin sah eine Fruchthöhle, aber ein Dottersack war nicht richtig zu erkennen. Sie gab sich alle Mühe, aber als sie dann noch etwas anderes entdeckte, war eine Eileiterschwangerschaft leider nicht auszuschließen.

Es war Freitag und sie informierte mich über mögliche Risiken. Sie bot mir an, eine Überweisung ins Krankenhaus auszustellen, falls ich es unbedingt sofort wissen wollte und riet mir, bei Bauchschmerzen oder Blutungen SOFORT ins Krankenhaus zu fahren.

Wir einigten uns darauf, nach dem Wochenende, direkt am Montag erneut einen Ultraschall zu machen. Ich bin ihr so dankbar für diese Mühe und den kurzen Zeitabschnitt. Das Wochenende war wirklich nicht schön, aber wir konnten nicht ändern, falls es nicht gut ausgehen sollte.

Überraschung! Ohne "Hilfe" mit 43 Jahren nochmal #schwanger - #schwangerschaft #baby #ü40 #pregnant Der Termin am Montag verlief gut. Ultraschall, Fruchthöhle, Dottersack UND ein schlagendes Herzchen. Sie schaltete kurz den Ton für mich ein und ich hörte das Herz unseres Babys. Unfassbar, ein kleines, schlagendes Herz und die Hoffnung, es nicht zu verlieren.

Noch immer ist alles unwirklich und beängstigend. Mein Mann sagt manchmal, Vorfreude sehe anders aus. Ich freue mich, aber ich habe Angst, mich zu sehr zu freuen, denn es kann einfach noch zu viel passieren.

Trotz und vor allem, gegen alle Statistiken bin ich schwanger mit 43 geworden. Das birgt aber auch einige Risiken. Nun bin ich in der 8. Woche und dieser Beitrag hier wird erst online gehen, wenn Woche 12 geschafft ist. Mich plagen Übelkeit, Müdigkeit und auch schon wieder ein wenig, das lästige Sodbrennen.

Nicht immer gehen Wünsche in Erfüllung, aber dennoch möchte ich euch, Frauen mit Kinderwunsch, evtl. ü40, Mut machen. Es ist eine Gratwanderung, zwischen Hoffnung und den Statistiken ins Auge zu sehen.

Falls hier „späte Mamas“ oder Papas mitlesen, outet euch gern mal. Ich würde mich freuen. Alles Liebe!

 

Kategorien: Logbuch

38 Kommentare

Teresa · 2. April 2020 um 11:40

Ihr Lieben

Zufällig bin ich auf dieser Seite gelandet und habe all die schönen und ermutigenden Berichte gelesen.
Zwar bin ich (noch) nicht schwanger, aber gehe mit dem Kinderwunsch schon eine Weile.
In wenigen Wochen werde ich 40 und vor allem sind in mir momentan viele Ängste und Zweifel und Bedenken vorherrschend, dass es nicht mehr klappen könnte. Auf natürlichem Wege ist es bei uns leider ausgeschlossen, weshalb wir uns nun an eine Kinderwunschsprechstunde gewandt haben.

In jedem Fall wollte ich mich kurz zu Wort gemeldet haben und euch danken für die Beiträge. Es ist hilfreich zu wissen, dass man nicht allein ist mit dem Wunsch in dem Alter und dass es viele positive Beispiele gibt, wie sich doch das Leben durchsetzt:-)

    Mamaleben · 4. April 2020 um 10:47

    Hallo Teresa,

    solche Rückmeldungen wie deine, ermutigen mich, auch weiterhin Beiträge für ü40 Moms zu schreiben. Es ist wundervoll, dass wir alle hier, anderen Frauen mit ähnlichen Gedanken, ein bißchen Mut machen können. Ich weiß nicht, ob du meinen Beitrag zur Kinderwunschklinik gefunden hattest. Sonst kannst du es einfach in das Suchfeld eingeben. Wir haben uns auch durchchecken lassen, dann aber gegen eine Behandlung entschieden. Ich drücke euch alle Daumen dafür und es würde mich freuen, wenn du wieder vorbei schaust! Alles Liebe, für ein kleines Wunder <3

Barbara · 1. März 2020 um 16:32

Hallo habe euren Beitrag gelesen und bin aktuell in der selben Situation. Bin mit 41 überraschend schwanger geworden und habe dann mit 42 einen gesunden Buben zur Welt gebracht. Die schwangerschaft war unkompliziert und es ging mir super. Wir hatten mit der Familienplanung abgeschlossen da wir ja nicht mehr die jüngsten sind. Nun bin ich 44 geworden und in der 7 ssw. So richtig freuen kann ich mich noch nicht…es war nicht geplant und ich weiß nicht ob ich in meinem Alter mit 2 kleinen Kindern zurechtkomme. Außerdem bleibt ja auch noch die Angst dass das Kind nicht gesund sein könnte. Bin hin und hergerissen…

Petra · 25. Februar 2020 um 9:35

Hallo ihr Lieben.
Auch ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und finde es wunderbar so viele wunderschöne Geschichten zu lesen.
Ich war bereits vor 3 Jahren das Erste mal schwanger, mit 40! Leider hatte ich in der 13 ssw eine Fehlgeburt. Das machte mir wirklich zu schaffen. Mit meinem Partner lassen wir seitdem alles auf uns langsam zukommen. Wenn es passiert, ist es schön, wenn nicht, soll es eben nicht sein. Nun feierte ich im Januar meinen 43 Geburtstag und gestern hielt ich in meine Hand einen positiven Schwangerschaftstest. Ich bin noch immer sehr aufgeregt, aber auch so sehr vorsichtig. Arzttermin habe ich erst ende nächste Woche, den es ist wirklich noch alles sehr frisch. Ich hoffe so sehr, dass diesmal alles gut geht…. positiv denken und sich freuen ist jetzt angesagt.

    Mamaleben · 25. Februar 2020 um 10:19

    Liebe Petra, dein Verlust tut mir sehr leid! Und gleichzeitig freue ich mich so sehr mit dir, über den aktuellen Test. Ich freue mich auch so sehr, dass so viele wunderbare Frauen mit ihren Geschichten ihren Weg hier unter diesen Beitrag finden und wir gemeinsam, anderen Mut machen können. Ich drücke dir alle Daumen, dass das Baby bei dir bleibt, für eine wundervolle Schwangerschaft und das du dein Wunder dann bald in den Händen halten kannst! Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust! Vielleicht sollte ich den ganzen Blog noch mehr Richtung ü40 Mamas ausrichten 😉 Von Herzen, alles Liebe! Janin

Anit · 18. Februar 2020 um 19:31

Auch ich finde es beruhigend, wenn ich von anderen Müttern lese, die in späteren Jahren noch ein Kind bekommen. Ich selbst bin 43 und gerade in der 8. Woche, wenn das Kind auf die Welt kommt bin ich 44. Meine beiden Söhne werden zur Geburt 26 und 19 Jahre alt sein. Ich kenne also auch die andere Seite als sehr junge Mutter. Zum ersten Mal wurde ich schwanger mit 17 Jahren und hatte die Schule noch nicht abgeschlossen. Damals hatte ich Angst es den Eltern zu erzählen. Heute habe ich Angst davor es meinen Kindern zu erzählen, weil ich befürchte, dass sie ein weiteres Kind als Bedrohung empfinden (neuer Partner) und ablehnen. Ich war bereits vor 1,5 Jahren schwanger mit eineiigen Zwillingen, die ich in der 11. SSW verloren habe. Mein Kinderwunsch ist mit neuem Partner vor 2 Jahren noch mal aufgeflammt. Ich wurde schnell schwanger und freute mich sehr. Nach der Fehlgeburt war ich traurig, dachte aber dass es wohl nicht sein sollte. Wir probierten dann ca. 1 Jahr lang erfolglos wieder schwanger zu werden. Ich schloss den Gedanken zu dem Zeitpunkt ab, als ich ausrechnete bei der Geburt 44 zu sein. Dies teilte ich meinem Partner mit mit dem Hinweis, sich bitte sterilisieren zu lassen, damit wir das Thema tatsächlich abschließen können – vor allem im Kopf. Im Januar packte mich dann nochmal der Übermut und ein „letztes“ Aufflammen, es noch ein letztes Mal zu versuchen. Was soll ich sagen, es hat sofort gefunkt und ich wusste es vor dem Test. Wir freuen uns sehr, sind aber auch sehr zurückhaltend anderen gegenüber. Mein Partner hat selbst keine Kinder und ist bereits über 50. Ein Kind war sein größter bislang unerfüllter Wunsch. Trotz allem möchte ich die Schwangerschaft so lange möglich für mich/uns behalten, weil ich weiß welche Kommentare zu erwarten sind. Ich wünsche uns späten Müttern, dass alles glatt geht und wir bald unsere gesunden Kinder im Arm halten können.

    Mamaleben · 22. Februar 2020 um 12:40

    Liebe Tina, erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und von Herzen, alles Liebe! Ich hoffe, dass dieses Kind bei euch bleibt und euer Verlust damals, tut mir wahnsinnig leid. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man so etwas übersteht.

    Es macht mich ein wenig traurig, dass du fast Angst hast, deinem Umfeld und deinen Söhnen von eurem Glück zu erzählen. Gerade deine Söhne haben ein Alter, in dem man durchaus Mitgefühl und Verständnis erwarten kann und ich wünsche dir/euch sooo sehr, dass sie sich mit euch freuen können. Sie müssen doch auch mitbekommen haben, wie sehr du damals gelitten hast. So etwas können sie doch nicht nochmal wollen. Jeder, der dich gern hat, wird sich mit dir freuen! Für deinen Mann freut es mich auch sehr, es wird eine aufregende Zeit, mit so wenig Schlaf, wie er sich kaum vorstellen kann ;-D Es freut mich sehr, dass du den Weg hier zu mir gefunden und deine Geschichte mit mir geteilt hast. Es würde mich sehr freuen, wenn du wieder mal reinschaust und mich auf dem Laufenden hältst, wie sich bei euch alles entwickelt. Alles Liebe!

    Karin · 1. April 2020 um 9:57

    Hallo an alle werden Mütter Ü40,

    ich habe Eure Beiträge schon vor ein paar Tagen gelesen und mich entschlossen heute mal selbst etwas zu schreiben.

    Ich bin seit über einer Woche „überfällig“ u d nun erschleichen mich dich immer wieder ernsthaftere Gedanken daran, dass ich wirklich doch noch schwanger geworden bin.

    Ich war bisher in zwei langen Beziehungen, wobei es in der ersten noch kein Thema war (20-25) und danach bis vor drei Jahren in der letzten einfach unpassend. Ich weiß heute, dass ich einfach früher rufe Reissleine hätte ziehen müssen, aber nachher ist man ja bekanntlich immer schlauer;)

    Nun bin ich seit fast 9 Monaten in einer sehr glücklichen neuen Beziehung. Mein „Mann“ (so nenne ich ihn einfach schon mal, da Hochzeit auf jeden Fall kommt;)) und ich haben beide keine Kinder. Er 45 und ich 43 sind uns unsicher, ob wir welche möchten. Wir können es uns in der Theorie gut vorstellen, jedoch es in die Praxis zu transferieren nicht….: ich persönlich habe die meiste Angst davor, dass es unsere junge Beziehung nicht aushält und ich nachher alleine mit einem Kind bin. Wir sprechen auch offen über alles.

    Nun, da alle körperlichen Anzeichen für ein Kind sprechen liege ich Nacht für Nacht wach und wäge ab.

    Was sagt ihr?

      Mamaleben · 1. April 2020 um 10:07

      Hallo meine Liebe, ich weiß nicht, ob du beide Beiträge von mir gelesen hast oder nur diesen hier? In dem Beitrag ist ja noch der von vor 4 Jahren verlinkt, als ich mit 40 zum ersten Mal Mutter wurde. Mir erging es ähnlich wie dir und ich kann mich leider echt nur immer wiederholen. Wenn man(n) und Frau keine Kinder bekommen, wissen sie natürlich auch nicht was ihnen entgeht und werden vielleicht auch nie das Gefühl haben, etwas verpasst zu haben. Wenn ihr es aber zulasst, kann ich euch versprechen, dass ihr mit einem überwältigendem Gefühl belohnt werdet. Ja, es ist anstrengend, aber es gibt wirklich nichts Schöneres. Du denkst ihr liebt euch? Ihr beide werdet euch umschauen, wie selbstverständlich es ist, dass jeder von euch euer Kind mehr lieben wird. Es klingt verrückt, ich weiß. Aber wenn ihr eine intakte und solide Beziehung führt, wird das die Krönung sein. Ich konnte mit Kindern nichts anfangen, wirklich GAR NICHTS und ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich so gerne Mutter sein werde. Wenn dein Kind dich Mama (oder Papa) nennt, seine Arme um dich schlingt. Ihr werdet seine Welt sein und das Gefühl ist berauschend. Ich hoffe, ich kann euch ein bisschen Mut machen, dass ihr es zulassen werdet. Mein zweites Wunder liegt seit Freitag in meinen Armen, ich bin 44 und bereue nichts. Ihr schafft das! Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust und uns auf dem Laufenden hältst. Ich werde mir überlegen, in welcher Form ich für uns ü-40 Moms mal eine bessere Plattform für den Austausch schaffen kann…..

Claudia · 17. Februar 2020 um 12:19

Hallo durch zufall bin ich auf diese Seite gestoßen und blieb bei der wunderschönen Erzählungen hängen.
Eigentlich bin ich schon Mama von 4 wunderbaren Kindern und von einem süßen Enkelkind.
Vor einer Woche fiel mir auf das ich schon 12 Tage überfällig war und dachte eher an die Wechseljahre da ich im Sommer 45 Jahre werde.
Eine Freundin sagte als sie mitbekommen hat das ich etwas nervös bin doch einen test zu machen.
Also sind wir dann ins Auto und in eine Apotheke gefahren die Sonntags geöffnet hat
Zu Hause angekommen hab ich den test gemacht und es dauerte nur eine Sekunde und er zeigte positiv an, in mir stieg Angst hoch da ich erstens nicht die jüngste bin und auch gesundheitlich nicht gerade gut da stehe.
Zum Glück habe ich gleich montags einen Termin beim Frauenarzt bekommen und der gab aber grünes Licht erst ab dem Zeitpunkt konnte ich mich darüber freuen.
Sicher habe ich noch Angst das etwas schief laufen kann und das jeden Tag.
Aber meine Kinder und mein Partner unterstützen mich in jeder Lage und ich sage da es auf normalen Weg noch geklappt hat wird es seinen Grund haben im Leben das sich neues Leben ankündigt.

Alles Liebe und allen viel Glück und vor allem Gesundheit für jeden Lebensweg

    Mamaleben · 17. Februar 2020 um 15:48

    Liebe Claudia, das ist ja eine wundervolle Geschichte! Herzlichen Glückwunsch dazu und vielen Dank für deine nette Rückmeldung zu meinem Beitrag! Toll, dass ihr euch nun freuen könnt. Ich denke auch oft, wie toll es wohl wäre, jetzt schon ein erwachsenes Kind zu haben und trotzdem einen Zwerg. Aber Ersteres ist mir halt verwehrt geblieben. Ich drücke dir alle Daumen, dass du ein gesundes Baby austragen kannst. Deine Ängste verstehe ich natürlich vollkommen. Aber es hat sich entschieden und euch ausgesucht, das hat sicher etwas zu bedeuten <3 Ich freue mich sehr, dass du den Weg hierher gefunden hast und würde mich freuen, wenn du mal wieder vorbeischaust. Es ist toll zu wissen, dass ich nicht die einzige "old mom" da draußen bin 😉 Alles Liebe auch für euch!

Lara · 16. Februar 2020 um 23:03

Lieben Dank für deinen schönen Text. Nachdem es hieß, dass ich nicht schwanger werden kann, 2 Fehlgeburten im Laufe der Jahre folgten, wollen wir es nun doch noch einmal wagen. In Kürze werde ich 41. Das Alter ist ein Thema für mich, allerdings habe ich auch jetzt erst das Gefühl wirklich angekommen zu sein und auch alle beruflichen Ziele erreicht zu haben.

    Mamaleben · 17. Februar 2020 um 10:09

    Liebe Lara, ich freue mich immer über so tolle Rückmeldungen von euch, dass ich euch ein wenig Mut machen konnte. Ich wünsche dir/euch alles erdenklich Gute und drücke alle Daumen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht! Mach dir keinen Kopf wegen deines Alters. Sofern du/ihr gesund seid und körperlich nichts dagegen spricht, vielleicht klappt es ja. Ich wünsche es dir sehr! Toll, dass du den Weg hierher gefunden hast und vielleicht schaust du ja mal wieder rein und hältst mich auf dem Laufenden. Liebe Grüße, Janin

Tini · 28. Januar 2020 um 20:43

Hallo Mamaleben, du gibst mir mit deinem Bericht Mut zum zweiten Kind.

Hab mein Mann spät kennen gelernt und irgendwie ging alles sehr schnell. Uns war klar wir gehören zusammen und wir wollen ein Kind zusammen obwohl er mir seine Ex eins hat.
Bin schnell schwanger geworden und es auch wieder verloren. Das war für uns die Hölle gewesen als der Arzt sagte er hört keine Herztöne mehr😢
Wir haben es noch mal versucht und es hat geklappt. Nur ich hatte jeden Tag Angst gehabt das Baby wieder zu verlieren. Jede zweite Woche zum Arzt und Panik geschoben. Die Angst blieb bis zur Geburt. Normale Geburt war geplant, Kind lag super aber nach zig Stunden später musste ich doch einen Kaiserschnitt machen lassen.
Ich war 40 Jahre und ein Monat alt als unsere Tochter zur Welt kam und ich konnte mein Glück kaum glauben.

Nun würden wir gerne ein zweites haben.
Bin jetzt 42 1/2 und habe Angst zu alt zu sein.

    Mamaleben · 29. Januar 2020 um 13:12

    Liebe Christine, viele Dank, dass du deine Geschichte hier mit uns teilst. Euer Verlust tut mir sehr leid! Immer wieder lese ich, wie viele Frauen ihr Baby verloren haben und jedes Mal tut es mir so unendlich leid. Umso mehr freue ich mich, dass euer Wunsch noch in Erfüllung gegangen ist. Genau wie du, war ich ebenfalls 40 Jahre und 1 Monat beim zweiten Kind und natürlich habe ich überlegt, wo ich die Grenze ziehe für ein Zweites. Es hat fast 1,5 Jahre gedauert, bis ich tatsächlich nochmal schwanger wurde. Ja, die Wahrscheinlichkeit sinkt nun mal mit unserem Alter, aber unmöglich ist es nicht. Ob du dich zu alt für ein zweites Kind fühlst, kann dir niemand anderes sagen. Wenn du dich aber gut fühlst, warum nicht. Vielleicht versucht ihr es ein Jahr und dann ziehst du nochmal einen Zwischenstand? Ich denke, irgendwann macht es im Kopf klick und dann mag man bzw. Frau vielleicht wirklich kein Baby mehr haben wollen. Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir/euch alles erdenklich Gute für euren Weg und ich freue mich, dass du hierher gefunden hast. Vielleicht schaust du ja mal wieder vorbei. Alles Liebe, Janin

Nicole · 27. Januar 2020 um 2:52

Seit Juni 2019 habe ich die Mirena raus..
Mein Mann sprach von mix anderes als das wir beide noch gemeinsame Kinder bekommen sollten..ich brauchte länger als er es mir real vorzustellen…der Wunsch war da…hatte ich doch endlich mein sicheren Hafen gefunden..mein Glück..den Mann für den ich mein Lediges dasein an den Nagel hängte..

Unser Alltag bringt viele Sorgen und Stress mit,so das wir nicht grad einen Weltrekord aufstellen in üben..
Seit aber nun der Weg frei ist, ist bei sechs die Vorstellung nicht mehr nur schön ..sondern mit Ängsten begleitet wann es endlich klappt..

Ich bete so sehr das wir dies Jahr die glückliche Nachricht bekommen…

    Mamaleben · 27. Januar 2020 um 9:42

    Ein Kind zu zeugen, ist immer nicht immer nur ein „Spaß-Akt“, da kann man ruhig auch einfach mal ehrlich sein. Gerade, wenn man es schon länger versucht, gibt es halt nur 2 Tage Zeitfenster. Ich kann dir zur Unterstützung Ovulationstests empfehlen. Manchmal liegt der Eisprung tatsächlich auf einem ganz anderen Tag, als zB eine App voraussagt. Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass du bald den positiven Test in Händen hältst und vielleicht schaust du dann ja mal wieder hier oder auf meinem Insta-Kanal vorbei. Alles Liebe für euch und vielen Dank für deine Rückmeldung!

      Monika Ahrends · 9. März 2020 um 19:47

      Hallo ihr Lieben… durch Zufall bin ich auf diese Seite gekommen. Ich bin 42 Jahre mein großer Sohn ist 19 die große Tochter 16 mein kleiner Sohn 10. Mit meinem neuen Partner habe ich mich sehr gefreut nochmal das Gefühl zu bekommen ein Kind zu bekommen. Obwohl mein Partner nicht gerade vor Begeisterung tobte und das Thema Abbruch im Raum stand…habe ich mich für das Kind entschieden. Mein Mann fand den Zeitpunkt der Schwangerschaft damals zu früh. Doch ich bin sehr froh darüber. Die kleine Luisa ist jetzt zwei geworden und eine große Bereicherung in meinem Leben. Denn ich hätte es jetzt bereut. Mittlerweile bin ich 42 die biologische Uhr tickt…und es klingt jetzt echt verrückt, aber das ich mit meinem neuen Partner zusammen lebe, hätte ich mir sehr gerne noch ein Kind gewünscht. Es klappt nicht mehr. Obwohl ich genau weiß wann der Eisprung ist und auch der LH Wert steigt…ist die Anzahl der zu befruchteten Eier verbraucht. So sagte es mir meine Frauenärtztin. Man hofft noch aber jedes Mal wenn die Regel dann Eintritt, ist man wieder total depi.

        Mamaleben · 10. März 2020 um 8:25

        Hallo Monika, schön, dass du den Weg hierher gefunden hast und herzlichen Glückwunsch zu deiner kleinen Maus! Wenn dich das Thema wirklich noch sehr beschäftigt, kann ich dir nur raten, dich einmal kostenfrei in einer Kinderwunschklinik durchchecken zu lassen. Ich wusste auch nicht, dass der Grundcheck, kostenfrei ist.

        Gerade in Bezug auf die vorhandenen Eier, schadet eine zweite Meinung sicher nicht. Sollte dem dann wirklich so sein, wisst ihr, woran ihr seid. Alternativ kannst du es auch einfach laufen lassen und gleichzeitig versuchen, langsam damit abzuschließen. Schleicht sich doch noch ein kleines Wunder ein, wird die Überraschung da sein. Und falls nicht, ist die Enttäuschung vielleicht nicht mehr ganz so groß. Egal wie du dich entscheidest, alles Liebe für den Weg!

Foxy · 25. Januar 2020 um 0:05

Alles Gute für dich, deine Story ist echt wunderbar!! Und ja: sie macht Mut!! Danke dafür!

Foxy · 24. Januar 2020 um 23:57

Wie vielen geht es noch so? Ich werde nächste Woche 43 und habe gerade mal wieder meine Periode bekommen… wieder nichts. Mein erstes Kind kam 2 Tage vor meinem 40. Ungeplant und das schönste Geschenk meines Lebens. Irgendwann schlich sich die Idee einer Nr. 2 in mein Leben und wir fingen an zu basteln. Gleich beim 1. mal positiver Test, ich dachte ich Fall um, aber nur 3 Tage später hatte ich doch meine Periode. Na gut, macht nichts, dachte ich, wenigstens funktioniert es! Aber dann… nichts nichts nichts. Bis ich auf einmal 1 gutes Jahr später im Juli auf einmal doch schwanger wurde. Leider nur 9. Wochen lang, ich war so unfassbar traurig. Danach hatte ich ewig Probleme mit einer großen Zyste am Eierstock und Zyklusdurcheinander. Habe ein Vierteljahr rumgemeiert damit, jetzt hat es sich endlich wieder eingerenkt, aber wie gesagt, wieder nichts. Immer wieder frage ich mich: Bin ich zu alt? Sind einfach nicht mehr „genug“ Hormone da? Kam daher auch die fehlgeburt und das Hormon Chaos danach?
Warum kann ich nicht einfach davon ablassen und dankbar für mein eines gesundes Kind sein?
Diese Fragen quälen mich so und ich finde keine Antwort. Kinderwunsch Behandlung kommt für mich nicht in Betracht, wenigstens das steht fest. Der Witz ist, wenn ich sicher wüsste, es wird einfach nichts mehr, wäre ich superglücklich mit meiner kleinen Familie. Aber so?

    Mamaleben · 25. Januar 2020 um 10:44

    Meine Liebe, ich danke dir sehr für das Teilen deiner Geschichte mit uns! Dein Verlust bzw. das Sternenkind tut mir wahnsinnig leid. In deinem letzten Satz finde ich mich auch wieder. Hätte ich fest gewusst, das wird nichts mehr, hätte ich mich komplett lösen können. Aber diese minimale Chance ließ mich nicht so richtig abschließen. Ich denke, das ist auch ein Prozess, der einige Zeit dauert. Ich hatte mir das letzte Jahr für den langsamen Abschluss gegeben. Wenn man sich langsam damit abfindet, auf anderes konzentriert und sich selbst den Druck nimmt, ist der Abschied vielleicht, gaaaanz langsam möglich. Aber es gibt genug Geschichten, in denen Frauen auch mit Mitte 40 noch Kinder bekommen. Ich wünsche dir alles Liebe, egal welcher Weg es werden wird. Ich freue mich, dass du hier gelandet bist und vielleicht darf ich ja eines Tages nochmal von dir lesen, egal mit welcher Geschichte <3 Liebe Grüße, Janin

Evelyn · 19. Januar 2020 um 13:24

Wow, das freut mich riesig für euch und macht so viel Mut!ich hoffe es geht euch noch immer blendend und alle sind wohlauf. 🙂 Mein Mann und ich versuchen nun auch schon seit 4 Jahren schwanger zu werden. Inzwischen bin ich 39 und meine Gedanken werden natürlich auch nicht positiver. Geschichten wie deine geben mir aber so viel Hoffnung! Wir sind im Moment in der Kinderwunschklinik in Wien in Behandlung und fühlen uns dort das erste mal auch gut aufgehoben. Ich hoffe so sehr, dass sich unser Wunsch bald erfüllt. Danke dir fürs Teilen deiner Geschichte! 🙂

Evelyn

Carina · 9. Januar 2020 um 16:22

Hallo Mamaleben,
zufällig bin ich auf deinen Blog gestoßen…und freue mich, deine Geschichte und von den anderen Geschichten zu lesen.
Unser Sohn wurde vor 3 Jahren geboren. Ich war gerade noch U40. Der Weg dorthin war steinig mit viel Hilfe und 2 Sternenkindern. Unser Sohn ist also das gewünschteste Wunschkind was wir uns je vorstellen konnten…ein 2. Wunder wäre nun auch wunderbar. Die Berichte machen auf jeden Fall Mut für Nr. 2 :).

    Mamaleben · 9. Januar 2020 um 17:47

    Vielen Dank für deine wunderbare Rückmeldung! Das euer Weg hart war, tut mir sehr leid, vor allem der Verlust. Ich kann nur ahnen, wie schlimm so etwas sein muss und bin wirklich dankbar, dass mir das erspart blieb. Schön, dass ihr euer Wunder am Ende im Arm halten durftet! Und es ist toll, dass ich anderen Frauen etwas Mut machen kann. Manchmal lieb äugel ich sogar mit Nr. 3, aber ich denke, dass ich das Schicksal nicht herausfordern möchte. hmm Alles Liebe für euch und toll, dass du den Weg hierher gefunden hast! Liebe Grüße, Janin

Annika76 · 7. Dezember 2019 um 16:48

Hallo liebe Mamas, und die, die es noch werden wollen… ich möchte kurz allen Hoffnung machen: Glaubt bloß keiner Statistik! Ich bekam mein erstes Kind mit 24, nachdem wir quasi aufgegeben hatten kam Nr. 2 als ich 39 Jahre alt war! Wer weiß…evtl. folgt ja noch eine Nr. 3 … das Leben spielt, wie es spielt. Keine Statistiken, keine Prognosen, einfach LEBEN! Und das ist bei jeder anders – egal wie, genießt es!

Maren · 28. September 2019 um 5:26

Alles, alles Gute!
Wir hatten es fünf Jahre erfolglos versucht, z. T auch mit medizinischer Hilfe. Dann, als niemand mehr damit rechnete, wurde ich spontan schwanger und das Kind blieb! Eine Woche vor meinem 45 Geburtstag kam meine Tochter zur Welt. Wir waren überglücklich! Und weil ja ‚sowieso nichts passiert‘ haben wir es weiter drauf ankommen lassen. Mit 47 habe ich dann meinen Sohn entbunden. Jetzt sind sie 1 und 3 Jahre alt. Bisher habe ich erst einmal einen abschätzigen Kommentar zu meinem späten Glück zu hören bekommen. Na und? Hat halt sehr lange gedauert, bis ich den Richtigen gefunden hatte.
Es wäre ganz interessant zu wissen, wie häufig ‚späte‘ Schwangerschaften vor der Pille, also in den 60ern und davor waren. Sicher nicht als Erstschwangerschaften, aber dennoch.
Genieß die Zeit!

    Mamaleben · 28. September 2019 um 8:47

    Liebe Maren, vielen Dank fürs Teilen deiner wundervollen Geschichte! 5 Jahre Hoffen, Bangen und wahrscheinlich viel Traurigkeit und dann so ein unverhofftes Wunder, welches nochmal nachgelegt wird. Toll 🙂 Manchmal kommt mir ja der verrückte Gedanke, ob ich wir die 3 vielleicht doch noch voll kriegen, aber dann denke ich wieder, „bleib mal auf dem Teppich, irgendwann ist auch gut“. Und ich habe auch etwas Angst, das Glück um ein gesundes Kind, herauszufordern. Nun heißt es erstmal, Nr. 2 gesund raus bringen ;-D

    Du hast Recht, wäre interessant zu wissen. Ich freue mich, dass du hier gelandet bist und wünsche dir alles Liebe mit deinen Zwergen! Vielleicht lesen wir uns ja nochmal. Liebe Grüße, Janin

Janette Fahlpahl · 25. September 2019 um 8:56

Hallo, ich freue mich für Dich und wünsche Dir alles alles Gute, Dir und dem Bauchzwerg. Ich bin mit 43 das erste mal Mama geworden, ich kann Deine Gefühle gut verstehen. Mein Sohn ist jetzt 5 und ich bin so unendlich dankbar für mein „spätes“ Glück. Der kleine Mann ist auf natürliche Weise entstanden, nachdem bei bei eine Schilddrüsenunterfunktion erkannt und behandelt wurde. Liebe Grüße von der Ostsee, Janette

    Mamaleben · 25. September 2019 um 9:04

    Wow, das ist ja auch eine tolle Geschichte! Vielen Dank fürs Teilhaben lassen und für deine netten Worte! Es ist schön zu wissen, dass man nicht allein ist „in dem Alter“. Etwas komisch ist es beizeiten ja schon, wenn man neben den jungen Mädchen zB in der Kita sitzt. Liebe Grüße zurück!

    Stefanie · 18. November 2019 um 10:53

    Hallo Mamaleben, danke für deinen Beitrag!
    Ich bin mit 43 erstmals Mama geworden, ich hatte innerlich schon Abschied genommen von meinem Kinderwunsch… nach über 15 Jahren war er irgendwie in den Hintergrund gerückt, denn ich stand der invasiven Kinderwunschbehandlung immer kritisch gegenüber. Mein Mann war es, der zunehmend unter unserer Kinderlosigkeit gelitten hat und so habe ich ihm zuliebe alle Bedenken beiseite geschoben und mich auf einen Versuch eingelassen, das volle Programm. Im Wissen um die Statistik mit grosser Skepsis. Getragen durch den unbedingten Optimismus meines Mannes, wurde ich dann tatsächlich schwanger mit 42 und bin unendlich dankbar für unsere wunderbare kleine Tochter. Im Nachhinein bedauere ich, nicht den Mut gehabt zu haben diesen Weg Jahre früher gegangen zu sein. Doch wer weiß, ob es dann so problemlos funktioniert hätte. Alles hat seine Zeit. So stehen wir nun vor der Überlegung, ob es noch ein Geschwisterchen geben kann und wir das Schicksal noch ein weiteres Mal herausfordern. Noch ist es nicht entschieden, und ich gebe ehrlich zu, im Moment bin ich mit unserem kleinen Wirbelwind gut ausgelastet.
    Liebe Grüße, Steffi

      Mamaleben · 19. November 2019 um 11:28

      Liebe Steffi, vielen Dank für deine tolle und ehrliche Rückmeldung! Und herzlichen Glückwunsch zu eurem kleinen Wirbelwind 😉 Ich weiß was du meinst, es nochmal zu überlegen, da Schicksal erneut herauszufordern. Nicht so leicht, diese Entscheidungen. Toll, dass dein Mann diesen Weg so klasse mitgeht und so optimistisch war. Ich glaube, dass ist viel wert! Alles Liebe für euch und immer wieder toll zu lesen, dass ich nicht allein bin mit meinem „Alter“ 🙂

        Sandra · 21. November 2019 um 20:10

        Ich freue mich sehr für dich! Ich habe dazumal deinen Beitrag Abschied vom Kinderwunsch gelesen und ich fand das so traurig und es ist einfach nur toll von diesem Wunder zu lesen. Alles Gute für euch!!

          Barbara · 1. März 2020 um 9:52

          Hallo habe euren Beitrag gelesen und bin aktuell in der selben Situation. Bin mit 41 überraschend schwanger geworden und habe dann mit 42 einen gesunden Buben zur Welt gebracht. Die schwangerschaft war unkompliziert und es ging mir super. Wir hatten mit der Familienplanung abgeschlossen da wir ja nicht mehr die jüngsten sind. Nun bin ich 44 geworden und in der 7 ssw. So richtig freuen kann ich mich noch nicht…es war nicht geplant und ich weiß nicht ob ich in meinem Alter mit 2 kleinen Kindern zurechtkomme. Außerdem bleibt ja auch noch die Angst dass das Kind nicht gesund sein könnte. Bin hin und hergerissen…

          Mamaleben · 2. März 2020 um 11:27

          Hallo Barbara, schon wieder so eine tolle Rückmeldung zu diesem Beitrag. Ich danke euch so sehr, für das Teilen eurer privaten Geschichten!

          Ich weiß, es ist früh mit ssw7, aber ich möchte dir trotzdem gratulieren und hoffe sehr, dass alles gut geht. Mach dich bitte nicht verrückt! Aber das du noch verhalte bist, verstehe ich gut. Es kann einfach noch viel passieren. Aber wenn du diesbezüglich keine Vorgeschichte hast, stehen die Chancen doch sehr gut, dass das Baby bei dir bleibt und gesund zur Welt kommt. Wenn ich richtig rechne, müsste dein Sohn ja um die Geburt herum, auch an die 4 Jahre alt sein? So wie meiner und ich finde, dass ist ein tolles Alter. „Zwei unter zwei“ stell ich mir zB wahnsinnig schwer vor, aber so wirst du dem ganz sicher gewachsen sein! Mit 4 verstehen die Geschwister schon soviel und können auch eine Hilfe sein. Vor den künftigen Nächten graut es mir natürlich, aber das wird schon alles zu wuppen sein.

          Wenn die nächsten Termine bei dir überstanden sind und du grünes Licht bekommst, erlaube dir, dich zu freuen. Ich verstehe gut, der „Schock“ sitzt irgendwie tief. Obwohl ich in 4 Wochen ET habe, kommt mir immer noch alles unwirklich vor. Aber ich glaube, wenn wir dieses kleine Bündel in den Armen halten, wird sich alles finden. Von Herzen, alles Liebe für dich und ich freue mich, wenn du mal wieder reinschaust!

          Ich merke, ich muss irgendeine Art der Austausch-Möglichkeit für ü40 Mütter schaffen…… Liebe Grüße, Janin

    Sandra · 2. April 2020 um 22:47

    Hallo liebe Janin,
    ich drücke dir erstmal die Daumen für deinen ET.
    Und es wäre wirklich schön, für Mütter Ü40 eine Austauschmöglichkeit zu schaffen.
    Ich habe bereits vier Kinder. Mein Jüngster ist fast 3, Ich habe ihn mit 42 Jahren bekommen. Mein Mann wollte ihn eigentlich nicht und hat nur mir zuliebe zugestimmt.
    Nun bin ich trotz Verhütung schwanger geworden. Bin in der 8.SSW mit 44 Jahren. Mein Mann möchte den Abbruch, ich nicht. War schon 4 Tage nach positivem Test in der Klinik, hatte einen Termin für einen medikamentösen Abbruch, bin dann total aufgelöst wieder raus. Ich kann das einfach nicht, wenn ich daran denke, wie wundervoll meine Kinder sind. Letzte Woche sah man das Herz schlagen, gehe jetzt in 2 Wochen wieder hin. Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Fehlgeburt wird, ist ja recht groß. Ich wäre okay damit. Bin hin und hergerissen zwischen dem Leben in mir und meinem verzweifelten Mann (fast 50).
    Ich freue mich, eure positiven Geschichten zu lesen. Und hoffe, dass meine auch irgendwie positiv endet.
    Liebe Grüße an alle,
    Sandra

      Mamaleben · 4. April 2020 um 10:52

      Erstmal danke ich dir für deine Ehrlichkeit und das Teilen deiner Geschichte. Es klingt, als wärst du eine Vollblut-Mom und ehrlich gesagt, kann ich mir nicht vorstellen, dass du mit einem Abbruch leben und deinem Mann, verzeihen könntest. Das ist so ein gravierender Einschnitt. Natürlich haben die Männer Mitspracherecht, aber wenn man nicht gemeinsam hinter einer Entscheidung steht..puh. Ich kann dir nur sagen, höre auf dein Herz und ich glaube, das hat bereits entschieden! Und weißt du was. Ich bin ja auch gerade 44 geworden und eigentlich hätte ich Lust auf ein drittes Kind…. aber das bewusst anzugehen, macht auch mir Angst in meinem Alter. Zumal unser Baby ja gerade erst (eine Woche zu früh, am 27.3.) zur Welt gekommen ist. Gesund! Ja, es schwingt in unserem Alter immer mit, ob das Baby gesund ist. Aber wenn du bisher keine Auffälligkeiten bei deinen SChwangerschaften hattest… hör in dich rein und entscheide für dich. DU musst nachher mit der Entscheidung leben. Vielleicht nimmst du deinen Mann mal mit, damit er das Herzchen hört? Oder fragst ihn, wovor er genau Angst hat? Natürlich ist es doof zu wissen, wie alt wir Eltern sein werden bei Einschulung und Co. Und leichter wird das Leben mit Babys auch nicht gerade. Ich hoffe so sehr, ihr findet eine Lösung, die für euch beide ok ist. Es würde mich sehr freuen, wenn du mal wieder vorbei schaust und ich werde mir überlegen, wie ich eine Plattform für uns schaffen kann… von Herzen, alles Liebe! Janin

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